Ein ausgeruhtes Baby macht die Mama glücklicher
Ein müdes, gestresstes Baby ist mürrisch, weint viel und kann einen zur Verzweiflung treiben … eben, weil es sich selbst so unglücklich fühlt. Ein ausgeschlafenes Baby dagegen ist zufrieden und das strahlt auch auf die Mama ab, die ja oft große Teile des Tages mit ihrem kleinen Schatz alleine ist. Zudem kann eine Mutter ebenfalls kurz von ihrem 24-Stunden-Job pausieren, wenn ihr kleiner Schatz schläft. Man erspart sich und dem Baby einfach eine ganze Menge unnötigen Stress.
Kinder brauchen ihren Schlaf wirklich ganz, ganz dringend
„Wer schläft, der wächst.“ Meinte schon mein Kinderarzt. Und wachsen musste meine Tochter zu Beginn ihres Lebens ganz dringend, sie wurde zu früh geboren und war ziemlich zart und klein. Extremfall, aber wachsen soll ja jedes Baby, nicht wahr? Die Wissenschaft gibt meinem Arzt recht: Das Wachstumshormon wird besonders im Schlaf freigesetzt. Natürlich auch noch bei größeren Kindern. Sie wachsen nachts, ihre Organe auch. Darüber hinaus macht schlafen schlau, da es hilft, all die neuen Eindrücke des Tages zu verarbeiten und zu festigen. Und auch das Immunsystem profitiert von ausreichend Schlaf.
Kinder können Schlafmangel noch nicht ausgleichen
Gerade wir Mamas wissen es: Als Erwachsene ist Schlafmangel auch nicht gerade supercool, aber wir kriegen das irgendwie auf die Reihe. Ein paar Tassen Kaffee, etwas frische Luft, ein bisschen Pobacken-Zusammenkneifen und wir überstehen den Tag schon. Oder schlafen dann am Wochenende mal richtig aus, wenn das geht. Und gut ist – bis zur nächsten kurzen Nacht. Das können Kinder einfach noch nicht. Und zwar nicht nur wegen des Kaffees! Ihr Organismus bekommt das einfach noch nicht hin.
So, und genau deswegen habe ich es auch schnell nicht mehr eingesehen, mich bei genervten Freunden und Verwandten dafür zu entschuldigen, dass ich meine Freizeitplanung, wenn sie denn meine Tochter mit einbezieht, nach ihren Schlafenszeiten richte. Ich erwarte nicht, dass es jeder so macht – aber ich erwarte ehrlich gesagt ein wenig Verständnis dafür. Sie ist noch klein, ich bin für sie verantwortlich und möchte ihr Leben so lange es geht möglichst stressfrei halten.

Der Schlaf meines Kindes ist mir heilig. Und dafür werde ich mich auch nicht entschuldigen!
Von
Laura Dieckmann
15. November 2018