Örtliche Behörde segnete den ungewöhnlichen Bau ab
Die Höhle wurde größer und größer und Andres immer professioneller. Zum Glück machte er sich auch über die Statik Gedanken und sicherte seine Höhlen-Wohnung mit einer Stahlbetonsäule. Einmal kam sogar die örtliche Behörde für Umweltschutz vorbei, um sein Werk zu prüfen. Sie habe nichts gefunden, was sie beanstanden könnte. Letztendlich segneten die Beamten das Vorhaben ab, erzählt Andres.
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— Kokomo (@andresiko_16) May 23, 2021
Trotzdem stieß der junge Mann während seiner Grabarbeiten auch auf Herausforderungen. So würden manchmal große Steine den Weg versperren, was sehr frustrierend sei, erklärt er. Trotzdem hat er inzwischen schon zwei kleine Räume, eine Möglichkeit zum Beheizen, ein Musiksystem und WiFi für die Höhle eingerichtet.
„Ich habe hier alles, was ich brauche!”
„Selbst wenn es manchmal ermüdend ist, hier zu arbeiten, weil es oft nass ist und wenig Sauerstoff vorhanden ist, kann ich mich immer motivieren, weiterzumachen.” Denn seine unterirdischen Bauarbeiten sind noch nicht beendet. Der 20-Jährige blickt optimistisch in die Zukunft und ist sich sicher: „Es ist toll. Ich habe hier alles, was ich brauche!”
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Von
Lena Krause
4. Juni 2021