„Kinderfänger“ aus Hannover: Dringend Tatverdächtiger ermittelt

Im Fall des „Kinderfängers“ aus Hannover-Linden ist die örtliche Polizei anscheinend in ihrer Fahndung einen großen Schritt weitergekommen: Ein 66-jähriger Mann wurde als Tatverdächtiger ermittelt. Er befindet sich aktuell in einer psychiatrischen Klinik.

Mehrere Hinweise aus der Bevölkerung hatten die Beamten auf die Spur des Mannes gebracht, der für sie tatsächlich kein Unbekannter war. Er hatte die Polizei  am 6. und 7. Februar bereits kräftig auf Trab gehalten: So hatte er sich eine Fahrt in einem Taxi erschlichen, fiel wegen Ruhestörung auf und verweigerte in einem Café die Bezahlung. Einen weiteren Einsatz gab es, weil der Mann im fließenden Verkehr Autos angehalten haben soll.
Da er bei all diesen Einsätzen einen verwirrten Eindruck gemacht hatte, wurde er am Abend des 7. Februars schließlich einem Arzt vorgestellt und daraufhin in die Psychiatrie eingewiesen. 

Am vergangenen Mittwochabend wurde ein Verfahren wegen des Verdachts der versuchten Entziehung Minderjähriger eingeleitet. Im Zuge ihrer Ermittlungen haben die Beamten Informationen über einen zweiten, ähnlichen Fall bekommen, der am selben Tag stattfand. Bei beiden Fällen des 7. Februars rempelte ein Mann – vermutlich handelt es sich dabei um dieselbe Person – eine 29jährige Mama an und griff dabei ihren Kinderwagen. Als die Frau ihn weggeschubste, lies dieser los und verließ den Tatort.

Die Beamten gehen derzeit mit hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, dass es sich bei dem verdächtigten Mann um den gesuchten „Kinderfänger“ handelt.

Die Polizei Hannover bittet weiterhin um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0511 109-3920.

Laura Dieckmann

Als waschechte Hamburgerin lebe ich mit meiner Familie in der schönsten Stadt der Welt – Umzug ausgeschlossen! Bevor das Schicksal mich zu Echte Mamas gebracht hat, habe ich in verschiedenen Zeitschriften-Verlagen gearbeitet. Seit 2015 bin ich Mama einer wundervollen Tochter.

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