Windel-Desaster gibt es einige.

Jede Mama, die schon eins erlebt hat, weiß, wovon ich spreche.

Da läuft an der Seite Pipi aus der Windel, weil sie nicht richtig sitzt. Body und Hose sind komplett nass. Nachts dann auch gerne Schlafsack und Bettchen. Auch schön: Das Baby hat sein „großes Geschäft“ gemacht, und alles quillt aus der Windel raus und den Rücken hoch.

Tatsächlich lassen sich solche Unfälle vermeiden. Wie? Indem man die richtige Windel für sein Baby findet. Die genau passt, sich auf der Babyhaut gut anfühlt und saugfähig ist.

Und so findet ihr sie.

Auf einen Blick

Die passende Windel sitzt eng am Körper, ohne einzuschneiden.

Häufiges Auslaufen ist meist ein Zeichen für die falsche Größe.

Rote Druckstellen oder eingeklappte Beinbündchen sprechen für eine zu kleine Windel.

Rutscht die Windel oder bleibt der Po unbedeckt, ist sie eher zu groß.

Die richtige Größe richtet sich nicht nur nach dem Gewicht, sondern vor allem nach dem tatsächlichen Sitz im Alltag.</l

Woran erkenne ich die passende Windel für mein Baby?

Am zuverlässigsten erkennt ihr die passende Größe nicht an der Zahl auf der Packung, sondern daran, wie die Windel im Alltag sitzt und hält.

Babys wachsen unfassbar schnell. Das bedeutet für uns: schneller als gedacht die nächste Windelgröße kaufen. Die Kiloangaben auf den Packungen sollten hierbei nur als grobe Orientierung dienen, denn manche Babys haben bei gleichem Gewicht beispielsweise einen runderen Bauch als andere. Läuft die Windel regelmäßig bei normalem Pipi und Stuhlgang aus, kann man die nächste Größe testen – auch dann, wenn die aktuelle nicht zu eng sitzt.

Als Faustregel gilt: Sobald zwei der folgenden Anzeichen auftreten, ist es Zeit für die nächste Größe.

Woran erkenne ich, dass die Windel zu klein ist?

Eine Windel ist auf jeden Fall zu klein, wenn:

  • die Klebestreifen kaum noch vorne am Bauch zuzukriegen sind.
  • sie Druckstellen an Bauch und Beinchen hinterlässt.
  • ihr lange an der Windel herumzuppeln müsst, damit sie richtig sitzt.

Das klingt vertraut? Dann darfst du zur nächsten Größe greifen!

Wickel-Tipp: Zieht die Beinbündchen raus!

Wenn die Bündchen, die das Bein umschließen, eingeklappt sind, kann Urin auslaufen. Macht es euch also zur Wickel-Routine, einmal mit dem Finger die Beinbündchen nach außen zu holen. Oder wählt Windeln, bei denen die Beinbündchen beim Wickelvorgang nicht so leicht einklappen.

Woran erkenne ich, dass die Windel zu groß ist?

Auch eine zu große Windel macht sich schnell bemerkbar, jedoch eher am lockeren Sitz als an Druckstellen.

Typische Anzeichen für eine zu große Windel:

  • Sie rutscht oder sitzt schief, kurz nachdem ihr sie angelegt habt.
  • Der Po wird nicht mehr vollständig bedeckt.
  • An Bauch und Beinen bleibt sichtbar viel Luft, die Bündchen sitzen locker statt anliegend.
  • Es läuft seitlich Flüssigkeit aus, obwohl die Beinbündchen gar nicht eingeklappt sind.
  • Ihr müsst die Klettverschlüsse sehr weit vorne, fast in der Mitte, anbringen.

Wichtig zu wissen: Auch eine zu große Windel kann auslaufen! Der Auslaufschutz sitzt dann einfach nicht mehr da, wo er soll.

Warum läuft die Windel meines Babys aus?

Meistens liegt’s an der Größe oder am Sitz: Entweder ist die Windel nicht mehr passend, oder die Beinbündchen sind beim Wickeln eingeklappt.

Die häufigsten Gründe fürs Auslaufen:

  • Die Windel ist zu klein oder zu groß geworden.
  • Die Beinbündchen sind eingeklappt (siehe Wickel-Tipp oben).
  • Die Windel wurde zu lange getragen und ist schon sehr voll.
  • Sie sitzt nicht mittig oder ist schief angelegt.
  • Nachts wird seltener gewickelt, aber die Blase füllt sich natürlich trotzdem weiter (hier lohnt sich eine saugstärkere Nacht-Windel!)

Also: Wenn die Babykleidung ständig nass wird, lohnt es sich, mal die Größe und den Sitz zu checken.

Findet die passende Windel für die Bedürfnisse eures Babys

Mamas möchten für ihr Baby nur das Beste. Darum vertrauen viele Mütter auf Pampers. Denn Pampers arbeitet stets daran, seine Windeln immer weiter zu verbessern, wie beispielsweise die Pampers Premium Protection Windeln.

