„Wir haben nur noch unsere Kinder genommen, um wenigstens ihr Leben zu retten.”
Olga beschreibt die Lage in der Hauptstadt: „Sie wurde bombardiert, Menschen wurden erschossen. Friedliche Plätze wurden angegriffen … sie haben auf unsere Männer geschossen. Wir haben nur noch unsere Kinder genommen, um wenigstens ihr Leben zu retten.”
Ihr Sohn kämpft mit den Tränen, er sagt, dass sein Vater möglicherweise kämpfen wird. Aufnahmen die eindringlich zeigen, wie sehr sich der Krieg in Kinderseelen einbrennt.
Geburt der kleinen Mia als Zeichen der Hoffnung
Doch inmitten des Grauens gibt es auch kleine Nachrichten der Hoffnung: Zwischen Explosionen und Schüssen kommt die kleine Mia zur Welt. Das Baby wird in einem unterirdischen Versteck geboren und ihre Geburt geht als „Wunder von Kiew” um die Welt.
Mia was born in shelter this night in stressful environment- bombing of Kyiv. Her mom is happy after this challenging birth giving. When Putin kills Ukrainians we call mothers of Russia and Belarus to protest against Russia war in Ukraine . We defend lives and humanity ! pic.twitter.com/qsBDcfc1Q9
— Hanna Hopko (@HopkoHanna) February 25, 2022
Wie die Daily Mail berichtet, hatte die Mutter, kurz bevor die Wehen einsetzten, Schutz vor den Bomben gesucht. Gemeinsam mit anderen versteckte sie sich in einer Metro-Station. Die Schmerzensschreie der 23-Jährigen wurden von der ukrainischen Polizei gehört, die zur Hilfe eilte. Mittlerweile konnten Mutter und Kind in ein Krankenhaus gebracht werden. Beiden gehe es den Umständen entsprechend gut.
„Hoffentlich wächst du in einem friedlichen Zuhause auf.”
Die ukrainische Politikerin Hanna Hopko teilte ein Foto des Babys auf Twitter, woraufhin es sich schnell in den sozialen Medien verbreitete. Unter dem Tweet finden sich viele Glückwünsche. Eine Twitter-Nutzerin schreibt: „Willkommen, liebe Mia. Es tut mir so leid, dass du unter so schrecklichen Umständen geboren wurdest. Hoffentlich wächst du in einem friedlichen Zuhause auf.”
Wir sind in Gedanken bei den Menschen in der Ukraine.
Familien in der Ukraine: Zwischen Hoffnung und Verzweiflung
Von
Lena Krause
17. Februar 2026