Tschüss, Plastik! Alternative Helferlein, unseren Kindern (und uns) zuliebe

Dieses sich selbst bei etwas ertappen – ich hasse es! Besonders wenn es um das Thema Plastikmüll geht. Sind wir mal ehrlich: Wir haben genug um die Ohren. Die Maus klagt über Bauchweh und muss von der KiTa abgeholt werden, während ihr kleiner Bruder plötzlich keinen Bock mehr hat, den Brei zu essen und ihn lieber freudig durch die Küche feuert. Da haben wir nun mal wirklich keine Zeit, uns noch Gedanken über das Plastik-Thema zu machen. Doch ist es wirklich so schwer und zeitaufwendig, etwas an unserem eigenen Verhalten zu ändern?

Ich selbst zähle mich dazu. Schande über mich, ganz im Ernst. Deshalb wird es Zeit, etwas zu ändern. Lasst uns doch durch Kleinigkeiten unseren Teil dazu beizutragen, etwas an dieser Katastrophe zu ändern. Denn auch Kleinvieh macht Mist, oder in dem Fall keinen Mist. 😉 Macht ihr mit?

Den ersten (wirklich winzigen) Schritt habe ich schon geschafft. Ich verzichte so gut es geht auf Plastiktüten, nehme meinen eigenen Beutel mit. Sollte ich einmal einen vergessen, was bei einem spontanen Einkauf durchaus der Fall sein kann, versuche ich mich als Jongleur. Lieber balanciere ich den Joghurt, die Äpfel und die Haferflocken zwischen Armen und Kinn hin und her, bevor ich eine weitere Plastiktüte in den Umlauf bringe. Ganz zur Freude der Kassiererin natürlich, weil sie jetzt drei Tomaten einzeln wiegen muss. Ist dann eben so.

Die Verschmutzung durch Plastikmüll wie Tüten und Verpackungen ist natürlich nicht alleiniger Grund für unsere weltliche Situation. Auch Mikroplastik ist ein riesiges Problem und befindet sich nach wie vor in Shampoos, Zahnpasten, Cremes und Wasch- sowie Putzmittel. Kein Wunder also, dass nun erstmals Plastik im Körper nachgewiesen werden konnte. Mikroplastik kann in der Regel nicht herausgefiltert werden, kommt über verschmutztes Wasser, unser Essen und Plastikflaschen zu uns. Auch über Kleidung können die kleinen Partikel zu uns gelangen.

Es wird also allerhöchste Zeit, dass wir was ändern. Uns und vor allem unseren Kindern zuliebe, die schließlich noch länger auf diesem schönen Planeten leben wollen.

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Deshalb haben wir einige, wirklich tolle, Alternativen für Plastik gefunden, die der Umwelt und unserem schlechten Gewissen helfen:

  • Bienenwachstücher statt Frischhaltefolie

Wie eine Haut oder die Schale bei Obst und Gemüse schützen die Tücher Deine Lebensmittel vor Luft und Feuchtigkeit, lassen sie dabei aber atmen

Beeskin-Bienenwachstücher sind 100% biologisch abbaubar, da sie aus GOTS-zertifizierter Bio-Baumwolle, Harz, Bio-Jojobaöl und Bio-Bienenwachs hergestellt werden. Zudem sind sie, anders als Frischhaltefolie, bei guter Pflege bis zu einem Jahr halt- und wiederverwendbar. Die Bienenwachstücher schützen vor Luft und Feuchtigkeit und halten deine Lebensmittel länger frisch.

Genial: Durch die Wärme deiner Hände haftet das Tuch nur da, wo du es brauchst und im Kühlschrank wird es dann hart, fast wie ein Deckel.

Also bestens geeignet, um die nervige und umweltverschmutzende Frischhaltefolie aus der Küche zu verbannen.

  • Spülmittel selber machen

 

Das ist wirklich total einfach. Und es gibt verschiedene Möglichkeiten. Wir haben uns für eine Variante entschieden, wofür du folgendes brauchst:

25g Olivenölseife + 1 TL Natron + 450 ml kochendes Wasser + 10 Tropfen eines ätherischen Öls deiner Wahl (für den Duft)

Dann die Seife klein raspeln und im Kochtopf mit dem heißen Wasser übergießen, solange rühren, bis sich die Seife komplett aufgelöst hat. Als nächstes Natron hinzufügen, verrühren und abkühlen lassen. Zum Schluss je nach Belieben ein ätherisches Öl beigeben und fertig ist das selbstgemachte Spülmittel. Wenn du jetzt noch einen Seifenspender aus Glas oder Ähnlichem verwendest, was wiederverwendet werden kann, schonst du die Umwelt.

  • Haarseifen oder Roggenmehl anstelle von Shampoo

 

Sie sind ergiebiger, gesünder für unsere Kopfhaut und reinigen ohne synthetische Tenside – Haarseifen sind im Badezimmer immer mehr im Kommen. Hat man die Umstellung (wie verteile ich die Seife am geschicktesten im Haar und wie reagieren meine Haare darauf?) erst einmal hinter sich gebracht, ist alles ganz einfach und fühlt sich wirklich gut an.

Auch Roggenmehl ist für viele eine Option zu Shampoo. Klingt komisch, macht aber wirklich Sinn. Hier ist es aber wichtig, wirklich darauf zu achten, dass es sich beim verwendeten Mehl um Roggen handelt, denn es enthält weniger Gluten als der Rest, und verklebt somit nicht. Für schulterlanges Haar werden vier Esslöffel Roggenmehl mit 230-250 Milliliter lauwarmen Wasser gemischt. Die enthaltende Stärke sorgt dann für die optimale Reinigung.

  • Deo ohne Aluminium und andere unschöne Inhaltsstoffe

Ben&Anna gibt es schon länger, ich bin aber erst jetzt durch Freunde auf dieses natürliche Soda Deodorant aufmerksam geworden. Nachdem ich ehrlich sagen muss, dass die aluminiumfreien Deos einfach nichts taugen und bei der kleinsten Schwitzattacke ihren Geist aufgeben, war ich anfangs etwas skeptisch. Vegan, in einer Papierhülle und dann soll es Schweiß und Nässe zurückhalten? Ich habe es getestet und bin begeistert!

  • Strohhalme aus Glas oder Edelstahl

Aus Plastik sollen sie demnächst verboten werden, doch sind wir doch mal ehrlich: es gibt so viel schönere Alternativen, ob aus Glas, Edelstahl oder Papier. Und sie machen doch auch was her, wenn wir Freunde auf einen (alkoholfreien) Cocktail einladen, oder?

  • Brotdosen

Es gibt genug Alternativen zu den Plastikboxen, auch wenn diese natürlich meist cool aussehen, besonders wenn sie vom kleinen Prinzen oder Peppa Wutz verziert werden. Wie wäre es mit einer grasgrünen Nana Brotbox oder einer süßen Box von Affenzahn? Sie sind allesamt frei von Giftstoffen. Und dann darin Mamas saftiges Brot mit dem Lieblingsaufstrich. Hmmm, lecker!

Also, tschüss, Plastik.

Tamara Müller

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