Ermordetes Kita-Kind: Jetzt werden grausame Details bekannt

Bereits im Mai dieses Jahres haben wir über die grausame Tat einer Erzieherin in Viersen berichtet.

Was bisher bekannt war:

Die 3-jährige Greta hatte in ihrer Kita einen Atemstillstand erlitten und konnte zunächst wiederbelebt werden. Am 4. Mai verstarb sie dann aber im Krankenhaus, das den Verdacht eines Gewaltverbrechens äußerte. Die Mitarbeiter des Krankenhauses alarmierten die Polizei. Eine Obduktion bestätigte dann die Zweifel des Klinik-Personals, „dass das Mädchen durch Fremdeinwirkung zu Tode gekommen ist“. Die genaue Todesursache war zu diesem Zeitpunkt allerdings noch unklar.

Kurz danach wurde eine Erzieherin des Mädchens verhaftet – wegen des Verdachts auf Mord.

Jetzt wurden weitere, unglaublich grausame Details bekannt:

Nach Informationen von t-online wurde gegen die Erzieherin jetzt durch die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach Anklage erhoben – und zwar wegen Mordes und Misshandlung Schutzbefohlener. Denn schon vor dem Mord an Greta soll die 25-Jährige in verschiedenen Kitas immer wieder kleine Kinder schwer misshandelt haben. Und zwar auf eine unglaublich brutale Art und Weise: Die Erzieherin soll den betroffenen Mädchen und Jungen den Brustkorb so fest zusammengedrückt haben, dass die Kleinen nicht mehr richtig atmen konnten – oder sogar einen Atemstillstand erlitten.

Kinder bluteten aus dem Mund, bekamen Krämpfe oder liefen blau an

Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, soll die Erzieherin zwischen 2017 und 2018 in einer Kita in Krefeld einen kleinen Jungen sogar vier Mal auf diese brutale Weise gequält haben. Das Kind sei nach der Misshandlung nicht mehr ansprechbar gewesen, habe mit Armen und Beinen gezuckt und aus dem Mund geblutet.

Ebenfalls 2018 soll es ebenfalls zu vier Misshandlungen eines kleinen Jungen gekommen sein. Er erlitt durch die Gewalteinwirkungen einen Atemstillstand, Krämpfe und Leblosigkeit. Ein Jahr später soll die Frau einem kleinen Mädchen mit angeborenem Herzfehler den Brustkorb so zusammengequetscht haben, dass es blau anlief und das Bewusstsein verlor.

Die kleine Greta überlebte die grausamen Misshandlungen nicht

Nach allen neun Misshandlungen konnten die Kinder zum Glück gerettet werden. Auch die kleine Greta wurde von den Rettungskräften zunächst reanimiert. Sie starb allerdings zwei Wochen später an den Folgen der grausamen Tat.

Obwohl die Erzieherin laut Anklage nach jeder Misshandlung ihre Kollegen verständigte und den Rettungsdienst rief, hat scheinbar bis zu diesem Zeitpunkt niemand Verdacht geschöpft. Erst nach Gretas Tod kam die Geschichte dem behandelnden Arzt komisch vor. Bei der Untersuchung fand man dann Spuren, die auf eine Gewalteinwirkung hingewiesen haben. Durch die Ermittlungen kamen die anderen grausamen Taten der Erzieherin ans Licht.

Die Frau sitzt seit Ende Mai in Untersuchungshaft. Gretas Mutter und zwei der von ihr misshandelten Kinder wollen als Nebenkläger an dem Prozess teilnehmen.

Einfach furchtbar und unglaublich traurig. Wir wünschen allen betroffenen Kindern und natürlich Gretas Eltern viel Kraft und alles, alles Gute!

Laura Dieckmann

Als waschechte Hamburgerin lebe ich mit meinem Freund und unserer fünfjährigen Tochter in der schönsten Stadt der Welt – Umzug ausgeschlossen! Bevor das Schicksal mich zu Echte Mamas gebracht hat, habe ich in verschiedenen Zeitschriften-Verlagen gearbeitet. Ich mag leckeres Essen, laute Rockmusik und ab und zu sogar ein bisschen Sport.

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