Kreißsaal zu voll: Kind stirbt im Bauch der Mutter

Manchmal gibt es Meldungen, die sind so furchtbar, dass einem beim Lesen direkt die Tränen kommen. In einer Hamburger Klinik erlebte eine Schwangere am Wochenende einen absoluten Alptraum, wie die Hamburger Morgenpost berichtet: Weil der Kreißsaal zu voll und das Personal unterbesetzt war, ist ihr kleiner Junge kurz vor der Geburt in ihrem Bauch gestorben. Und das, obwohl die Schwangerschaft bis zu diesem Zeitpunkt völlig normal verlaufen ist, und das Baby gesund war.

Zwei Fehlgeburten mussten Neslihan Kasap und ihrem Mann schon erleben. Umso mehr haben sich die beiden gefreut, dass bei der dritten Schwangerschaft alles in Ordnung war. Sie verlief ganz normal, und der kleine Junge war gesund. Wie alle werdenden Eltern konnten es die beiden kaum erwarten, ihr Baby endlich in den Armen zu halten.

„Sie wurden im Kreißsaal völlig allein gelassen

Am errechneten Termin fuhren Neslihan und ihr Mann am Freitag ins Hamburger Marienkrankenhaus, wurden aber wieder nach Hause geschickt, weil es noch nicht so weit war. In der Nacht platzte dann die Fruchtblase, Neslihan Mann rief in der Klinik an und gab Bescheid, dass sie sich auf den Weg machen.

Beim ersten CTG war alles normal, es gab keine Auffälligkeiten. Um 7 Uhr morgens wurde Neslihan in den Kreißsaal verlegt. Begleitet wurde sie von ihrem Mann und ihrer Mutter, eine Ärztin oder Hebamme war nicht dabei. „Sie wurden völlig allein gelassen. Niemand kam, um mal nachzusehen, ob alles in Ordnung ist“, sagt Aygül Yilmaz, Neslihans Schwester.

Auch beim nächsten CTG zwei Stunden später waren die Werte des Babys in Ordnung. Bis zum dritten CTG um 12 Uhr mittags waren die drei wieder allein im Kreißsaal, auch diesmal zeigte der Wehenschreiber keine Auffälligkeiten.

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Schwangere mit Babybauch

Neslihan Schwangerschaft war gut verlaufen, die werdende Mama freute sich auf ihr Baby.
Symbolfoto: Bigstock

Kreißsaal voll: Trotz Problemen wurde eine andere Geburt vorgezogen

Wenig später bekam Neshilan plötzlich Blutungen. Sie spürte Bewegungen, die ihr komisch vorkamen, und die Wehen wurden so stark, dass sie sie fast nicht mehr aushalten konnte. Laut ihrer Schwester ist ihr Mann mehrmals zu den Schwestern gelaufen und hat um Hilfe gebeten. Aber es passierte – nichts. Ganz im Gegenteil: Um 14:45 Uhr soll sogar noch eine andere Geburt vorgezogen worden sein, Neslihan musste den Kreißsaal wieder verlassen!

„Die Station war total überfüllt und es gab zu wenig Personal, um die Gebärenden angemessen zu betreuen“, erzählt die geschockte Aygül. „Meine Schwester wurde in ein normales Zimmer verlegt, wo sie sich vor Schmerzen nur noch gekrümmt hat.“

Das CTG zeigte keine Herztöne mehr

Erst um 16 Uhr wurde das nächste CTG geschrieben, und die Eltern erlebten den absoluten Alptraum: Es waren keine Herztöne des Babys mehr zu hören. Erst jetzt reagierten die Ärzte, ordneten einen Notkaiserschnitt an. Aber es war zu spät: Der kleine Junge war im Bauch seiner Mutter gestorben.
Die Hebamme wickelte ihn in ein Handtuch und legte ihn neben die geschockte Mutter. Aygül Yilmaz erzählt, dass das Baby ganz lila gewesen sei. „Meine Schwester kriegt dieses Bild gar nicht mehr aus dem Kopf.“ Neslihan und ihrem Mann gehe es sehr, sehr schlecht.

