Mehr Geld ab Ende Dezember: Bezüge für Hartz-IV-Empfänger steigen

Der Dezember hält eine gute Nachricht für alle Menschen bereit, die auf Hartz IV angewiesen sind. Denn ab Januar 2022 gibt es eine Erhöhung der Bezüge, die schon Ende Dezember ausgezahlt wird.

So viel Geld landet bald auf eurem Konto

Der Regelsatz steigt ab 2022 beim Arbeitslosengeld II (Hartz IV), Sozialhilfe als auch der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung von aktuell 446 Euro auf 449 Euro für alleinstehende Erwachsene, wie die Bundesregierung verkündete. Das ist eine Erhöhung von drei Euro.

Der Regelsatz für Jugendliche ab 14 Jahren steigt auch um drei Euro auf 376 Euro. Ehegatten und Partner bekommen in Zukunft 404 Euro, Erwachsene unter 25 Jahren ohne eigenen Haushalt erhalten 360 Euro. Hier lässt sich also ebenfalls ein Plus von drei Euro verzeichnen.

Die Hartz IV Erhöhung 2022 um 0,76 Prozentfür einen alleinstehenden Erwachsenen soll auch im kommenden Jahr ein menschenwürdiges Existenzminimum gewährleisten, wie die Bundesregierung in ihrer Pressemitteilung schreibt.
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Für Kinder gibt’s nur zwei Euro mehr

Für Kinder von 6 bis 13 Jahren steigt der Satz von 309 Euro auf 311 Euro. Bei Kindern von 0 bis 5 Jahren sind es dann 285 Euro statt 283 Euro. Sie erhalten also nur eine Erhöhung von zwei Euro.

Aber immerhin steigt auch der Schulbedarf von Kindern im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepaketes. Diese Pauschale erhöht sich in der Summe um 1,50 Euro von 154,50 Euro in 2021 auf 156 Euro in 2022.

Kritik an der Erhöhung: Kommt eher einer Kürzung gleich

Auch wenn es nicht viel ist, theoretisch hört es sich doch gut an, wenn die Bezüge steigen, oder? Praktisch sorgt die Erhöhung allerdings nicht für einen volleren Geldbeutel – eher im Gegenteil. Der Paritätische Wohlfahrtsverband kritisiert die angekündigte Erhöhung als „lächerlich gering“.

Hohe Inflationsrate lässt den Effekt der Erhöhung verpuffen

3 Euro mehr Hartz IV im Monat entsprechen einer Anhebung von nicht einmal 1 %. In einer Zeit, in der die Inflationsrate in Deutschland bei mittlerweile erschreckenden 5,2 Prozent liegt, ist eine solch geringe Erhöhung nicht verhältnismäßig.

Der Wohlfahrtsverband fordert die Regierung deswegen schon seit längerem zum Handeln auf. Nach seinen Berechnungen müsste der Regelsatz deutlich höher liegen, um die Inflation auszugleichen.

Lena Krause

Ich lebe mit meinem kleinen Hund Lasse in Hamburg und bin dort immer gerne im Grünen unterwegs.

Auch wenn ich selbst noch keine Mama bin, gehören Babys und Kinder zu meinem Leben dazu. Meine Freundinnen machen mir nämlich fleißig vor, wie das mit dem Mamasein funktioniert und ich komme als „Tante Lena“ zum Einsatz.

Seit ich denken kann, liebe ich es, zu schreiben – und bei Echte Mamas darf ich mich dabei auch noch mit dem schönsten Thema der Welt auseinandersetzen. Das passt einfach!

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