Ein Rat für alle Väter, deren Kind immer nur zu Mama will

So sehr wir unser Kind auch lieben – es ist auch toll, wenn man es mal für ein paar Minuten (oder gar eine Stunde) dem Papa geben kann. Aber manche Kinder halten davon gar nix – sie weinen herzzerreißend, wenn sie nicht in Mamas Armen liegen können.

Die Bindung zu Mama ist am Anfang am stärksten – einfach nur, weil das Baby in dem Menschen seine Bezugsperson findet, die sich am meisten darum kümmert – und das ist in unseren Kulturkreisen meist die Mutter. Vor allem, wenn sie stillt, können sich Papas schnell außen vor fühlen. Wenn dann noch dazu kommt, dass das Baby sich nicht mit Papa anfreunden kann, wird das schnell ein emotionales Mienenfeld für alle Beteiligten. Die Mama will Unterstützung, der Papa will helfen, aber das Kleine will nicht mitspielen.

Genauso war es bei Terence Mentor, der unter dem Namen Afro-Daddy über sein Leben als Papa – von einem Kind, dass sofort anfing zu brüllen, wenn er es nur anschaute – bloggt.

Er war extrem eifersüchtig auf das enge Verhältnis von seinem Sohn zur Mama: „Ich weiß, ich weiß, die Eifersucht ist kindisch. Aber es ist hart, wenn man ein Papa ist, der sein Kind nie beruhigen kann, der immer gesagt bekommt, ‚Nein, ich will zu Mama‘, der nie einen echten, engen Moment mit seinem Sohn hat“, so Terence.

Er schreibt darüber, wie sehr er an seiner Fähigkeit, ein guter Papa zu sein, gezweifelt hat. Aber es gibt Hoffnung für alle Papas da draußen, denen es genauso geht:

Zwei Jahre hat es gedauert, dann konnte Terence einen echten „Meilenstein“ feiern und postete darüber auf Facebook:

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„Etwas hat sich geändert in den letzten zwei Monaten. Mein Sohn hat nicht nur angefangen mir zu zeigen, dass ich ganz okay bin, sondern zog mich sogar ab und zu der Mama vor. Und letzte Nacht, als er auf der Brust seiner Mama schlief – der einzige Ort, an dem er die letzten zwei Jahre Trost gefunden hat – ist er aufgestanden und hat sich, noch immer schlafend, an mich gekuschelt. Ich muss zugeben, ich hatte Tränen in den Augen.“

Er hat auch noch ein paar Tipps für die Papas, denen es ähnlich geht:

  1. Nicht aufgeben: „Es ist schwer, aber bleibt dran. Gib soviel Zuneigung und Liebe, wie du kannst, auch wenn nichts zurückkommt. Alle emotionale und physische Kraft, die es dich kostet, wird irgendwann in einem einzigen Augenblick zurückgezahlt.“

2. Sprecht darüber: „Ganz ehrlich, Papas reden meist nicht über solche Sachen. Und ich habe die Vermutung, die Mamas glauben, uns ist es egal, dass unser Kind nicht zu uns will, oder uns nicht mag. Aber das stimmt nicht. Es ist schlimm für uns. Sehr schlimm.“

Wiebke Tegtmeyer

Nordisch bei nature: Als echte Hamburger Deern ist und bleibt diese Stadt für mich die schönste der Welt. Hier lebe ich zusammen mit meinem Mann und unseren beiden Kindern. Ich liebe den Hafen, fotografiere gern, gehe gern zu Konzerten und zum Fußball. Bei Echte Mamas kann ich meine Leidenschaft für Social Media und Texte ausleben – und darüber freue ich mich sehr.

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