Klinik will nichts dazu sagen

Das Hamburger Marienkrankenhaus will aktuell übrigens nichts zu dem Vorfall sagen: „Unabhängig von allen Einzelfragen möchten wir den Eltern unser tiefes Mitgefühl aussprechen“, so der Sprecher des Krankenhauses. „Da es sich um ein laufendes Verfahren handelt, bitten wir um Verständnis, dass wir Presseanfragen aktuell nicht beantworten können. Derzeit werden alle relevanten Vorgänge intern sorgfältig überprüft, da wir sehr an einer Aufklärung interessiert sind.“

Wir möchten den trauernden Eltern an dieser Stelle unser tiefes Mitgefühl aussprechen. Es kann sich wohl niemand vorstellen, was sie gerade durchmachen müssen.

Habt ihr auch die Erfahrung gemacht, dass die Kreißsäle zu überfüllt sind oder das Personal zu überlastet ist? Oder war bei euch alles in Ordnung?

Wiebke Tegtmeyer

Nordisch bei nature: Als echte Hamburger Deern ist und bleibt diese Stadt für mich die schönste der Welt. Hier lebe ich zusammen mit meinem Mann und unseren beiden Kindern. Ich liebe den Hafen, fotografiere gern, gehe gern zu Konzerten und zum Fußball. Bei Echte Mamas kann ich meine Leidenschaft für Social Media und Texte ausleben – und darüber freue ich mich sehr.

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Kommentare

  1. Bei der Geburt meines Sohnes im Mai war nur eine Hebamme und eine Ärztin anwesend. Nebenbei liefen aber 3-4 weitere Geburten ab. Ich fühlte mich oft sehr alleine und hatte auch zwischendurch das Gefühl dass im Ernstfall niemand schnell genug reagieren würde. Mein Mann musste wahnsinnig viel helfen bei der Geburt. Gut dass er das so mitgemacht hat. Neues Gel auf dem Bauch verteilen, Wehenschreiber und CTG ständig neu positionieren, mein Bett von der Station holen, der Ärztin nach der Geburt nach Nähzeug anreichern,…. Mein Sohn hätte auch früher da sein können aber es hatte keiner Zeit mir bei der Geburt zu helfen. Ich sollte eine Stunde lang die Presswehen veratmen und „bisschen aber nicht so dolle pressen“ was ist das für eine Aussage?! Beim ersten Kind weiß man doch gar nicht was wie dolle ist oder nicht. Letzten Endes waren wir einfach nur froh dass wir alle die Geburt soweit gut überstanden haben. Aber ganz ehrlich bei mir oder in einem der anderen Kreissäale ein Notfall und keiner weiß wie das für die anderen Mamis und Babys oder uns ausgegangen wäre.

  2. ich lag 18 std in den wehen und selbst dann ginge es nicht los brauchte schmerzmitteln und einen kreuzstich und wurde untenrum genäht, da ich ein 3 1/2 kg baby bei der geburt normal auf die welt brachte… es war einfach zu heftig brauchte schmerzmittel und einen kreuzstich un die schmerzen zu lindern, bzw gesagt dass sie weniger werden… Um 3:50 am 23.04.2019 wurde ich stolze mutter von einer süßen tochter… ps: sind endlich froh dass sie da ist

