Apfelbrei fürs Baby: Ab wann ist er als Beikost geeignet?

Apfelbrei ist ein tolles Obst, das du deinem Baby gleich mit dem Beikoststart geben kannst. Hier erfährst du, welche Apfel-Sorten am besten geeignet sind, wie du Äpfel für dein Baby zubereitest und wie du hausgemachten Apfelbrei für dein Baby kochst.

1. Das Wichtigste auf einen Blick

  • Äpfel enthalten eine ganze Reihe von Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen.
  • Achte darauf, dass du deinem Baby in den ersten Monaten nur geschälte und weichgekochte Äpfel gibst, da es sich ansonsten an der Frucht verschlucken könnte.
  • Wähle lieber süße Apfel-Sorten für dein Baby.
  • Geriebener Apfel kann deinem Baby gegen Durchfall helfen, gekochtes Apfelmus bei Verstopfung.

2. Darum ist Apfelbrei so gesund für dein Baby

Äpfel enthalten eine ganze Reihe von Vitaminen und Mineralien, darunter Vitamin C und andere Antioxidantien. Außerdem sind sie vollgepackt mit Ballaststoffen, die helfen, den Stuhlgang zu regulieren und gesunde Darmbakterien zu fördern.

3. Ab wann darf mein Baby Apfelbrei essen?

Wenn Äpfel geschält und weichgekocht werden, kannst du sie anbieten, sobald dein Baby bereit für feste Nahrung ist. Das ist in der Regel mit 6 Monaten der Fall. Äpfel sind einfach zuzubereiten, leicht zu verdauen und voller Nährstoffe. Außerdem sind sie sehr vielseitig und können zu fast jedem Babyrezept hinzugefügt werden, das du findest. Du kannst Äpfel mit Müsli, Gemüsepürees oder Fleischpürees mischen, und sie in Kinderkeksen, gesunden Kuchenrezepten, Joghurt und auch gemischt mit anderen Früchten zubereiten.

4. Hilft Apfelbrei gegen Durchfall?

Das kommt darauf an. Grundsätzlich unterstützen Pektin und Cellulose aus dem Apfel die Darmaktivität deines Babys. Je nachdem, wie du die Äpfel zubereitest, können sie entweder gegen Durchfall oder aber gegen Verstopfung helfen.

Wenn dein Baby Durchfall hat, kannst du ihm frich geriebenen Apfel anbieten. Der höchste Pektin-Gehalt steckt in und direkt unter der Schale. Indem du den Apfel reibst, wird das Pektin freigesetzt. Es nimmt im Darm Flüssigkeit auf und macht dadurch den Stuhl etwas fester. Aus diesem Grund solltest du deinem Baby bei Durchfall rohen, frisch geriebenen Apfel geben.

Aber auch bei Verstopfung kannst du zu Äpfeln greifen – allerdings in Form von gekochtem Apfelmus, denn das lockert den Stuhl auf.

5. Wie sollte ich Äpfel für mein Baby zubereiten?

Für Babys von 6 bis 9 Monaten

Rohe Äpfel musst du unbedingt schälen und kochen, bis sie weich sind, damit sie für deinen kleinen Schatz sicher sind.

  • Schäle die Frucht zuerst.
  • Schneide sie dann in Hälften oder Viertel und entferne das Kerngehäuse, die Kerne und den Stiel.
  • Gib den Apfel und einen Spritzer Wasser in einen kleinen Topf. Decke den Topf zu und bringe alles zum Kochen, drehe anschließend die Hitze herunter und lass alles köcheln, bis die Frucht komplett weich geworden ist.
  • Lasse alles abkühlen und serviere deinem Baby den Apfel in Stücken oder püriere ihn, um Apfelmus herzustellen.

Für Babys von 9 bis 18 Monaten

Jetzt kannst du alternativ zum gekochten Apfel deinem Baby auch rohen Apfel geben.

  • Schneide rohe Äpfel in hauchdünne Scheiben oder raspele sie.

