„Wir müssen wissen, was mit unserer geliebten Tochter passiert ist”
„Jeder Mai ist für uns hart, er erinnert uns daran, dass die Jahre vergehen, verlorene gemeinsame Jahre – oder gestohlene Jahre.” Dieses Jahr sei besonders schlimm für sie als Eltern, weil Maddie bald ihren 18. Geburtstag feiern würde. Gleichzeitig seien sie dankbar, dass die Ermittlungen trotz der Pandemie fortgeführt wurden. „Wir halten an der Hoffnung fest, wie klein sie auch immer sein mag, dass wir Madeleine wiedersehen werden. Wie wir schon oft gesagt haben, müssen wir wissen, was mit unserer geliebten Tochter passiert ist, egal was es ist.”
Gleichzeitig danken die Eltern den vielen Menschen, die Anteilnahme zeigen und deren unzählige Nachrichten und guten Wünsche Kate und Gerry noch immer erreichen würden. „Das hilft uns und wir sind ehrlich dankbar – danke euch!”
Deutscher gilt als Hauptverdächtiger im Fall Maddie
Mitte des vergangenen Jahres gab es plötzlich eine neue Spur im Fall Maddie: Das Bundeskriminalamt (BKA) und die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelten gegen einen deutschen Beschuldigten wegen des Verdachts des Mordes an Maddie. Der 44-Jährige Christian B. sitzt aktuell in einem niedersächsischen Gefängnis eine mehrjährige Haftstrafe wegen Vergewaltigung ab. Auch bei der Vergewaltigung einer 20-Jährigen gilt er offenbar als verdächtig, wie unter anderem RTL berichtet. Bisher konnte dem Mann seine Schuld an Maddies Verschwinden aber noch nicht ausreichend nachgewiesen werden.
Hoffen wir für Maddies Eltern, dass sie bald Gewissheit über das Schicksal ihres kleinen Mädchens bekommen.
Seit 14 Jahren verschwunden: Emotionale Botschaft von Maddies Eltern
Von
Lena Krause
17. Februar 2026