Reisewarnung: In diesen 160 Ländern solltet ihr weiterhin nicht urlauben

Ach mensch, jetzt geht sie eigentlich so langsam los, die schönste Zeit des Jahres: Die Urlaubssaison startet. Und ganz egal, ob man in den „großen Ferien“ gerne alle Länder der Welt erkundet oder jährlich sein Stammhäuschen in Dänemark bucht – Urlaub ist doch etwas Wundervolles. In Anbetracht der verrückten Situation durch Corona mag es ein echtes Luxusproblem sein, sich um seine Reise zu sorgen. Aber erlaubt ist es allermal – außerdem wäre es doch gerade dieses Jahr bitter nötig, sich am Meer den sorgenvollen Kopf freipusten zu lassen oder in der Hängematte auf dem Campingplatz die gestresste Seele baumeln zu lassen. Oder?

Nun ist es aber so: Reisen sind in diesem Jahr natürlich eine unsichere Sache und hmm, wie soll es ich sagen: „Es ist kompliziert…“

Am 9. Juni hat die Bundesregierung angekündigt, dass die bestehenden Reisewarnungen für mehr als 160 Länder außerhalb der Europäischen Union vorerst bis zum 31. August verlängern.

Ursprünglich galt die weltweite Reisewarnung bis zum 15. Juni. Aus Sicht der Regierung sei eine Aufhebung aktuell noch zu riskant. Die Lage sei in vielen Staaten weltweit völlig unterschiedlich. Dies betreffe die Infektionszahlen, die geltenden Hygieneregeln, Testkapazitäten, die Transparenz über das Infektionsgeschehen und auch die jeweiligen Kapazitäten des Gesundheitssystems und die Möglichkeiten zur Rückreise.

Zu den betroffenen Ländern außerhalb der Europäischen Union zählen auch einige Hauptreiseländer der Deutschen, allen voran die Türkei.

Die Deutsche Presse-Agentur gab aber bekannt, dass für einzelne Länder Ausnahmen gemacht werden können – wenn diese bestimmte Kriterien erfüllen. Welche dies seien, ist noch nicht bekannt. Die Bundesregierung müsse sich dann mit den jeweiligen Ländern besprechen.

Die gute Nachricht: Viele, viele Reisen sind auch möglich.

Denn bereits in der vergangenen Woche wurde beschlossen, die Reisewarnung für 31 europäische Länder aufzuheben. Dazu zählen die 26 Partnerländer Deutschlands in der Europäischen Union, das gerade aus der EU ausgetretene Großbritannien und Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein.

Für 29 Länder erfolgt die Aufhebung schon am 15. Juni, für Spanien und Norwegen wird dies erst später passieren.

Für diese 31 Länder wird es künftig nur noch sogenannte Reisehinweise geben. Diese informieren Touristen über die landesspezifischen Risiken. Aber: Das kann auch bedeuten, dass von touristischen Reisen abgeraten wird! Hier wird als Beispiel Großbritannien genannt, solange dort noch die 14-tägige Quarantänepflicht für alle Einreisenden besteht.

Also, die Auswahl ist doch trotz allem nicht schlecht, oder? Fahrt ihr denn bald in den Urlaub? Dann verratet doch mal, wohin es geht! Wir wünschen euch einen wundervollen Sommer. Und, psst – ob auf Mallorca oder Balkonien: Auf Echte Mamas stöbern geht überall 😉

Laura Dieckmann

Als waschechte Hamburgerin lebe ich mit meinem Freund und unserer fünfjährigen Tochter in der schönsten Stadt der Welt – Umzug ausgeschlossen! Bevor das Schicksal mich zu Echte Mamas gebracht hat, habe ich in verschiedenen Zeitschriften-Verlagen gearbeitet. Ich mag leckeres Essen, laute Rockmusik und ab und zu sogar ein bisschen Sport.

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