Maßnahmen „weltfremd” und „kritisch”
Die Berliner Zeitung spricht sogar von „massiven Protesten” gegen diesen gesellschaftlichen Ausschluss von Kindern. Und auch von der Bundesregierung gab es Kritik: „Kindern den Zugang zu verwehren, sehe ich kritisch“, sagte Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) der BILD. Die Regelungen in der Corona-Pandemie seien Ländersache, aber der Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz eindeutig gegen den Ausschluss von Kindern.
Auch Virologen, wie der bekannte Experte Hendrik Streeck vom Uni-Klinikum Bonn, bezeichneten die Maßnahme als „weltfremd”.
Berliner Senat knickt ein
Der geballten Wucht an Gegenstimmen gab der Berliner Senat nun nach und einigte sich doch auf Ausnahmen für Kinder. In einer Mitteilung der Gesundheitsverwaltung heißt es, dass das Modell dahingehend geändert wird, „dass eine Ausnahme für Kinder unter zwölf Jahren eingeführt wird. Diese dürfen dann grundsätzlich auch an 2G-Veranstaltungen teilnehmen und 2G-Einrichtungen betreten und nutzen.“
Allerdings bleibt eine Voraussetzung für Kinder bestehen: Die Kinder müssen ein negatives Testergebnis vorweisen. Allerdings: Die allgemeinen Ausnahmen von der Testpflicht für Kinder unter sechs Jahren und Schüler, die im Rahmen des Schulbesuchs regelmäßig getestet werden, würden auch in diesem Fall gelten, so die Gesundheitsverwaltung weiter.
Was haltet ihr von den neuen 2G-Modellen, die immer mehr Länder einführen? Lasst uns gerne einen Kommentar dazu da!
Dürfen Kinder noch ins Restaurant? Streit um 2G-Regeln in Berlin
Von
Lena Krause
17. Februar 2026