Vor 3 Jahren ertrunken: „Hätte ich gewusst, was ich heute weiß, würde meine Tochter leben.“

Es ist der Alptraum aller Eltern: Ihr Kind ertrinkt.

Genau das ist Ex-Skistar Bode Miller und seiner Frau Morgan, Ex-Beach Volleyballerin, zugestoßen. Auf einer Gartenparty fiel ihre damals 19 Monate alte Tochter Emmy in den Pool und verstarb anschließend.

Der Fall ging durch die Presse – und auch die Konsequenzen, die die Eltern daraus zogen. Sie brachten ihrem Sohn Easton bereits im Alter von acht Monate das Schwimmen bei. (Wie das funktioniert hat, lest ihr hier.)

Die Tragödie um Emmy ist jetzt genau drei Jahre her.

Und der 9. Juni wird den Millers immer im Gedächtnis bleiben.

Zum dritten Jahrestag des tödlichen Unfalls hat Mama Morgan einen bewegenden Post auf ihrem Instagram-Kanal morganebeck veröffentlicht:

 

 

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Ein Beitrag geteilt von Morgan Miller – The Simple Mom (@morganebeck)

„Heute ist der Tag, an dem wir Emmy verloren haben. Heute vor 3 Jahren ist sie ertrunken. Morgen vor 3 Jahren ist sie gestorben.

In gewisser Weise fühlt es sich an wie gestern und in anderen wie ein Leben lang her.

Doch das Gefühl des Verlustes ist genau dasselbe.“

Zu den Fotos vom Schwimmunterricht ihrer Kinder schreibt sie weiter:

„3 Jahre später sitze ich nun Auge in Auge mit dem, was meiner Tochter das Leben genommen hat, und sehe zu, wie meine Jungs lernen, zu überleben. Die Zwillinge sind nur 3 Tage jünger als Emmy an diesem Tag war, und wenn sie hineinfallen sollten, haben sie die Fähigkeiten zu überleben. Und das Schwerste für mich ist, zu begreifen, worauf alles hinausläuft: Wissen.“

„Hätte ich damals gewusst, was ich heute weiß, wäre meine Tochter noch am Leben.“

Morgan und Bode Miller setzen sich seit ihrem schrecklichen Schicksalsschlag dafür ein, dass Kindern frühzeitig das Schwimmen beigebracht wird.

„Wenn dein Kind krabbelt, sollte es schwimmen.“ sagte Morgan 2020 in einem Interview mit TODAY. „Wenn dein Kind läuft, sollte es schwimmen.“

„Es ist das Wissen um den Überlebens-Schwimmunterricht, das falsche Gefühl der Sicherheit, das wir unseren Kindern geben, wenn wir sie in Pfützen springen lassen, es ist das Wissen um die Beziehung und den Glauben, den wir unseren Kindern beibringen, indem wir denken, dass Wasser ein lustiger und sicherer Ort ist, um sich aufzuhalten, das Wissen, dass Ertrinken in jeder Situation meine Sorge Nr. 1 hätte sein müssen, da die meisten Ertrinkungsfälle während der Nichtschwimmzeiten auftreten und die Todesursache Nr. 1 für Kinder unter 5 Jahren sind.“

Ihr Appell ist klar und eindringlich:

„…hätte ich damals gewusst, was ich heute weiß, wäre meine Tochter noch am Leben…

Lassen Sie das auf sich wirken.

Machen Sie also heute und jeden Tag ein Gespräch daraus. Teilen Sie den Eltern und Kinderärzten mit, was Sie jetzt wissen, denn dieses Gespräch kann ein Leben retten.“

Und genauso ist es: Es ist unglaublich wichtig, dass Kinder schwimmen lernen. Lebensrettend, denn jedes Jahr wieder sterben Kinder im Wasser – zu schnell geschehen und unauffällig ist diese Arzt des Unfalls.

Wann genau das richtige Alter dafür ist, eurem Kind das Schwimmen beizubringen, besprecht ihr am besten mit den Schwimmschulen in eurer Gegend. Es ist absolut ratsam, sich frühzeitig zu erkundigen, da die Kurse oftmals schnell komplett ausgebucht sind.

Laura Dieckmann

Als waschechte Hamburgerin lebe ich mit meiner Familie in der schönsten Stadt der Welt – Umzug ausgeschlossen! Bevor das Schicksal mich zu Echte Mamas gebracht hat, habe ich in verschiedenen Zeitschriften-Verlagen gearbeitet. Seit 2015 bin ich Mama einer wundervollen Tochter.

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