Postnatale Depression & Selbstmordgedanken: Ein einziges Foto zeigt die Wucht des Schmerzes

Manchmal hat das Leben merkwürdige Pläne mit uns.

So auch mit Tori Block und ihrem Mann Shiloh. Die beiden US-Amerikaner freuten sich unglaublich auf ihr neues Familienmitglied. Doch dann erlebte Tori nach der Geburt ihres Sohnes Bodhi die schwärzeste Zeit ihres Lebens. Sie erkrankte an postnataler Depression und diese Dunkelheit in ihr ging so weit, dass sie sich nur den Tod als Ausweg aus ihrem Leiden vorstellen konnte. „Ich wollte dieses Leben nicht verlassen, aber er schien der einzige Weg zu sein, der mich von dem Schmerz befreien würde, in dem ich mich befand.“

Auf dem Höhepunkt ihrer Depression bat sie ihren Mann, ein Foto zu machen. „So könnte ich mich immer erinnern, wie weit es gekommen war – wenn ich es denn jemals aus meinem Tief schaffen sollte.“

Sie schaffte es. Und das Foto hat sie nun auf ihrem Instagram-Account veröffentlicht. Es trifft einen sofort ins Herz und zeigt deutlich, wie aufgewühlt und traurig sich diese Mama in diesem Moment fühlt.

This is a picture I most likely will not keep up for very long. This is me, at the peak of my postpartum depression. I asked Shiloh to take a picture of me, so I could remember how far I’d come, if I ever came out of it. I was lower than low, I wasn’t even myself. Looking back at this photo I remember perfectly the pain I felt, the dread in waking up everyday, the physical pain that engulfed me from thoughts in my brain. I had never known consuming, mind altering emotion such as this that flooded every fiber of my being, making its way through my veins like a plague. This is what postpartum depression looks like, or at least what it did for me. I didn’t want to leave this life, but it seemed like the only way that would rid me of the pain I was in. I didn’t ask for it, it wasn’t welcome. But there it was, and I kicked its fucking ass and beat it to the ground before I let it consume me, or much worse, take my life. #thisisppd . . . . #ppd #postpartumdepression #mentalhealthawareness #mentalhealth #overcomingppd #mentalhealthsupport #communityovercompetition #stopcensoringmotherhood #motherhoodunited #motherhoodrising #motherhood #takebackpostpartum #momblogger #empoweredbirthproject #mindfulparenting #mindfulmama #consciousmotherhood #motherhood #tribedemama #birthofamama

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Dazu schreibt sie: „Wenn ich auf dieses Foto zurückblicke, erinnere ich mich genau an den Schmerz, den ich fühlte, an die Angst, jeden Tag aufzuwachen, den physischen Schmerz, der die Gedanken in meinem Gehirn auslöschte.“

Mit Hilfe ihrer Familie und Freunde schaffte Tori es schließlich, sich Hilfe zu suchen. Sie ging zu einem Therapeuten und einem Psychiater, der ihr Medikamente verschrieb.

Und so war es ihr möglich, sich aus dem dunklen Loch zu befreien. „Ich habe nicht darum gebeten, es war nicht willkommen. Trotzdem war es da – und ich trat ihm in den Arsch und macht es nieder, bevor es mich verzehrte.“

Und ja, die anderen Fotos auf ihrem Instagram-Account sprechen eine ganz andere Sprache, sie zeigen Toris Liebe zum Leben und zu ihrem Kind.

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Tori möchte anderen betroffenen Mamas zeigen: Auch, wenn sie es sich gerade nicht vorstellen können – irgendwann wird dieser Schmerz nur noch etwas sein, auf das man zurückblickt.

P.S. Du fühlst dich auch dauerhaft niedergeschlagen und traurig? Hilfe gibt es bei der Deutschen Depressionshilfe unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 33 44 533

Laura Dieckmann

Als waschechte Hamburgerin lebe ich mit meinem Freund und unserer vierjährigen Tochter in der schönsten Stadt der Welt – Umzug ausgeschlossen! Bevor das Schicksal mich zu Echte Mamas gebracht hat, habe ich in verschiedenen Zeitschriften-Verlagen gearbeitet. Ich mag leckeres Essen, laute Rockmusik und ab und zu sogar ein bisschen Sport.

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