(Kein) Geld, um zu heizen: Zuschuss soll bestimmte Haushalte entlasten

Die Energiepreise steigen aktuell in astronomische Höhen und stellen viele Familien und Geringverdiener vor Herausforderungen. Wenn das Geld eh schon knapp ist, dann sind die hohen Heizkosten eine kaum tragbare Belastung. Schlimmstenfalls sitzen Menschen lieber im Kalten, als eine hohe Rechnung zu riskieren.

Immerhin: Manche Haushalte haben nun die Möglichkeit, einen einmaligen Heizkostenzuschuss zu beantragen.

Dieser Betrag könnte bald auf eurem Konto landen

Wie verschiedene Medien berichten, gibt es einen neuen Gesetzesentwurf des neuen Wohnungsministeriums. Dieser sieht vor, dass Menschen, die Wohngeld beziehen, eine einmalige Finanzspritze erhalten.

Wer allein wohnt, soll demnach 135 Euro erhalten, ein Zwei-Personen-Haushalt 175 Euro. Für jeden weiteren Mitbewohner sind weitere 35 Euro vorgesehen. Insgesamt könnten ca. 710.000 Haushalte das Geld erhalten.

So setzt sich der Zuschuss zusammen

Der einmalige Zuschuss wurde von der Ampelkoalition beschlossen, nachdem die Heizkosten im Herbst in schwindelerregende Höhen gestiegen waren. „Dadurch sollen Wohnen und Heizen bezahlbar bleiben und die Mehrkosten aus den kalten Wintermonaten aufgefangen werden“, steht laut der Tagesschau in einem Eckpunktepapier des Ministeriums.

Um den Geldbetrag für den Heizkostenzuschuss zu ermitteln, wurden Simulationsrechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln zu Rate gezogen. Diese Berechnungen bilden also die Grundlage für die Höhe des Zuschusses.

Kritik an der einmaligen Finanzspritze

Zunächst klingt es gut, dass einkommensschwache Haushalte die Möglichkeit haben, eine einmalige Unterstützung zu beantragen. Allerdings gibt es schon Kritik an der Vereinbarung. So halten Verbraucherschützer den festgelegten, einmaligen Betrag für zu niedrig.
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„135 Euro für Einzelpersonen und 175 Euro für einen Zwei-Personen-Haushalt für die gesamte Heizperiode 2021/2022 reichen für viele Haushalte nicht aus, den starken Anstieg der Heizkosten auszugleichen”, sagte der Vorstandschef des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, Klaus Müller. Dem Vergleichsportal Verivox zufolge verteuerte sich Energie binnen eines Jahres um 35 Prozent, noch nie mussten private Haushalte so viel zahlen.

Das sind die Voraussetzungen

Wer den Heizkostenzuschuss beantragen möchte, muss in der Heizphase zwischen Oktober 2021 und März 2022 mindestens einen Monat lang Wohngeld bezogen haben oder beziehen. Ausgezahlt wird das Geld dann im Sommer, zumindest kündigte Wohnungsministerin Klara Geywitz (SPD) das an.

Das Geld soll nicht auf andere Sozialleistungen angerechnet werden. Insgesamt soll diese Unterstützung den Bund 130 Millionen Euro kosten.

Wirst du den Heizkostenzuschuss beantragen? Schreib uns deine Meinung dazu gerne in die Kommentare!

Auch bei euch ist das Geld am Monatsende knapp? Dann schaut euch gerne unsere Tipps im Beitrag „Kinder sind teuer – Hier kannst du ganz leicht sparen” an.

Lena Krause

Ich lebe mit meinem kleinen Hund Lasse in Hamburg und bin dort immer gerne im Grünen unterwegs.

Auch wenn ich selbst noch keine Mama bin, gehören Babys und Kinder zu meinem Leben dazu. Meine Freundinnen machen mir nämlich fleißig vor, wie das mit dem Mamasein funktioniert und ich komme als „Tante Lena“ zum Einsatz.

Seit ich denken kann, liebe ich es, zu schreiben – und bei Echte Mamas darf ich mich dabei auch noch mit dem schönsten Thema der Welt auseinandersetzen. Das passt einfach!

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