Corona: Mehrere Infektionen mit Delta-Mutationen in Schulen und Kitas

Eigentlich freuen wir uns alle gerade über die niedrigen Inzidenzwerte. Endlich öffnen Geschäfte und Restaurants wieder und wir können pünktlich zum guten Wetter ein paar unserer alten Freiheiten genießen.

Aber nun häufen sich die Meldungen von Infektionen mit der hochansteckenden Delta-Mutation des Coronavirus. Besonders Bildungseinrichtungen seien davon betroffen, wie der Spiegel berichtet. In mehreren Bundesländern kam es deswegen bereits zu Quarantäneanordnungen.

Delta-Varianten konnte in mehreren Schulen und Kitas nachgewiesen werden

Schon am Dienstag hatte die Stadtverwaltung Dresden Coronafälle in drei Einrichtungen gemeldet. Drei Geschwister hatten sich mit der Delta-Variante infiziert. Sie besuchten eine Kita, eine Grundschule und eine Oberschule. Dort wurden Mitarbeiter und andere Kontaktpersonen bereits in Quarantäne geschickt.

Auch in Hamburg konnte am Mittwoch nach Spiegel-Informationen die Delta-Variante in einer Grundschule nachgewiesen werden. Alle ersten Klassen der Schule im Stadtteil Lokstedt wurden daraufhin nach Hause geschickt. Die Untersuchungen des Gesundheitsamts zur Identifizierung von Kontaktpersonen laufen noch.

Weitere Ausbrüche in Hildesheim und Baden-Württemberg

Zu einem weiteren Ausbruch kam es an einem Gymnasium im Landkreis Hildesheim. Mindestens 15 Schüler und Schülerinnen seien infiziert, einige von ihnen mit der Delta-Variante. Die meisten der Betroffenen hatten die gleiche Klasse besucht.

In Baden-Württemberg hat ebenfalls eine Kita vorübergehend die Türen geschlossen, nachdem dort ein Kitakind positiv getestet wurde. Die bisherigen Untersuchungsergebnisse sprechen für eine Infektion mit der Delta-Mutation.

Delta-Varianten könnten die Inzidenzen in Deutschland sprunghaft steigen lassen

Das macht auch das Beispiel aus Großbritannien deutlich: Dort liegt die Sieben-Tage-Inzidenz wieder bei rund 70, obwohl sie wochenlang bei um die 20 rangierte. Die Inzidenzen legten also durch die Delta-Variante rasant zu, obwohl mittlerweile bereits mehr als 57 Prozent der Erwachsenen in Großbritannien vollständig geimpft sind.

SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach riet deswegen im RBB-Fernsehen zu Vorsicht: „Gerade bei der Delta-Variante haben wir in England gesehen, dass von den infizierten Kindern ein Prozent so schwer erkranken, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen.”

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Der Politiker befürwortet aus diesem Grund Impfmöglichkeiten für Kinder. Zwar liegen die Anteile der Delta-Variante in Deutschland noch bei unter 10 Prozent, dennoch sollten wir eine Weile vorsichtig sein.

Lena Krause

Ich lebe mit meinem kleinen Hund Lasse in Hamburg und bin dort immer gerne im Grünen unterwegs.

Auch wenn ich selbst noch keine Mama bin, gehören Babys und Kinder zu meinem Leben dazu. Meine Freundinnen machen mir nämlich fleißig vor, wie das mit dem Mamasein funktioniert und ich komme als „Tante Lena“ zum Einsatz.

Seit ich denken kann, liebe ich es, zu schreiben – und bei Echte Mamas darf ich mich dabei auch noch mit dem schönsten Thema der Welt auseinandersetzen. Das passt einfach!

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