Für Kleinkinder von 18 bis 24 Monaten

Je nach den Essfähigkeiten deines Kleinkindes kannst du rohe Äpfel in immer dickeren Scheiben anbieten und dich bis zu einem ganzen Apfel hocharbeiten. Wie immer solltest du während der Essenszeit in der Nähe deines Kindes bleiben, falls es sich verschluckt.

6. Welche Äpfel eignen sich am besten?

Die besten Äpfel für Babys sind die mit einem süßen, eher milden Geschmack, wie Gala, Braeburn, Pink Lady oder Golden Delicious. Sie sind weniger sauer und süßer als Sorten wie Granny Smith, was bedeutet, dass dein Schatz sie einfacher und besser verdauen kann.

7. Worauf sollte ich achten, wenn ich Äpfel für Babybrei kaufe?

Wähle Äpfel aus, die fest sind und keine matschigen Vertiefungen haben. Die Schale der Äpfel sollte nicht verfärbt sein oder Schnitte und Druckstellen aufweisen. Bewahre die Äpfel im Kühlschrank auf und schneide sie erst, wenn du sie kochen oder anderweitig verwenden willst. Aber Achtung: Am besten legst du die Äpfel nicht direkt neben anderes Obst oder Gemüse, da sie dazu beitragen können, dass es schneller nachreift.

8. Kann ich Apfelbrei für mein Baby einfrieren?

Du kannst Apfelbrei für dein Baby bedenkenlos einfrieren. Wie du Babybrei richtig einfrierst, erfährst du hier.

9. Rezepte: Apfelbrei für dein Baby ganz einfach selber machen

Äpfel sind am aromatischsten und schmackhaftesten, wenn sie gebacken werden. Du kannst Äpfel auch dämpfen, um den größten Teil ihrer Nährstoffe zu erhalten. Alternativ kannst du Äpfel auch in einer geringen Menge Wasser kochen.

Grundrezept: Apfelbrei fürs Baby

Das Grundrezept für Apfelbrei fürs Baby besteht nur aus einer Zutat und ist schnell gekocht. Du kannst es mit unterschiedlichen Obstpürees ergänzen.

Das brauchst du

  • 2 süße Äpfel

Und so geht’s

  • Schäle die Äpfel, halbiere, entkerne und würfle sie.
  • Gebe sie mit dem Wasser oder Apfelsaft in einen schweren Topf.
  • Decke sie zu und lass sie bei niedriger Hitze 6 bis 8 Minuten kochen, bis sie wirklich weich sind.
  • Püriere sie bis zur gewünschten Konsistenz.

Apfel-Birnen-Bananen-Püree

Dieser leckere Obstbrei steckt voller Vitamine.

Das brauchst du

  • 2 Äpfel
  • 1 Birnen
  • 1 Bananen

Und so geht‘s

  • Schäle Äpfel und Birnen, entferne das Kerngehäuse und schneide sie in 1 cm große Stücke.
  • Bringe die Früchte in einem Topf mit ein wenig Wasser zum Kochen.
  • Koche die Äpfel und Birnen für ca. 10-15 Minuten, oder bis eine Gabel leicht hinein gleitet. Tropfe anschließend alles ab.
  • Sobald die Früchte fertig sind, gibst du sie zusammen mit der Banane in einen Mixer.

Wir wünschen deinem Baby guten Appetit – und viel Spaß beim Ausprobieren!

Mehr zum Thema Babyernährung und viele nützliche Tipps dazu findest du hier >>>

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Wiebke Tegtmeyer

Nordisch bei nature: Als echte Hamburger Deern ist und bleibt diese Stadt für mich die schönste der Welt. Hier lebe ich zusammen mit meinem Mann und unseren beiden Kindern.

Seit 2015 sind wir Eltern einer zauberhaften Tochter. Zwei Jahre später kam ihr kleiner Bruder auf die Welt, und unsere Familie war komplett. Zusammen sind die beiden ein unschlagbares Team, das sich nur allzu gern gegen Mama und Papa verbündet.

Abgesehen von meiner Familie liebe ich den Hafen, fotografiere gern und gehe gern zu Konzerten und zum Fußball. Bei Echte Mamas kann ich meine Leidenschaft für Texte und Social Media ausleben – und darüber freue ich mich sehr.

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