Was der Geschenke-Wahnsinn mit unseren Kindern macht

Ich möchte, dass meine Kinder glücklich sind. An Feiertagen ist mir das ganz besonders wichtig.

Ich möchte das Strahlen in ihren Augen sehen, wenn an Weihnachten die Lichter am Weihnachtsbaum angehen oder wie sie vor Ungeduld über ihre eigenen Füße stolpern, um als Erster ihre Geschenke in den Händen zu halten.

Ich möchte, dass meine Kinder auch Ostern als besonderes Fest wahrnehmen und glücklich ihr Osternest suchen und am Ende über die Überraschungen darin staunen.

Dass das Glück nicht von der Anzahl der Geschenke abhängt, ist mir natürlich klar. Und trotzdem wäre ich fast wieder meinen alten Reflex gefolgt: viel zu viel zu kaufen. 

Da kam die aktuelle Studie der University of Toledo gerade zur rechten Zeit. Sie bestätigt, was viele von uns bereits geahnt haben oder aus Erfahrung kennen, wenn sie ältere Kinder haben.

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Zu viele Geschenke lenken die Kinder ab, lassen sie schneller von Spielzeug zu Spielzeug springen und weniger kreativ spielen.

Die Wissenschaftler beobachteten 36 Kinder im Alter von 18 bis 30 Monaten beim freien Spielen. Hatten die Kinder mehr Spielsachen, fokussierten sie sich weniger auf das einzelne Spiel und ließen ihrer Fantasie weniger freien Lauf.

Der Umkehrschluss: „Wenn die Kleinkinder weniger Spielzeug in ihrer nächsten Umgebung hatten, spielten sie länger mit einem einzelnen Spielzeug, was ihnen erlaubte, es besser zu erforschen und kreativ zu werden,“ so die Wissenschaftler.

Zum Glück hatte ich bei meiner letzten Online-Shopping-Tour vor einem Feiertag noch nicht beides – den Playmobil-Bauernhof und die Lego-Burg – von der Wunschliste in den Warenkorb gelegt. Trotzdem fiel es mir verdammt schwer, mich für eines zu entscheiden.

Habe ich trotzdem geschafft, den Geschenke-Wahnsinn zu stoppen?

Zumindest habe ich ihn gedrosselt: Ich habe jedem Kind nur ein großes Geschenk gekauft und das Zubehör als Extra-Geschenke verpackt. So haben meine Kinder viel auszupacken, aber trotzdem weniger einzelne neue Spielzeuge.

Toller Nebeneffekt: Meine Konto sieht an Feiertagen jetzt etwas besser aus, und ich bin entspannter, weil ich nicht so vielen Sachen hinterher jagen musste.

Wenn das mal nicht die besten Vorraussetzungen für glückliche Feiertage sind!

Echte Mamas

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