  3. Bei der Geburt unserer großen 2017 sind wir Donnerstagabends mit Wehen ins Krankenhaus. Den ganzen Freitag quälte ich mich mit wehen bis es nachts um 2 nicht mehr ging und ich zum Kreißsaal ging da schickte die Hebamme mich erstmal auf den Flur und sagte die Zimmer wären voll ich sollte doch noch warten sie kommt gleich. Gegen 3 kam sie dann und schrieb erstmal Ctg. Somit quälte ich mich nun auch noch den Samstag mit wehen. Nachdem die Fruchtblase um 18 Uhr platzte ging es echt schnell aber ich lag lange nur in Begleitung meines Mannes in dem Kreißsaal teilweise bis zu 2 Stunden.
    Als die presswehen einsetzten klingelten wir und ich schickte mein Mann eine Hebamme holen aberes dauerte ewig bis sie kam . Sie guckte kurz rein tastete und sagte es ist noch nicht so weit nicht pressen und ging wieder mit den Worten wir haben jetzt Schichtwechsel (sowas dauert ja auch gene mal 30-45min)also mussten wir wieder warten und klingelten in der Zeit noch zwei mal nach einer Hebamme. Ich baht öfter um einem Kaiserschnitt aber diese Aussage wurde nicht ernst genommen und so quälte ich mich weiter mit wehen und totaler Erschöpfung bis sie endlich kam und wir unser Mädchen auf Die Welt bringen durften.
    Aber so schön so eine Geburt auch ist der Horror hört noch nicht auf.
    Denn die Geburt lief nicht ohne Verletzungen die Assistenzsärztin betäubte die Stelle und fing sofort an zu nähen obwohl ich mehr Fach sagte das es weh tat machte sie einfach weiter es war so schrecklich. Ich fühlte mich wie son Stück Fleisch.
    Die zweite Geburt dieses Jahr wurde daher ein geplanter Kaiserschnitt unter der Leitung meines Gynäkologen. Und mit der Entscheidung hab ich alles richtig gemacht.

  4. Das ist so schrecklich, kann mir den Schmerz der Mutter kaum vorstellen 🙁 ich habe Ende August meinen Sohn zur Welt gebracht und habe mich auch die meiste Zeit allein gelassen gefühlt… es kam nur jemand zu mir wenn ich geklingelt habe. Aber bei 10cm war die Hebamme dann permanent anwesend, was gut war, denn es lief nicht nach Plan. Es wird ZEIT, dass sich im Kreissaal etwas ändert und die Politik einschreitet um zu verhindern, dass sich solche schrecklichen Schicksale häufen. Es braucht definitiv mehr Hebammen! Auch in der Nachbetreuung nach Geburt. Es sollte auch vielmehr reflektiert werden und Frauen nach Geburt gefragt werden, damit es eine Verbesserung geben kann.

  5. Ich möchte den Betroffenen mein tiefstes Beileid aussprechen & für die kommende Zeit viel Kraft & Gottes Segen wünschen! Das ist das Schlimmste, was Eltern passieren kann…

    Und nun zu meiner Erfahrung:
    Ich habe im Jahr 2017 meinen Sohn ebenfalls im Marienkrankenhaus Hamburg entbunden & mir sind die Verhältnisse dort ebenfalls negativ in Erinnerung geblieben. Mein Sohn kam 8 Tage nach dem errechneten ET zur Welt. Aufgrund dessen musste ich die letzten Tage täglich zur Untersuchung ins Krankenhaus & nicht mehr zu meinem Gynäkologen, aber auch weil Wochenende war. Der Ansturm ist riesig, die Organisation & der Personalschlüssel leider unzureichend. Mein Mann & ich mussten teilweise 1,5-2 Stunden warten, bis ich zum Arzt konnte. Kann man natürlich drüber hinweg sehen, wenn es „nur“ eine reine Untersuchung ist. Als ich dann aber abends mit Wehen (5 Minuten Abstand) ins Krankenhaus kam, hat uns die junge Dame von der Anmeldung erst einmal zum Warten verdonnert & wollte vorher noch ganz bürokratisch wissen, warum, wieso, weshalb ich da bin…
    40 Minuten saßen wir im Warteraum, weil die drei CTG-Plätze, die das Krankenhaus hat, belegt waren. Dann wurde ich für knapp eine Stunde an den CTG angeschlossen, in der Zeit auch von einer Hebamme direkt auf der Liege untersucht. Ich konnte nicht in den Kreißsaal, weil der komplett überfüllt war. Ich habe von ca. 19.40 bis 21:45 die Wehen alleine (mit Ehemann) im CTG-Raum veratmet, bis endlich ein Entbindungsraum frei wurde. Und leider wurden wir auch dort ganz viel & ganz lange alleine gelassen. Für mich als Erstgebärende war es damals der Horror, weil ich während meiner Wehen einfach zu wenig aufgeklärt & unterstützt wurde. Ich habe meinen Sohn um 01:12 Uhr auf dem normalen Weg, jedoch aus eigener Kraft, da keine Wehen mehr kamen, zur Welt gebracht. Ich hatte keine PDA, Wehentropf hat auch nicht wirklich was gebracht & zum Schluss kamen auch noch die abfallenden Herztöne meines Babys hinzu. Er war ein Sternengucker, was wiederum ebenfalls für eine schwere & längere Geburt spricht. Rückblickend denke ich trotzdem, dass mein Sohn früher gekommen wäre, hätten die Hebamme & die Hebammenschülerin meine Wehenphasen öfter kontrolliert.

