Weihnachtsspots von Disney und Penny treffen „wunden Punkt” von Eltern

Pünktlich im November eröffnen die Weihnachtsmärkte, die ersten Geschenke werden eingekauft und rührende Weihnachtsspots tun ihr Übriges, damit wir schon mal so richtig in Weihnachtsstimmung kommen.

Aktuell machen gerade zwei berührende Filme von sich reden: Penny schickte seinen ergreifenden und düsteren Spot „Der Wunsch” ins Rennen und Film-Meister Disney veröffentlichte seinen diesjährigen Kurzfilm zum Thema „Familie ist das schönste Geschenk” (den vom letzten Jahr könnt ihr euch hier noch einmal ansehen).

Weihnachtsspot von Disney „Familie ist das schönste Geschenk – Neu in der Familie”

In diesem Jahr erzählt der Animations-Riese Disney die Geschichte von Mike, der zusammen mit seinem Hund zu Nicole und ihren zwei Kindern Max und Ella zieht. In dem kleinen Video können wir beobachten, wie die neue Familie langsam zusammenwächst und Mike die beiden Kinder ins Herz schließt – und sie ihn.

Als dann das gemeinsam gebastelte Lebkuchen-Haus kaputt geht, weiß der Bonus-Papa, wie er das Strahlen in die Augen der Kinder zurückbringen kann…

Doch seht am besten selbst:

Der Image-Film überzeugt die Disney-Fans: Bei Youtube finden sich bereits zahllose begeisterte Kommentare: „Einfach genial!”, „genauso schön wie der vom letzten Jahr” und „das bringt Vorfreude auf Weihnachten” ist dort zu lesen. Viele sind auch von dem Song begeistert, der das Video begleitet. Starkoch Nelson Müller singt die deutsche Version des Songs „Liebe ist größer”.

„Der Wunsch” – Beklemmender Weihnachtsfilm von Penny

Nicht ganz so heiter und fröhlich, sondern deutlich düsterer sind die Sequenzen, die Penny dieses Jahr zeigt. Beim Betrachten der Szenen kommt kein Weihnachtsgefühl auf – und das ist auch so gewollt. Das Unternehmen bezieht sich auf die Pandemie und die vielen Einschränkungen, unter denen vor allem Kinder und Jugendliche wegen den Corona-Maßnahmen leiden mussten.

Man sieht eine dunkle Küche, in der sich eine Mutter und ihr Sohn im Teenageralter schweigend gegenübersitzen. Irgendwann fragt der Sohn, was seine Mutter sich eigentlich zu Weihnachten wünschen würde. Ihre Antwort klingt im ersten Moment überraschend, ergibt aber für viele Mamas und Papas Sinn.

Penny schreibt zu seinem beklemmenden Weihnachtsspot: „Die letzten beiden Jahre haben uns alle an unsere Grenzen gebracht. Aber vor allem die Bedürfnisse von Jugendlichen sind lange zu kurz gekommen. Um ihre Liebsten zu schützen, haben sie viele prägende Erfahrungen verpasst. Wir wünschen ihnen deshalb ein Stück ihrer Jugend zurück…”

Penny verbindet das Weihnachtsvideo mit einem Gewinnspiel

Abschließend verweist das Video auf eine Gewinnspiel-Aktion des Unternehmens, welches „5.000 unvergessliche Erlebnisse” für Kinder und Jugendliche bereithält. Mit ihrem düsterem Weihnachtsspot hat Penny bei vielen Eltern einen Nerv getroffen.

„Als Vater von drei Fasterwachsenen lief es mir eiskalt den Rücken runter. Wieso versteht ein Discounter die Situation einer ganzen Generation so viel besser als die, die sie verbessern könnten? Respekt, Penny”, kommentiert jemand bei Youtube. „Das ist so mitten ins Herz getroffen, weil es so wahr ist”, schreibt jemand anderes.

„Ihr habt mir aus der Seele gesprochen!”

Viele Eltern fühlen sich verstanden und berichten unter dem Video von der Situation ihrer Kinder: „Ich selbst habe einen 16-jährigen Sohn, der im Moment durch die ganzen Umstände gar keine Zukunftsperspektive mehr hat. Er leidet sehr darunter… ich konnte meine Tränen nicht zurückhalten. Ihr habt mit eurer Werbung den wunden Fleck in meinem Herzen gefunden. Ihr habt mir aus der Seele gesprochen… Danke, Danke, Danke ❤️”

Was haltet ihr von den beiden Weihnachtsfilmen? Verratet uns euren Favoriten gerne in den Kommentaren!

Lena Krause

Ich lebe mit meinem kleinen Hund Lasse in Hamburg. Am liebsten erkunde ich mit ihm die vielen grünen Ecken der Stadt.

Auch wenn ich selbst noch keine Mama bin, gehören Babys und Kinder zu meinem Leben dazu. Meine Freundinnen machen mir nämlich fleißig vor, wie das mit dem Mamasein funktioniert und ich komme als „Tante Lena“ zum Einsatz.

Schon als Kind habe ich das Schreiben geliebt – und bei Echte Mamas darf ich mich dabei auch noch mit so einem schönen Thema befassen. Das passt einfach!

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