Diese Eigenschaften werden Kleinkinder ihr Leben lang begleiten

Kann mein Baby nicht für immer so bleiben? Das wünschen sich viele Eltern, wenn ihr niedliches kleines Mäuschen sich immer schneller entwickelt, sich typische Eigenschaften herauskristallisieren und es einfach viel zu schnell groß wird.

Forscher haben herausgefunden: Ja, kann es! Zumindest teilweise.

Eine Gruppe von Wissenschaftlern der Universität von Kalifornien, Riverside, dem Oregon Research Institut und der Universität von Oregon hat nämlich untersucht, ob sich der Charakter im Laufe des Lebens ändert und festgestellt, dass es Eigenschaften gibt, die für immer bleiben.

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„Wir bleiben erkennbar dieselbe Person“, sagte Christopher S. Nave, der Hauptautor der Studie. Das zeigt uns, wie wichtig es ist, unsere Persönlichkeit zu verstehen, denn sie folgt uns, egal, wohin wir gehen, durch Zeit und Erfahrungen.“

Insgesamt haben er und sein Team vier Eigenschaften entdeckt, die sich nicht ändern. Sie manifestieren sich schon im Kleinkindesalter und bleiben, bis wir erwachsen sind.

  1. Wortgewandtheit:

Wenn unser Kleinkind ständig vor sich hin brabbelt, dann ist das ein gutes Zeichen! Sogar ein sehr gutes, sagen die Wissenschaftler. Kinder, die gerne reden und einen großen Wortschatz haben, werden erfolgreiche Erwachsene, so die Studie.

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Sie unterhalten sich nämlich auch im weiteren Verlauf ihres Lebens gerne und viel mit anderen, vor allem über intellektuelle Themen. Außerdem seien sie intelligenter und geben nicht so schnell auf, wenn sie auf Schwierigkeiten treffen. Wenn das mal kein Grund ist, unseren Kindern eine Gutenachtgeschichte mehr vorzulesen….

  1. Flexibilität

Damit sind nicht die Muskeln gemeint! Vielmehr geht es darum, dass schon im Kindesalter erkennbar ist, ob man sich gut auf neue Situationen einstellen kann oder nicht. Die schlechten Neuigkeiten dabei: Wenn unser Kleinkind schnell aus der Haut fährt und häufiger als normal zum Wutzwerg wird, bleibt ihm auch diese Eigenschaft erhalten.

  1. Leidenschaft und Eifer

Dein Kind liebt es, zu tanzen oder Fußball zu spielen und macht den ganzen Tag nichts anderes? Es „zwingt“ dich, alles über Dinosaurier zu wissen? Es will jedes Buch über Pferde lesen, sodass du am Ende denkst, es könnte jetzt schon den Bachelor in Pferdewissenschaften machen? Dann freu‘ dich, diese Leidenschaftlichkeit bleibt ihm erhalten. Und das ist gut!

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Entgegen vieler Meinungen, dass es schlecht sei, sich Hals über Kopf in etwas zu stürzen, erklärt das Team von Christopher S. Neve das Gegenteil: Wer sich eifrig engagiert und interessiert, der spricht klar und deutlich, findet leicht Freunde und kann sich gut unterhalten. Diejenigen Kinder, die nicht zu überschwänglicher Begeisterung fähig waren, waren später ängstlicher und unsicherer.

  1. Bescheidenheit

Entgegen aller Artikel, die besagen, dass unsere Generation ihre Kinder zu arroganten Bestien erzieht, ist Bescheidenheit auf langfristige Sicht nicht sonderlich gut. Bekommen unsere Kinder nämlich zu wenig Selbstbewusstsein mit auf den Weg und werden Bescheidenheit gelehrt, werden sie oft das Gefühl haben, sich schuldig zu fühlen, sich selbst schlecht machen und Bestätigung suchen. Somit: Alles richtig gemacht, lobt eure Kinder ruhig weiterhin viel und ausgiebig.

Wer jetzt aber Angst hat, dass sein schüchternes Kind in eine fürchterliche Zukunft steuert, sei beruhigt: Obwohl die grundlegende Persönlichkeit bleibt, kann sich Verhalten ändern. Am Ende sind es wohl doch wir Eltern, die in der Pflicht sind, unseren Kindern genau das beizubringen. Liebe, Verständnis Geduld und Zuwendung sind die Schlüssel zu einem glücklichen Leben – auch wenn das bedeutet, dass unsere Kinder nicht immer niedliche Babys und von uns abhängige Kleinkinder bleiben.

Rebecca

Schon seit rund einer Dekade jongliere ich, mal mehr, mal weniger erfolgreich, das Dasein als Schreiberling und Mama. Diese zwei Pole machen mich aus und haben eines gemeinsam: emotionale Geschichten!

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