Positiver Corona-Test? So nehmen wir Kindern die Angst davor

Die Corona-Tests in Schulen bewegen die Gemüter vieler Eltern. Die meisten Kinder dagegen nehmen sie relativ gelassen hin.

Aber wie sieht es aus, wenn der Test positiv ist? Man hört von Eltern, dass ihre Kinder (natürlich) sofort von den anderen separiert wurden, was das Ganze erst recht bedrohlich wirken lassen kann, ihre Kinder ausgelacht wurden…

Das kann ein großes Problem dieser Teststrategie sein.

Aber kann man seine Kinder irgendwie auf diese ganze Sache vorbereiten?

Ja, das kann und sollte man! Die ARD-Sendung brisant hat ein paar tolle Tipps für Eltern veröffentlicht:

Wie kann ich meine Kinder grundsätzlich auf die Tests vorbereiten?

Indem man sich nicht schlecht über die Tests äußert, ganz egal, wie man über sie denkt. Denn wenn die Pflicht besteht, müssen sich alle Kinder, die den Präsenzunterricht besuchen wollen, nun mal testen lassen. Dann muss man es ihnen ja nicht noch schwerer machen. Am schönsten ist es natürlich, wenn man seinem Kind die Vorteile des Tests aufzeigt: Endlich wieder in der Schule lernen und seine Freunde sehen!

Um dem Kind das Grausen vor dem Unbekannten zu nehmen, kann man genau erklären, wie der Test vor sich gehen wird. Und ganz Mutige üben sogar: Ein Wattestäbchen in die Nase einführen – wie weit sind denn überhaupt zwei Zentimeter?

Und wie bereite ich es auf ein positives Test-Ergebnis vor?

Als erstes kann man dem Kind klar machen: Ein positives Ergebnis eines Antigen-Tests bedeutet nicht automatisch eine Infektion (falsch-positiver Test). Ein weiterer Test beim Kinderarzt oder im Testzentrum wird in dem Fall Gewissheit bringen.

Für Kinder wichtig zu wissen: In ihrem Alter verläuft eine Corona-Infektion meistens harmlos. Ein positiver Test bedeutet nicht, dass eine ihnen eine schwere Krankheit bevorsteht – oder gar der Tod!

Und es bedeutet auch nicht, dass es bald an schweren Erkrankungen seiner Mitmenschen schuld sein wird! Lehrer, Eltern, Freund, Großeltern – sie alle können sich gut schützen, wenn bekannt ist, dass das Kind Corona-positiv ist.

Und wenn ein Mitschüler positiv getestet wurde?

Auch darauf kann man sein Kind vorbereiten. Das Kind sollte das betroffene Kind genauso behandeln, wie es an seiner Stelle behandelt werden möchte. Niemand sollte verspottet oder ausgegrenzt werden!

Wenn das positiv getestete Kind eine Freundin / ein Freund des eigenen Kindes ist, freut es sich sicher, wenn es später am Tag einen lieben Anruf bekommt. So spürt es: Du bist nicht allein!

Laura Dieckmann

Als waschechte Hamburgerin lebe ich mit meiner Familie in der schönsten Stadt der Welt – Umzug ausgeschlossen! Bevor das Schicksal mich zu Echte Mamas gebracht hat, habe ich in verschiedenen Zeitschriften-Verlagen gearbeitet. Seit 2015 bin ich Mama einer wundervollen Tochter.

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