Mama aus Eiscafé geworfen – weil sie ihrem Säugling das Fläschchen geben wollte

Diese Geschichte sorgt für Empörung: Eine frischgebackene Mama aus unserer Community traf sich am Wochenende mit ihrer Freundin zum Eis essen an einem Eiscafé in Kempen. Sie bestellte einen Milkshake, und die beiden wollten gerade weiterlaufen, da bekam die zwei Monate alte Tochter Hunger.

Auf der Terrasse des Eislokals waren viele Stühle frei, also mischte Mama Katharina das Fläschchen zusammen und wollte gerade einen Stuhl vom Tisch wegziehen um sich zu setzen, da stand auch schon ein Mitarbeiter der Eisdiele vor ihr, und verbot ihr, sich zu setzen und ihr hungriges Baby zu füttern.

Sie zeigte auf ihren noch unberührten Milkshake und meinte, dass sie den doch gerade hier gekauft habe, aber eh auch nur kurz das Baby füttern wollte. Dass das Baby mittlerweile extrem vor Hunger schrie, hat die Situation sicher nicht entspannt.

Leider interessierte das den Mitarbeiter gar nicht, er meinte nur, da Mama Katharina nicht bei ihm bestellt hätte, hat sie sich auch nicht zu setzen, sondern das Lokal unverzüglich zu verlassen.

Da fehlen einem doch echt die Worte!

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Das M in Mama steht für müde ? Das andere M auch ?

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Vielen anderen Mamas dagegen nicht – nachdem die Userin die Geschichte in einer geschlossenen Mama-Gruppe gepostet hatte, fühlten viele andere Mütter mit ihr und beschwerten sich auf der Facebookseite des Eislokals.

Empörte Bewertungen auf der Facebookseite des Eis Cafés

Empörte Bewertungen auf der Facebookseite des Eis Cafés

Der Inhaber des Eiscafés sah am nächsten Tag einen regelrechten Shitstorm auf seiner Facebook-Seite und nahm dazu Stellung – machte aber die Sache mit seiner Erklärung nicht wirklich besser.

Statement des Eis Cafés

Statement des Eiscafés

Man habe lediglich versucht, die Mama darauf hinzuweisen, dass der Sitzbereich nur für Kunden da sei, die bedient würden, für Thekenkunden dagegen nicht.
So weit ist das nicht unüblich. Das Eiscafe zählt in der Stellungnahme die verschiedenen Mehrwertsteuersätze für Bedienbereich und Thekenverkauf als Grund auf – und dass man diese Regel bei allen Kunden durchsetze, und da keine Ausnahme machen könne.

Jede Mama, die schon mal ein vor Hunger schreiendes Baby auf dem Arm hatte, weiß, in welchen Stress man gerät. Auch Sekunden, die der Wasserkocher braucht, oder man selbst, um die Flasche zusammen zu rühren, fühlen sich zu lang an.

Wir können die Empörung der Mama verstehen. Zumal sie, anders als vom Eiscafé dargestellt, tatsächlich gehen musste.

Was wir nicht verstehen können, ist, wie man als „Eis Café mit freundlicher Bedienung“ (Zitat von der Facebookseite) stur an einer Regel festhält, statt einfach mal den Kopf einzuschalten: Da ist eine Mama mit einem winzig kleinen, hungrigen Säugling, die für ein paar Minuten ihr Baby füttern will!

Vor allem, wenn auch noch genug Platz ist, und sie nicht einem (mehr zahlenden) Kunden den Sitzplatz wegnimmt.

Mittlerweile hat das Eiscafé seine Facebookseite umgestellt, Bewertungen sind nicht mehr möglich, auch der Rechtfertigungsversuch ist nicht mehr zu sehen.

Bleibt die Hoffnung, dass ihnen trotzdem bewusst geworden ist, dass so ein Verhalten nichts mit freundlichem Service zu tun hat.

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