In einem Brief, den Heidi selbst auf Facebook veröffentlicht, schreibt sie:
„Lieber Aaron,
da du anscheinend vergessen hast, dass du erst 13 Jahre alt bist und ich die Erwachsene bin, vermute ich, dass du eine Lektion in Sachen Unabhängigkeit brauchst. Da du mir außerdem an den Kopf geworfen hast, dass du jetzt Geld verdienst und nicht mehr auf mich angewiesen bist, wird es das Beste sein, wenn du alle Dinge zurückkaufst, die ich in der Vergangenheit für dich gekauft habe. Wenn du Strom für Licht oder den Internetzugang nutzen möchtest, musst du zukünftig deinen eigenen Kostenanteil tragen.
Miete – 410 Euro
Strom – 110 Euro
Internet – 20 Euro
Essen – 143 Euro
Außerdem müsstest du montags, mittwochs und freitags den Müll rausbringen sowie an diesen Tagen fegen und saugen. Dein Badezimmer muss wöchentlich gereinigt werden, dein Essen musst du dir zukünftig natürlich selbst kochen und auch hinter dir aufräumen. Wenn du das nicht tust, berechne ich dir eine Reinigungsgebühr von 29 Euro für jeden Tag, an dem ich es tun muss. Falls du dich aber doch wieder dazu entscheiden solltest, mein Kind zu sein, können wir diese Bedingungen selbstverständlich neu verhandeln.
Deine Mama”
Wenn der junge Mann wie ein Erwachsener behandelt werden möchte, dann muss er auch die entsprechende Verantwortung übernehmen, dachte sich vermutlich Mama Heidi. Das Leben mit einem Teenager bringt eben auch die geduldigsten Mütter an ihre Grenzen. Viele Eltern kennen das und deswegen gibt es überwiegend positive Kommentare unter dem Beitrag.
Heidi bekommt viel Zuspruch für ihre Erziehungsmaßnahme
„Ich befürworte und unterstütze das voll und ganz. Hier geht es um die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Alle Eltern da draußen sollten sich schämen, wenn sie Respekt und Verantwortung nicht fördern. Egoistische und rücksichtslose Kinder aufzuziehen sorgt für schwache Erwachsene”, schreibt ein Mann. Eine Userin bestätigt: „Du machst das super, Mama! Mehr Eltern sollten ihren Kindern einen solchen Realitäts-Abgleich verpassen.”
Doch es gibt auch User, denen die Worte der Mutter zu hart sind. Eine Frau kommentiert: „Das ist ein bisschen hart. Jede Geschichte hat zwei Seiten. Das Kind wird irgendwann keinen Kontakt mehr zu seiner Mutter haben wollen, wenn sie es weiterhin so behandelt.
Was ist deine Meinung?
Was hältst du vom Brief der Mutter: Ist Heidis Reaktion auf die Launen ihres Teenagers übertrieben oder angemessen? Schreibe uns gerne in den Kommentaren, wie du die Aktion findest!
Wir möchten dir keine Angst machen, aber in seltenen Fällen kann es sogar schon im Kindergarten zu ersten pubertären Anzeichen kommen. Mehr zum Thema Frühe Pubertät erfährst du HIER >>>
Finde ich auch gut so
Super, das ist richtig so. Schaut euch die Kinder von heute mal an. Können nichts allein. Haben nur null Respekt, sowie Verantwortung.
Was soll denn sowas ? Hättes das auch bei Tochter gemacht ? Ganz sicher nicht immer nur Lstreng sein zu Söhnen und Liebe nur denn Töchtern geben. Er soll auch von selber Kochen lernen aha.
Sehr gut. Das sollte ich auch einführen.