Klar ist aber: Keines der betroffenen Kinder war mit den bekannten Hepatitis-Viren infiziert!
Und: In der Regel verlaufen die Leberentzündungen bei den kleinen Patienten symptomlos oder aber nur mit geringen Beschwerden. Bei den aktuellen Fällen wurden aber stark erhöhte Werte von Leberenzymen und Gelbsucht registriert. 17 Kinder benötigten gar eine Lebertransplantation und mindestens eines sei sogar gestorben, wie u. a. Der Tagesspiegel berichtet.
Mediziner fanden bei 74 Prozent der erkrankten Kinder zudem Adenoviren, die in der Regel aber nur leichte Atemwegs-, Augen- oder aber Magen-Darm-Beschwerden auslösen.
Experten überlegen, ob es eine Rolle spiele, dass Kinder nach den langen Isolationen in der Pandemie bei Lockerungen abrupt einer Menge Erregern ausgesetzt sind.
Wer bei seinem Kind Hepatitis-typische Symptome wie Übelkeit/Erbrechen, Gelbfärbung der Haut (Gelbsucht), Durchfall, Bauchschmerzen, Abgeschlagenheit, Fieber und Appetitlosigkeit bemerkt, sollte den Kinderarzt aufsuchen. Mediziner geben aber an, dass Eltern sich nicht beunruhigen lassen sollten, da die Zahl der betroffenen Kinder zwar hoch wirkt, im Ganzen gesehen aber noch kein Grund zur Panik seien.
Mysteriöse Hepatitis-Fälle: Erstes Kind gestorben
Von
Laura Dieckmann
17. Februar 2026