Warum die Köpfe von Neugeborenen oft ungewöhnlich aussehen

Eine Geburt, alles läuft gut, Mama und Baby sind wohlauf. Und dann das: Der kleine Mensch hat einen ganz schön verformten Schädel. Man gibt es als Neu-Mama ja nicht gerne zu: Aber so ein langgezogener oder ungleichmäßiger Kopf sieht tatsächlich ein bisschen gruselig aus. Und macht auch ein bisschen Angst: Ist mit meinem Kind alles normal?

Wir können beruhigen, das ist (fast) immer normal. Und ein schlauer Kniff der Natur, denn auf dem Weg nach draußen wird es für den Babykopf sehr eng. Gut, wenn er dann eine Knautschzone hat und etwas nachgibt.

Wie bitte? Eine Knautschzone im Babyschädel? Tatsächlich besteht der Kopf bei der Geburt nicht aus einer durchgehenden Knochenplatte. Der Schädel ist durchzogen von mehreren Furchen, an denen sich kein Knochen befindet. Und an diesen sogenannten Fontanellen schieben sich während der Geburt die Schädelplatten zusammen, teilweise auch unter- und übereinander.

So wird der Kopfumfang verringert und das Baby passt durch den Geburtskanal. In den Stunden nach der Geburt sieht es dann meist immer noch aus wie ein Mini-Alien, weil der Schädel sich länglich nach hinten verformt hat. Das tut dem Kind übrigens nicht weh und sollte innerhalb der ersten Lebenstage von selbst verschwinden.

Besonders deutlich ist die Verformung übrigens nach Geburten, bei denen eine Saugglocke oder eine Zange zum Einsatz kamen. Denn diese Hilfsmittel üben weiteren Druck auf die Schädelplatten aus und verschieben diese.

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In den Wochen nach der Geburt kann es passieren, dass der Hinterkopf des Babys plötzlich ziemlich platt wirkt. In solchen Fällen liegen die Kinder meist sehr viel auf dem Rücken, so dass sich die Schädelplatten leicht nach vorne schieben. Um den Plötzlichen Kindstod vorzubeugen sollen Säuglinge auch stets auf dem Rücken und im Schlafsack schlafen.

Wenn sie wach sind, müssen die Kinder jedoch nicht mehr ständig auf dem Rücken liegen. Dann tut es ihnen gut, auch mal auf die Seite oder den Bauch gedreht zu werden. Auf dem Bauch zu liegen geht auch auf dem Schoß oder mit dem Oberkörper über einem gedrehten Handtuch, wenn Babys es direkt auf dem Boden nicht mögen.

Die Fontanellen lassen sich erfühlen, wenn man sanft über den Babykopf streicht. Zwischen den harten Knochenplatten bemerkt man dann plötzlich eine kleine Rille. Sie wachsen im Lauf der Zeit aber zusammen. Zum zweiten Geburtstag hat das Kind dann einen ebenso harten Schädel wie Mama und Papa.

Julia Jung

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