Corona: Paar kassiert 400 € Strafe fürs Eis essen

Das schöne Wetter mit einem leckeren Eis genießen? Das ist zum Glück auch trotz der Corona-Maßnahmen wieder möglich. Für ein Paar aus Nordrhein-Westfalen wird das jetzt allerdings richtig teuer: 400 € Strafe sollen die beiden zahlen, weil sie ihr Eis auf einer Bank gegessen haben, die zu nah an der Eisdiele stand.

4 Kugeln Eis – 400 € Strafe

Vermutlich wird das das teuerste Eis ihres Lebens: 2 Kugeln pro Person hat sich das Pärchen aus Würselen bei dem schönen Wetter gegönnt. Laut bild.de setzen sich die Zwei damit auf eine Bank, um das Eis in Ruhe in der Sonne zu essen. Kurze Zeit später hätten schon zwei Mitarbeiter des Ordnungsamtes vor ihnen gestanden – mit einem Bußgeldbescheid in der Hand. Der Grund: Die Bank hatte nicht den aktuell vorgeschriebenen Mindestabstand zur Eisdiele.

Mindestabstand zur Eisdiele nicht eingehalten

Demnach müsste sie nämlich mindestens 50 Meter von der Eisdiele entfernt sein. Das war scheinbar nicht der Fall, wie Bernd Schaffrath, der Stadtsprecher von Würselen, gegenüber bild.de sagte: „Es ist denkbar, dass sich das Paar innerhalb der verbotenen 50 Meter im Umkreis der Eisdiele aufgehalten hat.“

Und das wird jetzt richtig teuer: 200 € soll das Paar als Bußgeld zahlen – und zwar pro Person.

Diese Regelung gilt seit dem 20. April

Das Pärchen war sich offenbar nicht bewusst darüber, dass es einen Mindestabstand gibt. Am Eingang der Eisdiele habe kein Hinweis dazu gestanden. Nützen wird es ihnen wohl nichts, das Bußgeld müssen sie zahlen.

Nachdem die Corona-Maßnahmen zum ersten Mal etwas gelockert wurden, dürfen Eisdielen seit dem 20.April wieder öffnen. Allerdings darf das Eis nur an der Theke und zum Mitnehmen verkauft werden. Damit es vor der Eisdiele keine Ansammlung von Menschen gibt, die ihr Eis direkt vor Ort essen, muss man den Mindestabstand von 50 Metern einhalten.

Denkt also am besten daran, wenn ihr euch ein Eis schmecken lasst – sonst kann es wirklich teuer werden!

Wiebke Tegtmeyer
Nordisch bei nature: Als echte Hamburger Deern ist und bleibt diese Stadt für mich die schönste der Welt. Hier lebe ich zusammen mit meinem Mann und unseren beiden Kindern. Nach meinem Bachelor in Medienkultur an der Uni Hamburg, einem Volontariat zur Online-Redakteurin und einigen Jahren Erfahrung als (SEO-)Texterin bin ich nach meiner zweiten Elternzeit bei Echte Mamas gelandet. Hier kann ich als SEO-Redakteurin meine Leidenschaft für Texte ausleben, und auch mein Herzensthema Social Media kommt nicht zu kurz. Dabei habe ich mich in den letzten Jahren intensiv mit dem Thema Ernährung von der Schwangerschaft über die Stillzeit bis hin zum Babybrei beschäftigt. Und wenn ihr auf der Suche nach einem Vornamen für euer Baby seid, kann ich euch garantiert passende Vorschläge liefern. Außerdem nutze ich die Bastel-Erfahrungen mit meinen beiden Kindern für einfache DIY-Anleitungen. Wenn der ganz normale Alltags-Wahnsinn als 2-fach Mama mich gerade mal nicht im Griff hat, fotografiere ich gern, gehe meiner Leidenschaft für Konzerte nach oder bin im Volksparkstadion zu finden.

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Zoos und Wildparks öffnen wieder! Das gibt es zu beachten: | Echte Mamas
3 Jahre zuvor

[…] den Imbissen ist ein Mund-Nasenschutz Pflicht. Das Verzehren der Speisen und Getränke ist in einem Umkreis von 50 Metern nicht gestattet. Die Rasenflächen können für ein mitgebrachtes Picknick genutzt werden, sofern […]

H.jacobsen
H.jacobsen
4 Jahre zuvor

Das ist der helle Wahnsinn.Nur Abzocke.Den Mitarbeitern des Ordnungsamtes sollte man sofort kündigen. Eine Aufklärung und Ermahnung wäre angebracht. H.

Anonym
Anonym
4 Jahre zuvor

An Regeln die keiner kennt kann sich auch keiner Halten. Dies war ja wohl offenbar kein nachgewiesenes Vergehen.
Ein Hinweis hätte genügt, sowie ein weiterer Hinweis an den Eisverkäufer zur Bekanntmachung dieser neuen Regel. Ein weiteres Vorgehen ist in meinen Augen absolut unverhältnismäßig und nichts weiter.Corona scheint offensichtlich als Einnahmequelle leerer Staatskassen zu dienen.

Sentetsu
Sentetsu
4 Jahre zuvor

Asoziales Pack kann nur Geld einsammeln anstatt darauf hinzuweisen, sieht aus als ob wir einen „Robin Hood“ in Deutschland brauchen, der das ganze ergaunerte Geld mal zurückholt und an die Bedürftigen verteilt ?