Die Pampers Premium Protection mit Stop & Schutz Taschen am Rücken.
Die Pampers Premium Protection mit Stop & Schutz Taschen am Rücken. Foto: PR
  • Die Premium Protection Windel ist die Nr. 1 Windel auf Neugeborenenstationen in Deutschland*.
  • Die Premium Protection Windeln nehmen Flüssigkeit schnell auf und schließen sie ein – für bis zu 12 Std. Auslaufschutz und Pampers-Trockenheit. Sie haben ein flexibles & schützendes Bauchbündchen, das speziell entwickelt wurde, um die zarte Babyhaut zu schützen sowie ein Stop & Schutz Täschchen, welches für einen extra Auslaufschutz am Rücken sorgt.
  • Das weiche Innenvlies mit saugfähigen Poren nimmt Feuchtigkeit und flüssigen Stuhl sofort auf und leitet sie weg von der Haut in den saugstarken Windelkern. So bleibt die empfindliche Babyhaut trocken und geschützt.
  • Superpraktisch: Sie verfügen weiterhin über den beliebten Nässeindikator. Dieser wechselt seine Farbe, wenn es Zeit für eine neue Windel sein könnte. Damit du dein Baby rechtzeitig wickeln kannst und seine Haut immer angenehm trocken bleibt und geschützt ist.
  • Das flexible und schützende Bauchbündchen verläuft um den Nabel herum und schützt das zarte Bäuchlein eures Neugeborenen.

Bei meinem Kind verhindern die Pampers-Windeln die klassischen Pipi-und Kacka-Desaster zumindest. Probiert sie doch selbst mal aus!

Das müsst ihr bei Neugeborenen-Windeln beachten

„Besonders die Haut von Neugeborenen ist sehr empfindlich“, weiß Dr. Barbara Kunz, Dermatologin und Kinderhautexpertin. „Die Hautzellen eines Babys sind kleiner und die Hornschicht dünner als bei Erwachsenen. Zudem hat die Babyhaut noch nicht die mechanische Festigkeit der Erwachsenenhaut erreicht. Sie ist deshalb empfindlicher gegenüber Reibungen und insgesamt leichter irritierbar.“

Hebamme und Pampers Expertin Christiane Hammerl gibt euch im Video drei Tipps, worauf ihr beim Windelkauf für Neugeborene achten müsst.

Achtet auf diese Labels

Babys tragen im Durchschnitt 900 Tage lang Windeln bis sie trocken sind. What? Da lohnt es sich auf Qualität zu achten. Schließlich ist unser Baby jeden dieser 900 Tage 24 Stunden lang mit seiner Windel in Berührung.

Damit euer Baby keine Ausschläge oder einen wunden Po bekommt, solltet ihr auf Gütesiegel achten. Diese bekommen Windeln von unabhängigen Prüf- und Zertifizierungsinstituten. Dabei werden Artikel auf Umweltfreundlichkeit und mögliche Schadstoffe überprüft. So sind z.B. alle Pampers Windeln von Dermatest getestet und nach dem unabhängigen STANDARD 100 von OEKO-TEX® zertifiziert.

  • OEKO-TEX ist das Gütesiegel für sichere Windeln ohne babyschädliche Stoffe.
  • Das Dermatest®-Siegel steht für Verträglichkeit und Sicherheit für die Haut.

*basierend auf Januar 2023 Verteilungsdaten in Geburtsstationen in Deutschland.

Hier gehts zu mehr Infos: Alles rund ums erste Babyjahr

Häufige Fragen zur passenden Windelgröße

Hier haben wir euch die Antworten auf die Fragen zusammengestellt, die uns rund um die passende Windelgröße immer wieder erreichen.

Woran erkenne ich die passende Windel?

Sie sitzt eng an, ohne einzuschneiden, hinterlässt keine Druckstellen und hält auch bei vollem „Geschäft“ dicht. Rutscht oder kneift nichts, passt die Größe.

Wie oft sollte ich die Windelgröße kontrollieren?

Am besten alle paar Wochen kurz checken, vor allem in Wachstumsschüben. Läuft die Windel öfter aus oder hinterlässt Druckstellen, ist das euer Signal zum Testen der nächsten Größe.

Muss ich nachts eine andere Windel nehmen?

Nicht zwingend, aber viele Eltern greifen nachts zu einer saugstärkeren Variante, weil seltener gewickelt wird und die Windel entsprechend länger dichthalten muss.

Kann eine zu große Windel genauso schlecht sitzen wie eine zu kleine?

Ja. Eine zu große Windel rutscht, bedeckt den Po nicht mehr vollständig und lässt seitlich Flüssigkeit durch, da der Auslaufschutz einfach nicht mehr an der richtigen Stelle sitzt.

Wie finde ich heraus, welche Windelgröße mein Baby wirklich braucht?

Nehmt die Gewichtsangabe als Startpunkt, prüft aber immer den tatsächlichen Sitz: Bündchen, Klettverschluss und ob der Po komplett bedeckt ist, sagen mehr aus als die Zahl auf der Packung.

Was tun, wenn die Windel trotz passender Größe ausläuft?

Checkt zuerst die Beinbündchen, denn klappen beim Wickeln gerne mal ein. Sitzt alles korrekt und es läuft trotzdem aus, kann eine saugstärkere Windel oder ein häufigerer Wechsel helfen.