Ergebnisse Corona-Konferenz: Was macht auf, was bleibt zu?

Wie lange müssen wir noch im verschärften Lockdown ausharren? Diese Frage beschäftigt uns wohl alle, egal, ob wir die Maßnahmen sinnvoll finden oder nicht. Deswegen wurden die Ergebnisse der heutigen Corona-Konferenz von Bund und Ländern mit großer Spannung erwartet. In der anschließenden Konferenz verkündete Merkel jetzt, wie es für uns weitergehen soll!

Das sind die Ergebnisse der heutigen Corona-Konferenz

Angela Merkel bedankte sich eingangs bei allen Bürgern und Bürgerinnen für die Einhaltung der Maßnahmen. Diese seien maßgeblich gewesen, um die Infektionszahlen zu senken. Allerdings sieht die Kanzlerin eine Gefahr der „dritten Welle“. Eine große Sorge bereiten die Mutationen.

Verlängerung des Lockdowns

Angela Merkel hatte sich deswegen schon vor den Beratungen gegen jegliche Öffnungsschritte bis zum 1. März ausgesprochen. Jetzt steht fest, dass der Lockdown in eine weitere Verlängerung geht.

• Bund und Länder haben sich entschieden, dass dieser vorerst bis zum 7. März bestehen bleibt.

So GEHT ES für SCHULEN UND KITAS WEITER

Besonders die Schließung von Schulen und Kitas machen den Familien schwer zu schaffen. Deswegen wurden schon im Vorfeld Stimmen laut, die forderten, dass zumindest diese öffnen dürfen.

• Nun steht fest, dass die Bundeskanzlerin diese Entscheidung zur Ländersache macht.

Je nach Bundesland könnte das für Eltern also eine enorme, schnelle Entlastung bedeuten. Trotzdem werden vermutlich nicht alle Länderchefs Schulen und Kitas wieder öffnen. Es gibt allerdings schon erste Vermutungen, wie die einzelnen Bundesländer verfahren.

Keine Lockerungen der Kontaktbeschränkungen

An den derzeitig geltenden Kontaktbeschränkungen ändert sich erstmal nichts. Private Zusammenkünfte sind nach wie vor auf den eigenen Hausstand und eine weitere Person beschränkt.

Zusammenkünfte in Innenräumen sollen gänzlich vermieden werden, auch in Gebieten, in denen der Inzidenzwert schon vergleichsweise niedrig ist.

Weiterhin gilt auch weiterhin die Aufforderung zum Home-Office.

Friseure dürfen vorzeitig öffnen

Viele Deutsche haben genug von ihren Corona-Frisuren und auch den Friseuren selbst würde eine vorzeitige Öffnung natürlich gut tun. Nun ist es offiziell:

• Immerhin die Friseurbetriebe können unter bestimmten Auflagen ab dem 1. März wieder öffnen.

Das wurde damit begründet, dass viele Menschen aus hygienischen Gründen von einem Friseurbesuch abhängig wären.

Medizinische Masken weiterhin notwendig

Es gilt weiterhin eine Pflicht zum Tragen medizinischer Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften. Außerdem wird auch in anderen Innenräumen dazu angeraten.

Hoffnung auf Schnelltests zur Selbstanwendung

Die Testkapazitäten sollen mit Schnelltests zur Selbstanwendung erhöht werden. Dafür prüft die Bundesregierung gerade entsprechende Möglichkeiten.

Unterstützung von Unternehmen

Bund und Länder haben erneut umfangreiche finanzielle Maßnahmen vereinbart, um Unternehmen zu helfen, die aufgrund des Lockdowns schließen mussten.

Ausblick auf die kommenden Wochen

Im März könnten laut der Kanzlerin langsam weitere Öffnungsschritte erfolgen. Diese Öffnungen müssten aber nach und nach und unter strengen Auflagen erfolgen. Aktuell würden Bund und Länder an einer sicheren und gerechten Strategie dafür arbeiten.

Zwar hieß es monatelang, dass der Inzidenzwert 50 als „magische“ Grenze für Lockerungen gilt, doch jetzt ist ein sehr viel niedrigerer Wert das Ziel. Dies ist den neuen Corona-Mutationen geschuldet, die mittlerweile auch in Deutschland angekommen sind.

• Nun möchte die Bundesregierung eine stabile deutschlandweite 7-Tage-Inzidenz von höchstens 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner erreichen.

• Voraussichtlich wollen Bund und Länder am 3. März erneut zusammenkommen und über die Maßnahmen entscheiden.

Übrigens:

Ein großer Streitpunkt war, ob Erzieher und Grundschullehrer im Impfplan vorgezogen werden. Manche halten das für eine gute Idee, um den Kita- und Schulbetrieb schneller wieder normal starten zu können. Andere wehrten sich vehement gegen diese Idee. Trotzdem soll Gesundheitsminister Jens Spahn nun einen neuen Entwurf erarbeiten, indem Erzieher, Lehrer und Mitarbeiter von Krippen in die Impf-Gruppe 2 gehoben werden.

Lena Krause

Als Wahlhamburgerin könnte ich mir keine schönere Stadt vorstellen, um dort zu leben. Gemeinsam mit meinem kleinen Hund Lasse bin ich gerne im Grünen unterwegs und erkunde die vielen tollen Ecken Hamburgs. Das Schreiben hat mir schon immer Spaß gemacht und deswegen war für mich schnell klar, dass ich diese Leidenschaft zum Beruf machen möchte.

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