Echte Heldin: Mama rettet fremdes Baby mit 4 Litern ihrer Muttermilch

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Olivia Ames ist 23 Jahre alt und die Mama von Oscar – und die Retterin von Sophie. Denn sie hat ihre Muttermilch abgepumpt und gespendet, um dem ihr völlig fremden Mädchen zu helfen.

Aber von vorne: Im Dezember 2016 kam Oscar zur Welt, fünf Wochen vor dem errechneten Termin. Das Baby musste in den Inkubator, Olivia Ames durfte ihr Neugebornes nicht stillen. Stattdessen pumpte sie ihre Milch ab, die Oscar mit Hilfe eines Schlauches gefüttert wurde. Für beide war das eine wirklich schwierige und prägende Zeit.

Schließlich durften Mutter und Kind endlich zusammen sein, und Olivia war so dankbar, dass sie gerne anderen Müttern helfen wollte. Weil sie zu viel Milch hatte, kam ihr die Idee, diese zu spenden.

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Die Britin stellte also ihre Daten in eine entsprechende Online-Gruppe und wurde schnell gefunden. Zwei Mütter kontaktierten sie, eine davon war die Mama von Sophie, mit der sich Olivia gleich verbunden fühlte. Wie auch Oscar war Sophie ein Frühchen: „Das hat mein Herz berührt, weil ich genau wusste, was die Mutter durchmachte und ich konnte mir kaum vorstellen, wie fürchterlich es für sie sein musste, nicht in der Lage zu sein, ihr Baby zu stillen„, so Olivia gegenüber Metro.co.uk.

 

Und so begann für Olivia die Arbeit: „Als ich beschloss, zu spenden, war Oscar acht Monate alt. Also habe ich, statt mehr Milch zu produzieren, ihm in der Nacht nur die eine Seite gegeben, damit die andere am Morgen voll war und ich sie abpumpen konnte.“

Auch tagsüber pumpte sie für Sophie ab, zwischen zwei Mahlzeiten ihres eigenen Babys: „Nach zwei oder drei Stunden habe ich von beiden Seiten die Hälfte abgepumpt. Da konnte ich mit sieben bis zehn Minuten rund 150 Milliliter abpumpen. Das ist mir fast schon peinlich zu sagen, weil so viele Frauen es kaum schaffen, solche Mengen zu produzieren.“

Weil Sophies Mutter nur Olivias Wort hatte, dass mit der Milch alles in Ordnung sei, war diese ganz besonders pingelig und wollte auf keinen Fall ein Risiko eingehen: „Ich habe mir viel Druck gemacht und die Pumpe nach jedem Gebrauch komplett gereinigt und jeden 150-Milliliter-Beutel sofort in den Tiefkühler gepackt, damit die Milch auf keinen Fall zu lange draußen war.“

 

Schließlich war es so weit, Olivia hatte inzwischen rund vier Liter abgepumpt und die beiden Frauen trafen sich zur Übergabe. Sophies Mutter war sehr dankbar für die Hilfe von Olivia. Diese aber findet ihr Handeln selbstverständlich und sagte, sie sei einfach nur froh, dass sie helfen konnte: „Ich freue mich, dass ich einer anderen Frühchen-Mama etwas Gutes tun konnte.“

Eine echte Heldin eben!

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Rebecca

Schon seit rund einer Dekade jongliere ich, mal mehr, mal weniger erfolgreich, das Dasein als Schreiberling und Mama. Diese zwei Pole machen mich aus und haben eines gemeinsam: emotionale Geschichten!

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