    Die Ärzte & Hebammen sind sehr bemüht & tun ihr Bestes im Marienkrankenhaus. Dennoch hat man schnell das Gefühl, dass das Personal überlastet ist & einfach nicht dir Zeit hat, sich um jeden gleich gut & intensiv zu kümmern.

  6. Bei der Geburt unserer Tochter waren noch 6 andere Geburten im Krankenhaus. Es gab leider nur 3 Kreißsäle und einen „Not“ Kreißsaal. Nach 1 Stunde im Wartezimmer und null Beachtung wurde ich endlich in einem Untersuchungszimmer auf eine Pritsche gelegt und untersucht. Nachdem ich ein Placebo von der Ärztin bekommen habe was mir die nette Hebamme erzählt hat sollte ich endlich was richtiges gegen die Schmerzen bekommen. Das ging natürlich nicht weil kein Kreißsaal frei war und ich nach dem einnehmen nicht mehr laufen sollte. Nun denn nach langem hin und her und Aussagen wie das dauert noch bei ihnen bis es los geht durfte ich mich in einem Schwesternzimmer in ein Doppelbett legen und dort meine Tochter zur Welt bringen weil immer noch kein Saal zur Verfügung stand. Das ganze ohne Schmerzmittel bzw. PDA da es ja kein steriler Raum war. Sehr unangenehm war die Situation als die Hebamme zwischen durch fragen musste wie ich denn überhaupt heiße. Das ganze hat sich innerhalb von 3,5 Stunden inklusive Wartezeit abgespielt. Die Ärztin meinte dann nur zu uns das sie fest im Glauben war das sie uns wieder nach Hause schickt weil sie meinen Mann am Telefon gefragt hat ob ich denn schon schreien würde und er das mit Nein beantwortet hat!?!

  7. Es ist so grausam und ich wünsche den Betroffenen viel Kraft um das alles zu realisieren.

    Eine Bitte hab ich an die Menschen die nach mir dieses Thema kommentieren:
    Seid so lieb und erzählt nicht wie schön es doch war, als das Baby endlich kam. Es ist schlimm genug, sowas zu erleben und ziemlich taktlos nach so einer Horror-Geschichte euer Glück zu präsentieren!

