Da konnte es jemand wohl gar nicht abwarten, den vielen Schnee in Hamburg zu sehen: Bei eisigen Temperaturen ist ein Baby im Auto zur Welt gekommen. Die Feuerwehr unterstützte den werdenden Papa per Telefon.
Der Weg ins Krankenhaus war zu weit
Die werdenden Eltern waren mit ihrem SUV unterwegs, als gegen 17:20 Uhr bei der Schwangeren plötzlich starke Wehen einsetzten. Schnell war klar: Ins Krankenhaus schaffen sie es nicht mehr. Der werdende Vater hielt den Audi daraufhin an einer Kreuzung an und wählte den Notruf der Feuerwehr.
Die schickte sofort mehrere Einsatzwagen mit Rettungsassistenten und Notarzt zur Hilfe. Gleichzeitig informierte die Rettungsleitstelle den Neugeborenen-Notdienst, über den sich eine Kinderkrankenschwester auf den Weg machte.
Doch das Baby war schneller!
Bevor die Einsatzkräfte das Paar erreichten, kam das Baby schon auf die Welt! Während der Geburt unterstützte ein geschulter Mitarbeiter der Feuerwehr den werdenden Papa per Telefon, indem er ihm genaue Anweisungen gab.
Außerdem versorgte er ihn mit wichtigen Infos, wie er das Baby vor der eisigen Kälte schützen kann.
Mutter und Kind geht es gut
Als der Rettungswagen eintraf, wurden Mutter und Kind direkt versorgt und im RTW in ein Krankenhaus in Hamburg-Altona gebracht. Auf dem Weg dorthin stieg auch die Kinderkrankenschwester dazu. Der stolze Papa für in seinem Auto hinterher.
Bei all der Aufregung die wichtigste Meldung: Mama und Baby haben die spontane Geburt bei klirrender Kälte gut überstanden. „Dem Kind ging es gut, es war wohlauf“, sagte ein Feuerwehrsprecher gegenüber dem Hamburger Abendblatt.
Was für ein aufregender Start ins Leben! Wir wünschen der Familie von Herzen alles Gute!
Jetzt sind wir neugierig: Hatte(n) dein(e) Kind(er) es bei der Geburt auch so eilig? Oder hat es sich eher Zeit gelassen?
