Die erste Erkältung beim Baby: Was kann ich tun?

Ich weiß noch ganz genau,  „unsere“ erste Erkältung beim Baby – als meine Tochter noch ganz klein war. Ich war vor Sorge selbst ganz krank – naja, ich fühlte mich zumindest ein bisschen so. Sie schlief damals noch mit ihrem Papa und mir in unserem Schlafzimmer und wir taten kein Auge zu.

Dieses Röcheln, Japsen und Hecheln! Man hört ja bei jedem Atemzug, wie schlecht es diesen zarten Wesen geht, dass sie schlecht Luft bekommen und sich einfach „wääähhh“ fühlen. Schließlich haben sie ja noch keinen blassen Schimmer, was auf einmal mit ihnen los ist.

Medikamente für die Kleinsten sind häufig umstritten, und um ganz ehrlich zu sein – irgendwie fühlte es sich für mich auch ein bisschen komisch an, meinem Baby wegen Husten und Schnupfen „Chemie“ zu geben. Vor allem, wenn es auch anders geht!

Denn ich bekam tatsächlich einige gute Tipps, wie ich bei der ersten Erkältung beim Baby mit sanften Mitteln für etwas Erleichterung sorgen konnte.  

Diese Dinge haben bei uns gut geholfen:

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Meerwasser-Tropfen

In der Apotheke gibt es sanfte Meerwasser-Tropfen*, speziell für die erste Erkältung beim Baby. Diese sind in kleinen Einzeldosen verpackt, die aber trotzdem genug Inhalt haben, um damit über einen ganzen Tag zu kommen. Ich gebe meiner Tochter bis heute (sie wird im Frühjahr drei Jahre alt) mindestens zur Nacht in jedes Nasenloch etwas von den Tropfen, wenn sie Schnupfen hat. Sie wehrt sich zwar inzwischen mit Händen und Füßen, aber danach kann sie erstmal besser atmen und einschlafen. Der Clou an diesen Tropfen: Sie können auch benutzt werden, um vorsichtig die Augen zu säubern, z. B. bei einer Bindehautentzündung.

Ein Topf mit kochendem Wasser

Nachts im Liegen ist der Husten oft besonders schlimm. Ist dann noch die Raumluft trocken, finden die Kleinen kaum in den Schlaf. Bekannt und gut ist ja der Tipp, feuchte Tücher auf die Heizung zu legen, um die Raumluft zu befeuchten. Da ich das in einer solchen Situation aber tagsüber mal vergessen hatte und nicht nachts noch die Heizung aufdrehen wollte, bekam mein Freund den Auftrag: Alternativen googeln, bitte! Er fand einen genialen Tipp, der bei uns gut geholfen hat. Ich habe Wasser in einem Topf zum Kochen gebracht, bis es ordentlich vor sich hin gedampft hat. Diesen habe ich dann in das Schlafzimmer gestellt, natürlich so, dass niemand darüber stolpern oder sich verbrühen konnte. Der Wasserdampf befeuchtete die Luft ein wenig und der Hustenreiz meiner Kleinen nahm tatsächlich ab.

Übrigens: Von Kräuter-Balsams und anderen Produkten mit ätherischen Ölen sollte man bei Kindern unbedingt absehen! Sie können schwere gesundheitliche Probleme auslösen!

Zwiebelsäckchen

Auf selbstgemachten Zwiebelsaft gegen Husten schwören ja viele, ich auch! Diese Variante für die Kleinsten kannte ich aber tatsächlich vorher nicht: Ich schnitt eine Zwiebel in grobe Stücke, legte sie in ein dünnes Moltontuch, band es zum Säckchen und hängte dieses dann über das Babybett. Die ätherischen Öle der Zwiebel befreien die Atemwege.

Frische Luft

Irgendwie wollte ich meinen kränkelnden Schatz am liebsten in Watte packen – oder wenigstens schön warm in eine Decke gehüllt auf die Couch. Ganz falsch! Erkältungen hassen frische Luft, deshalb ist es viel besser, das Baby warm anzuziehen und dann eine große Runde mit dem Kinderwagen zu drehen. Und dazwischen immer mal wieder das Fenster weit zu öffnen und gut zu lüften. Letzteres kann übrigens auch einer Ansteckung der Eltern vorbeugen.

Globuli

Jaaaaa, ich weiß. Die kleinen Kügelchen sind so eine Glaubenssache. So ganz sicher bin ich mir ihrer Wirkung bis heute nicht, aber bei zwei Beschwerden schwöre ich trotzdem drauf. Reine Kamille in Globuli-Form hat uns durch viele Zahnung-Nächte gebracht und bei hartnäckigem Husten gibt es in der Apotheke Globuli mit Spitzwegerich und Wasserhanf, die schon für Säuglinge zugelassen sind – aber unserer ganzen Familie gut helfen.

Trinken

Bei Husten hilft es, viel zu trinken. Kleine Säuglinge können ganz normal gestillt werden oder ihr Fläschchen bekommen. Etwas älteren Kindern kann man (zusätzlich) Wasser oder einen Baby-Fencheltee anbieten. Auf Tee-Mischungen lieber verzichten, zu viele Inhaltsstoffe können den kleinen Organismus verwirren.

Tja, das sind die Tipps, die ich guten Gewissens weitergeben kann. Unbedenklich schon für die Kleinsten – aber gut in der Wirkung. Den Rest erledigt der Organismus unserer Babys dann ganz alleine. Am besten klappt das natürlich, wenn wir ihnen viel Ruhe und Liebe schenken!

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Laura Dieckmann

Als waschechte Hamburgerin lebe ich mit meinem Freund und unserer vierjährigen Tochter in der schönsten Stadt der Welt – Umzug ausgeschlossen! Bevor das Schicksal mich zu Echte Mamas gebracht hat, habe ich in verschiedenen Zeitschriften-Verlagen gearbeitet. Ich mag leckeres Essen, laute Rockmusik und ab und zu sogar ein bisschen Sport.

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