  8. Bei der Geburt meines zweiten Kindes war ich zwei Wochen über den Geburtstermin. also müsste ich ins Krankenhaus 🏥 spätestens am Sonntag laut Gynäkologe. Samstag bekam ich wehnen die kamen und gingen. Also gingen wir ins Krankenhaus (EVK Düsseldorf). Obwohl ich über den Termin war würden wir immer wieder weg geschieckt. Die Krankenschwester sagte zu uns, bleiben sie zuhause und kommen sie morgen wieder heute wird nichts. Mit der Begründung der Muttermund ist nicht weit geöffnet.
    Zuhause angekommen so um 23:00 Uhr war ich so erschöpft vom hin und her dass ich mich hinlegte und versuchte zu schlafen. Ging aber nicht den die Wehnen waren jetzt stärker. Dann bin ich aufgestanden und in den moment platz die Fruchtblase. Jetzt ging alles schnell. Ich presste meine Beine zusammen weil ich das Gefühl hatte dass das Baby raus kommt. Ich hatte große Angst. Mein Mann hatte alle rote Ampeln überfahren. Ich musste öfters die Wehnen unterdrücken damit ich das Baby nicht im Auto bekomme. Angekommen in Krankenhaus nächste schock, Kreißsaal voll, wenig Personal! Zum Glück war ein Zimmer frei. Dann würde mir von einem Pfleger der in eile war das ctg angelegt und verschwand zum Nebenzimmer. Alleine gelassen mit meinem Mann. Artzt und hebamme waren in Nebenzimmer bei eine andere schwangere Frau die versuchte zu pressen aber ihr Baby kam nicht. Plötzlich kam die starke Wehne dass ich nicht mehr kontrollieren konnte, zusammen mit Kind. Ich schrie meinen Mann… Es kooooommt… Ich hatte noch meine Hose an. Mein Mann rennte zum Nebenzimmer rein und schrie zum Arzt u hebamme : meine Frau bekommt gerade das Babyyyy.. Dann verließen sie die Frau und kamen zu mir. Und so bekam ich eine gesunde Tochter. Ich hatte noch meine Hose halb an. Aber meine Tochter hatte es eilig gehabt raus zu kommen.
    Ich muss gestehen dass ich sehr wütend war auf die Krankenschwester die uns immer wieder wegschieckte. Ich wusste dass ich mein Baby heute noch bekommen würde! Zum Glück ist alles gut gelaufen letztendlich!

  9. Ich hoffe, dass sich da etwas tut! Viele Mütter erleben einen Horror bei der Entbindung. Es muss etwas passieren.

    Den Eltern viel Kraft. Ich würde das nicht durchstehen können. Das wäre ein Trauma fürs Leben.

  10. Hallo ich habe am 23.12.16 mein Sohn entbunden. Leider war es bei mir so das mein Sohn eine sturzgeburt war innerhalb von 8 Minuten von meinem Krankenzimmer bis zur Entbindung. Die Pflege haben mich nicht ernst genommen und haben das alles immer nur belächelt. Bis ich gesagt habe das mein Sohn kommt und wurde dann mit Bett in Kreißsaal gebracht wurde auf meinem Bett noch untersucht. Da meinte die liebe hebamme ich solle mich doch beeilen von meinem Bett aufs entbindungsbett zu wechseln sonst käme mein Sohn im Stehen zur Welt. Hektig pur für mich und meinem Sohn keine Zeit für ctg oder sonstiges. Aber die Krönung war das die diensthabene hebamme 3 Entbindungen gleichzeitig leitete. Sie raus aus meiner Geburt nachdem ich auf dem Bett lag komplett alleine und einmal gedrückt war mein Sohn (sternkucker) auch schon da. Weder hebamme noch ein Arzt anwesend als die hebamme rein kam war sie sehr überrascht das mein Sohn zwischen meinen Beinen lag. Mir wurde nur so ne bettunterlage zwischen die Beine geklemmt und sollte 10 Minuten nach Entbindung wieder auf mein Bett. Da lag ich dann 2 Stunden alleine mit meinem Sohn im Bett mir wurde kein trinken angeboten oder sonst irgendwelche Hilfe. So wurde ich dann wieder ins Zimmer zurück gebracht. Da war dann alles bißchen besser. Das war meine 4 Geburt und mit Sicherheit meine letzte da mein Sohn mir unter der Geburt das steißbein angebrochen hat und mit dieser Erfahrung bin ich mit dem Thema Kinder bekommen durch.

  11. Ich war die 13. für 2 Hebammen und musste wieder gehen. Obwohl ich vor der Anreise ins Krankenhaus 2 mal mit der diensthabenden Hebamme telefonierte sagte mir niemand, dass voll ist u wir wieder gehen müssen. Voller Schmerzen. Jeder Ruckler wie ein Stich zusätzlich. Und Angst welche Schmerzen verursacht u zum Wehenstopp führte.
    Das Schlimmste war, dass wir nicht gleich gehen durften. Sie müssten zur Absicherung eine MuMu U machen (u ein CTG?). Wozu ewig Keine/r Zeit hatte. 5 Stunden lang!

