Sara Beam hatte ihren Sohn zu Hause positiv getestet und wollte auf Nummer sicher gehen.
Als der Mitarbeiter des Centers nach ihrer Anmeldung fragt, wo der Junge, den er testen solle, denn nun sei – öffnete die 41-jährige Frau ihm die Kofferraum-Klappe. Dort lag der 13-jährige Junge. Natürlich ohne Gurt oder andere Sicherheits-Maßnahmen.
Sie erklärte dem mehr als geschockten Mann, dass sie sich selbst keinem Ansteckungsrisiko hatte aussetzen wollen.
„Ich kann das nicht fassen. Ich würde alle meine Kinder immer nach vorne mit ins Auto nehmen. Und wenn ich Corona bekomme, bekomme ich es eben. Wenn nicht, nicht. Meine Kinder stehen an erster Stelle!“, wird der Angestellte des Testcenters, der selbst Vater ist, zitiert.
Der entrüstete Mann erklärte Sara, dass es keinen Test geben würde, so lange der Junge nicht vorne im Auto Platz nehmen dürfe. Dann rief er die Polizei. Die Frau von ihrem Posten als Lehrerin an der Cypress Falls High School suspendiert, wo sie seit 2011 unterrichtet. Es wird gegen sie wegen Kindeswohlgefährdung ermittelt.
Mama will sich nicht anstecken: Kind im Kofferraum ins Testcenter gefahren
Von
Laura Dieckmann
17. Februar 2026