Darum musst du bei schuppiger Babyhaut oft nicht agieren:

Alle schwärmen immer von „babyzarter Haut“.

Deshalb kann es schon ein ziemlicher Schock sein, wenn es bei deinem neugeborenen Baby so ganz anders aussieht; wenn die Haut rot ist, sich schuppt und schält…

Doch keine Panik: In der Zeit nach der Geburt ist das normal! Bei manchen Kindern ist das Phänomen mehr ausgeprägt als bei anderen.

Warum trockene Haut? Dein Schatz hat fast zehn Monate in deinem Bauch verbracht und zwar schwimmend im Fruchtwasser. Die oberste Hautschicht ist also auf Wasser und nicht auf Luft gepolt. Deshalb muss sie ab und neue Haut nachwachsen, die besser mit der neuen Umgebung zurechtkommt.

Was du am besten machst? Ehrlich gesagt, nichts! Einfach abwarten! Ok, hört sich erstmal nicht sehr hilfreich an. Da es sich aber um einen natürlichen Prozess handelt, sollten die Probleme nach nicht allzu langer Zeit verschwinden. Die Haut regeneriert sich normalerweise von selbst.

Du hast aber das Gefühl, dass dein Baby darunter leidet? Gegen das Jucken kannst du einen Esslöffel Olivenöl nehmen und die Haut damit einreiben oder in die Badewanne geben. Wichtig ist, dass das Öl bio ist und kaltgepresst, damit es noch viele Nährstoffe und Vitamine enthält.

Warum Olivenöl? Es wirkt leicht desinfizierend und enthält viel Vitamin E. Dieses kümmert sich unter anderem um den Feuchtigkeitsgehalt der Haut.

Auch gut: So ein paar Tropfen Olivenöl kosten natürlich fast nichts!

PS. Wird die Haut deines Babys nach einer Woche nicht besser, dann gehe bitte zum Kinderarzt und lass checken, ob etwas anderes dahintersteckt.

Tamara Müller

Als süddeutsche Frohnatur liebe ich die Wärme, die Berge und Hamburg! Letzteres brachte mich vor fünf Jahren dazu, die Sonne im Herzen zu speichern und den Weg in Richtung kühleren Norden einzuschlagen. Ich liebe die kleinen Dinge im Leben und das Reisen. Und auch wenn ich selbst noch keine Kinder habe, verbringe ich liebend gerne Zeit mit ihnen.

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