    Ich saß die 5 schlimmsten Stunden dort fest. Bodenlos. Auf einer Liege im Pausenraum der Hebammen. Mit meinem Mann, der Angst bekam. Ohne Hebamme od irgendwem. Festgeschnallt. Bewegung wäre schmerzlindernd, geburtsförderlich u psychisch befreiend gewesen. Unmöglich! Füße in der Luft SEHR SEHR schmerzhaft- völlig unnötigerweise. Es gibt auch kabellose CTG Geräte.
    Es hätte eine leichte kurze Geburt werden können. Ich fand die Ruhe u das Allein sein gut. Aber wozu muss ich dann ins Krankenhaus welches mir unnötig Schmerzen zu fügte (zB MuMu geht i Stehen ohne Wehe, wollte aber
    im unerträglich schmerzhaften Liegen bei Wehen, das scheiß CTG Kabel kärkerte mich ein u drückte schmerzhafter als der Babykopf.) Ohne das „auf dem Baby sitzen müssen“ hätte es bestimmt halb so lange gedauert!
    Die Verlegung war dann zum Glück nicht so schlimm! Das Laufen war so hilfreich! Brachte alles voran. Relativ schnell danach war das Baby da.

    (Das Baby kam am Ende fast schmerzfrei. Hätte ich es zu Hause bekommen- wäre es bestimmt extrem viel weniger Schmerzhaft gewesen. Diese 5 Stunden waren so schmerzhaft u damit saßen wir fest. Das hätte ich mir gerne gespart.)

    Zwei von drei Krankenhäusern waren an diesem Tag/in dieser Nacht so voll dass wir abgewiesen wurden. Im Dritten hatte ich dann die kompletten 4 Stunden eine Hebamme u einen Kreissaal f mich alleine. Aber darin schlotterte ich – es war sooo kalt. U es gab nichts außer einem Bett. Kein Ball. Nichts zum Ziehen, Sitzen, keine Wanne, keine Farbe, kein ätherischer Duft. Kein Musikspielgerät. Keine Decke, kein Tee. Ich hatte mir zum Glück eine Wärmflasche u eine Fließjacke u Tee mit gebracht. Dennoch war es so kalt dass ich gefroren habe. Wie toll ist das gegen Schmerzen, bei Krämpfen, wie förderlich für eine Geburt? Möchte man so das Leben beginnen? U ist das ein Ort an dem man sagt „Das LiCHT des LEBENS“ erblickt? Die Hebamme sagte noch falsche Sachen u war Psychoterror. Also das hätte ich mir wirklich sparen können.

    Meine 2. Geburt war zu Hause. Meine mir vertraute Hebamme war komplett dabei u 1:1 nur für mich da. Es stimmte was sie sagte. Sie hat mich auch NACH der Geburt versorgt. Sogar mit baden, Ordnung machen u Müll leeren. Sie massierte mich u ich fühlte mich nie allein, nie gestört. Ich hatte Schönes, Wärme, Erfrischendes, Duftendes u festliches Licht in der Dunkelheit um mich. Und wir waren mit dem Baby zu Hause in Ruhe. Ohne Koffer tragen.

    Bei Nr. 1 war auch so schlimm, nachdem das Baby da war wurde ich wie fallen gelassen- einfach nicht versorgt. Ich konnte meine Beine nicht ablegen vor Erschöpfung, was sehr weh tat. Aber keiner hat mir geholfen. Die Hebamme hat ihre Akteneinträge gemacht. Direkt.
    Das war die Hölle! Während meinMann das Baby im Arm hatte. U niemand hat mich gefragt ob ich es als Erste anfassen möchte. Die Erste war die Hebamme.

    Beim 2. Baby war ich es!

