Nanny beim Trinken der Muttermilch erwischt – Ausrede:

Als Mama fällt es einem ja nie leicht, sein Kind von einer anderen Person betreuen zu lassen. Man fragt sich: Passt der Babysitter auch gut auf? Ist die Nanny lieb? Kann sie mein Kind trösten?

In Taiwan wollte es eine Familie genau wissen – uns installierte eine versteckte Kamera, um die Kinderfrau zu kontrollieren.

Was auf dem Film zu sehen war, schockte nicht nur die Eltern: Die Nanny trank die abgepumpte Muttermilch ihrer Arbeitgeberin. Ein Grund, die Nanny sofort zu feuern.

Dabei hatte sich Mama Lin, 28, lange nach einer guten Kinderfrau umgeschaut, bevor sie wieder in dem Job zurückging. Sie entschied sich schließlich für eine 58-jährige, sehr erfahrene Nanny, die einen besonders ansprechenden Lebenslauf hatte.

https://www.youtube.com/watch?v=Cf5qGI81jBs

Nach einiger Zeit fiel Lin jedoch auf, dass die abgepumpte Milch, die sie im Kühlschrank aufbewahrte, auffällig schnell leer war. So viel trank ihr Baby eigentlich nicht, deshalb wurde sie misstrauisch.

Konnte es sein, dass ihre Nanny einen Teil der Milch einfach wegschüttete? Lin sprach die Nanny darauf an und bat sie, die Milchreste ihrem zweijährigen Sohn zu geben.

Doch die Milch leerte sich weiterhin rasant schnell, so dass Lin schließlich eine Videokamera installierte, um zu sehen, was passierte.

Ihre Vermutung, es sei etwas nicht in Ordnung, bestätigte sich prompt, als sie das Video anschaute: Darauf ihre Nanny, wie sie die Muttermilch aus der Babyflasche trinkt, während ihr Schützling auf ihrem Schoß schlummert.

Lin konfrontierte die Nanny mit dem Beweismaterial. Die 58-jährige Nanny antwortete, sie habe nur ein bisschen getrunken, ihre vorherigen Arbeitgeber hätten sie darum gebeten, Milchreste auszutrinken. Sie entschuldigte sich nicht und fügte noch hinzu, sie hätte sowieso nicht in dem Haushalt arbeiten wollen.

Die Nanny musste sofort gehen. Ihre Lizenz zur Kinderbetreuung durfte sie nach einem Gutachten des Sozialamtes jedoch behalten; ihr Verhalten den Kindern gegenüber sei stets tadellos gewesen.

Puh! Auch wenn Futterneid nicht strafbar ist, eklig ist er allemal.