Von der Mama erwischt: Tagesmutter stillt heimlich eines ihrer Kinder

Stillen ist ein ganz sensibles Thema, es entstehen leider immer wieder hartnäckige Diskussionen darum. Dabei sollte es doch jeder Mama selbst überlassen sein, aus welchen Gründen sie ihr Baby stillt – oder eben nicht. 

Auch eine Mama aus Amerika musste jetzt die Erfahrung machen, dass die Tatsache, dass sie ihr Baby nicht stillt, einfach nicht akzeptiert wird. Über die amerikanische Website „slate.com“, auf der Daniel Mallory Ortberg seit 2015 die Kolumne „Dear Prudence“ schreibt, wurde ihre Geschichte verbreitet. Der Kolumnist gibt Ratschläge rund um das Thema Moral und Anstand – beides suchen wir in dieser ungewöhnlichen Geschichte vergebens.

Warum die amerikanische Mama so wütend ist

Die Betroffene ist alleinerziehende Mama von einem adoptierten Baby, das sie selbst natürlich nicht stillen kann. Als Alternative zur Muttermilch füttert sie ihre Kleine mit Säuglingsnahrung. Unterstützung für die Betreuung ihrer Tochter findet sie bei einer Betreuerin einer Tagesstätte, die selbst zwei eigene Kinder hat.

Von Anfang an war die Mama begeistert von der Tagesmutter und sehr glücklich über ihre Hilfe. Auch eine abfällige Bemerkung darüber, dass sie ihre Tochter nicht stillt, konnte die Mama nicht wirklich irritieren: „Sie geben ihr diese Brühe?“ – eine Reaktion die sie nicht mehr überrascht, denn sie ist es leider gewohnt, von anderen harsch dafür kritisiert zu werden, ihre Tochter nicht zu stillen.

An einem Freitag konnte die betroffene Mama früher Feierabend machen und hat spontan entschieden, ihre Kleine eher abzuholen. Durch eine Seitentür ist sie in die Tagesstätte gegangen und wollte direkt zu ihrer Tochter gehen. Auf dem Weg dahin hat eine Mitarbeitern sie noch versucht in ein Gespräch zu verwickeln – im Nachhinein weiß sie auch genau, warum. Die Mama hat sich von der Angestellten aber nicht weiter aufhalten lassen und ist schnurstracks zu ihrer Kleinen gegangen. Als sie in das Zimmer gekommen ist, in dem ihre Tochter betreut wurde, ist sie fast hintenüber gefallen: Die Betreuerin hatte ihre Tochter angelegt und stillte sie. Ohne jede Absprache.

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Sofort hat sich die Betroffene ihre kleine Tochter geschnappt und war über das, was sie gerade gesehen hat, völlig schockiert und wütend. Die Tagesmutter meinte nur trocken, dass sie doch dankbar sein sollte, dass sie ihre Tochter all die Monate (!!!) vor der Chemie in der Säuglingsnahrung bewahrt hat! Sofort verließ die Mama die Tagesstätte zusammen mit ihrer Kleinen und war völlig fassungslos.

Ratschlag von dem „Dear Prudence“-Kolumnisten

Bei „Prudence“ hat sie sich Rat geholt, wie sie jetzt am besten reagieren soll. Obwohl Daniel Mallory Ortberg es gewohnt ist, mit ungewöhnlichen Situationen und Problemen konfrontiert zu werden, hat ihn dieser Fall wirklich schockiert. Er empfiehlt der Mama, in jedem Fall den Dachverband der Tagesstätte über den Vorfall aufzuklären. Denn auch, wenn ihre Tochter langfristig keinen Schaden genommen hat, hat die Betreuerin das Vertrauen der Mama missbraucht und eindeutig eine Grenze überschritten. Die betroffene Mama hat ihre Tochter im Vertrauen abgegeben und sich darauf verlassen, dass ihre Kleine in ihrer Abwesenheit in ihrem Sinne versorgt wird.

Wir sind hier ganz der Meinung von „Prudence“. Die Betreuerin hat ihr Amt und das Vertrauen der US-Mama missbraucht. Die Tagesmutter hat nicht das Recht dazu, die Tochter der betroffenen Mama ohne ihr Einverständnis zu stillen. Und sie hat auch nicht das Recht, ihr ein schlechtes Gewissen zu machen, weil sie ihre Tochter nicht stillt – vor allem, weil sie das ja gar nicht kann!

Liebe Mamas, bitte denkt immer daran: Leben und leben lassen. Oder wie in diesem Fall: Stillen und (nicht) stillen lassen…

 

Wir danken Lisa Butschalowski für diesen Text!

Echte Mamas

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