  12. Ich war die 13. für 2 Hebammen und musste wieder gehen. Obwohl ich vor der Anreise ins Krankenhaus 2 mal mit der diensthabenden Hebamme telefonierte sagte mir niemand, dass voll ist u wir wieder gehen müssen. Voller Schmerzen. Jeder Ruckler wie ein Stich zusätzlich. Und Angst welche Schmerzen verursacht u zum Wehenstopp führte.
    Das Schlimmste war, dass wir nicht gleich gehen durften. Sie müssten zur Absicherung eine MuMu U machen (u ein CTG?). Wozu ewig Keine/r Zeit hatte. 5 Stunden lang!

    Ich saß die 5 schlimmsten Stunden dort fest. Bodenlos. Auf einer Liege im Pausenraum der Hebammen. Mit meinem Mann, der Angst bekam. Ohne Hebamme od irgendwem. Festgeschnallt. Bewegung wäre schmerzlindernd, geburtsförderlich u psychisch befreiend gewesen. Unmöglich! Füße in der Luft SEHR SEHR schmerzhaft- völlig unnötigerweise. Es gibt auch kabellose CTG Geräte.
    Es hätte eine leichte kurze Geburt werden können. Ich fand die Ruhe u das Allein sein gut. Aber wozu muss ich dann ins Krankenhaus welches mir unnötig Schmerzen zu fügte (zB MuMu geht i Stehen ohne Wehe, wollte aber
    im unerträglich schmerzhaften Liegen bei Wehen, das scheiß CTG Kabel kärkerte mich ein u drückte schmerzhafter als der Babykopf.) Ohne das „auf dem Baby sitzen müssen“ hätte es bestimmt halb so lange gedauert!
    Die Verlegung war dann zum Glück nicht so schlimm! Das Laufen war so hilfreich! Brachte alles voran. Relativ schnell danach war das Baby da.

    (Das Baby kam am Ende fast schmerzfrei. Hätte ich es zu Hause bekommen- wäre es bestimmt extrem viel weniger Schmerzhaft gewesen. Diese 5 Stunden waren so schmerzhaft u damit saßen wir fest. Das hätte ich mir gerne gespart.)

    Zwei von drei Krankenhäusern waren an diesem Tag/in dieser Nacht so voll dass wir abgewiesen wurden. Im Dritten hatte ich dann die kompletten 4 Stunden eine Hebamme u einen Kreissaal f mich alleine. Aber darin schlotterte ich – es war sooo kalt. U es gab nichts außer einem Bett. Kein Ball. Nichts zum Ziehen, Sitzen, keine Wanne, keine Farbe, kein ätherischer Duft. Kein Musikspielgerät. Keine Decke, kein Tee. Ich hatte mir zum Glück eine Wärmflasche u eine Fließjacke u Tee mit gebracht. Dennoch war es so kalt dass ich gefroren habe. Wie toll ist das gegen Schmerzen, bei Krämpfen, wie förderlich für eine Geburt? Möchte man so das Leben beginnen? U ist das ein Ort an dem man sagt „Das LiCHT des LEBENS“ erblickt? Die Hebamme sagte noch falsche Sachen u war Psychoterror. Also das hätte ich mir wirklich sparen können.

    Meine 2. Geburt war zu Hause. Meine mir vertraute Hebamme war komplett dabei u 1:1 nur für mich da. Es stimmte was sie sagte. Sie hat mich auch NACH der Geburt versorgt. Sogar mit baden, Ordnung machen u Müll leeren. Sie massierte mich u ich fühlte mich nie allein, nie gestört. Ich hatte Schönes, Wärme, Erfrischendes, Duftendes u festliches Licht in der Dunkelheit um mich. Und wir waren mit dem Baby zu Hause in Ruhe. Ohne Koffer tragen.

    Bei Nr. 1 war auch so schlimm, nachdem das Baby da war wurde ich wie fallen gelassen- einfach nicht versorgt. Ich konnte meine Beine nicht ablegen vor Erschöpfung, was sehr weh tat. Aber keiner hat mir geholfen. Die Hebamme hat ihre Akteneinträge gemacht. Direkt.
    Das war die Hölle! Während meinMann das Baby im Arm hatte. U niemand hat mich gefragt ob ich es als Erste anfassen möchte. Die Erste war die Hebamme.

    Beim 2. Baby war ich es!

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