Upps…. das passiert, wenn wir die Zeit nicht mehr umstellen

Es ist beschlossene Sache: Die EU-Kommission hat sich in dieser Woche geeinigt, die Umstellung zum Jahr 2021 abschaffen zu wollen. Die „Normalzeit“ ist übrigens die Winterzeit, es ist aber noch nicht beschlossen, welche Zeit beibehalten wird.

Fand ich so super, als ich das gelesen habe! Mich hat das schon immer genervt, dieses Uhr-Umgestelle. Tüttelig, wie ich bin, habe ich immer erst kurz vor knapp mitbekommen, dass es schon wieder so weit ist. Dann x Uhren und Geräte umstellen oder zumindest darauf achten, dass sie sich selbst richtig umgestellt haben. Und dann wird einem bei der Änderung auf die Sommerzeit noch eine Stunde vom „heiligen Sonntag“ geklaut, weil die Uhr um eine Stunde vorgestellt wird. Buh!!!!!

Viele Eltern hassen die Zeitumstellung ebenfalls aus tiefster Seele. Denn der Schlafrhythmus ihrer Kinder wird durch die Zeitumstellung total aus dem Takt gebracht.

Ach, ich glaube, fast jeder hat gejubelt, als jetzt dieser Beschluss kam!

Heute hat uns allerdings eine Mail von Statista erreicht, die uns einen kleinen Dämpfer verpasst hat. Denn natürlich hat diese Änderung Auswirkungen. Also, neben den erwünschten wie „Ich muss mich um nix mehr kümmern.“ und „Mein Kind kann wie gewohnt schlafen.“

Folgende Info-Grafik zeigt, was passiert, wenn wir das ganze Jahr über nur eine Zeit beibehalten:

Infografik: Das passiert, wenn wir die Zeit nicht mehr umstellen | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Es geht um die Zeiten, an denen die Sonne auf- und untergeht. Als Beispiel: In der aktuellen Regelung geht die Sonne im März (Hamburg) gegen halb sieben auf – würde die Sommerzeit ganzjährig gelten, wäre es halb acht. Dafür wäre es abends bis fast halb acht hell. Anders, aber nicht soo schlimm, ne?

Es kann aber auch ein wenig kurioser werden: Bei dauerhafter Sommerzeit würde z. B. im winterlichen Hamburg erst um 9.34 Uhr die Sonne aufgehen. Das hört sich deprimierend an, oder? Bei lechzt man in der dunklen Jahreszeit doch nach jedem Bisschen Licht!

Und bei dauerhafter Winterzeit würde es dafür im Hamburger Juni bereits ab 3.50 Uhr hell. (O Gott, und wenn es dann aus zahlreichen Kinderzimmern klingt: „Mamaaaa! Es ist hell, der Tag fängt ahaaan!?“)

Wie schlimm oder egal man das Ganze findet, ist Ansichtssache. Fakt ist, dass zumindest ich mir da vorher keine Gedanke drum gemacht habe…

Wie findet ihr denn diesen Beschluss?

Laura Dieckmann

Als waschechte Hamburgerin lebe ich mit meiner Familie in der schönsten Stadt der Welt – Umzug ausgeschlossen! Bevor das Schicksal mich zu Echte Mamas gebracht hat, habe ich in verschiedenen Zeitschriften-Verlagen gearbeitet. Seit 2015 bin ich Mama einer wundervollen Tochter.

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