Mietzuschuss: Künftig sollen mehr Familien Wohngeld bekommen

Die aktuellen Energiepreise sind für viele Familien und Geringverdiener eine extreme Belastung. Wenn das Geld eh schon knapp ist, sind steigende Lebenshaltungskosten kaum zu bewältigen. Bundeskanzler Olaf Scholz hat deswegen eine Erweiterung des Wohngeldes angekündigt, sodass künftig mehr Haushalte mit dem Mietzuschuss unterstützt werden können.

Was ist Wohngeld überhaupt?

Das Wohngeld ist eine Leistung für Familien mit kleinem Einkommen. Wohngeld könnt ihr als Zuschuss zur Miete oder zu den Kosten selbst genutzten Wohneigentums bekommen. Laut Statistischem Bundesamt haben im Jahr 2020 immerhin 618.165 Haushalte in Deutschland Wohngeld bezogen.

Um die Leistung zu erhalten, müsst ihr sie schriftlich bei eurer Wohngeldbehörde beantragen, dort könnt ihr euch auch beraten lassen. Rückwirkend gibt es die Leistung nicht.

Welche Neuerungen wird es geben?

Der Empfängerkreis soll 2023 erweitert werden. Das heißt, dass im kommenden Jahr mehr Haushalte die Möglichkeit haben sollen, Wohngeld zu bekommen. Das kündigte zumindest Kanzler Olaf Scholz an, wie Focus online berichtet. Dafür könne man die Heizkosten in die Berechnungen des Anspruchs einfließen lassen.

Wie genau die neue Regelung aussehen könnte, ist noch nicht bekannt. Es bleibt also spannend, welche Haushalte ab Januar 2023 tatsächlich profitieren.

Wer hat Anspruch auf Wohngeld?

Ihr seid euch unsicher, ob ihr Anspruch auf Wohngeld habt? Dafür gibt es den offiziellen Wohngeldrechner des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. Allerdings wird die angekündigte Neuerung dort noch nicht berücksichtigt, schließlich sind dafür noch zu wenige Details bekannt.

Wichtige Faktoren für die Frage, ob ihr den Mietzuschuss erhaltet, sind zum Beispiel die Anzahl der Haushaltsmitglieder, das monatliche Gesamteinkommen, die monatliche Miete und die Mietstufe, zu der euer Landkreis gehört.

Zusätzlich: Einmaliger Heizkostenzuschuss

Die Bundesregierung entlastet etwa 2,1 Millionen Menschen mit einem einmaligen Heizkostenzuschuss – vor allem Wohngeld-Haushalte und Studierende mit BAföG. Für Wohngeldhaushalte wird der Heizkostenzuschuss nach Haushaltsgröße gestaffelt. Für einen Single-Haushalt gibt es demnach 270 Euro.

Für BAföG-Empfänger, für Aufstiegsgeförderte mit Unterhaltszuschuss sowie für Auszubildende mit Beihilfe oder Ausbildungsgeld beträgt der Heizkostenzuschuss einheitlich 230 Euro. Mehr dazu erfahrt ihr auf den Seiten der Bundesregierung

Lena Krause

Ich lebe mit meinem kleinen Hund Lasse in Hamburg und bin dort immer gerne im Grünen unterwegs.

Auch wenn ich selbst noch keine Mama bin, gehören Babys und Kinder zu meinem Leben dazu. Meine Freundinnen machen mir nämlich fleißig vor, wie das mit dem Mamasein funktioniert und ich komme als „Tante Lena“ zum Einsatz.

Seit ich denken kann, liebe ich es, zu schreiben – und bei Echte Mamas darf ich mich dabei auch noch mit dem schönsten Thema der Welt auseinandersetzen. Das passt einfach!

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