Babyphones bei Stiftung Warentest: Welches funktioniert am besten?

Wenn unsere kleinen Mäuse endlich schlafen, heißt es (im besten Fall): Ab aufs Sofa und die Lieblingsserie gucken! Damit der Feierabend aber auch wirklich entspannt wird und wir nicht ständig mit einem Ohr Richtung Kinderzimmer lauschen müssen, gibt es zum Glück Babyphones.

Die kleinen Geräte übertragen Geräusche und zum Teil sogar Bilder unserer Kinder. Es gibt unzählige Modelle – da fällt es mal wieder schwer, sich zu entscheiden. Auf welches kann ich mich verlassen, welches passt gut zu uns?

Als große Hilfe für alle, die gerade vor dem Kauf eines Babyphones stehen, hat Stiftung Warentest aktuelle Modelle getestet – mit und ohne Videobild.

So viel sei schon mal verraten: Es gibt zwei eindeutige Testsieger bei den Audio-Geräten. Die Babyphones mit Bildübertragung überzeugten die Tester dagegen insgesamt eher weniger.

Das sind die laut Tester die drei besten Babyphones, die „nur“ Geräusche übertragen:

Der Testsieger:Philips SCD585*

Das Babyphone von Philips Avent (um 140 Euro) ist zuverlässig und überträgt den Ton deutlich. Den Testern gefiel außerdem die einfache Bedienung und die ordentliche Reichweite. Ebenfalls top: Der Akku des Empfängers hält 42 Stunden. Bewertet mit GUT (Note 1,7).

2. Platz:VTech BM2300*

Auch bei der süßem Eule von VTech (um 50 Euro) waren die Tester angetan von der einfachen Handhabung des Geräts und der guten Übertragung der Geräusche. Bewertet mit GUT (Note 1,9).

3. Platz: Motorola MBP 140*

Das Motorola-Babyphone (um 50 Euro) fanden die Tester gut und einfach im Gebrauch. Es wurde insgesamt mit GUT (Note 2,4) bewertet.

Die folgenden beiden Babyphones bildeten im Test das Schlusslicht der Modelle ohne Videoübertragung:

Topcom KS-4216

Das KS-4216 (um 40 Euro) wurde mit einem AUSREICHEND (Note 3,6) bewertet. Die Übertragung ist längst nicht so gut wie bei anderen getesteten Modellen und es ist nicht stabil verarbeitet. Auch an der Reichweite hapert es. Großer Pluspunkt ist aber der Akku.

Platz 6: Reer BeeConnect Plus

Dieses digitale Babyphone von Reer (ab 50 Euro) hat keine gute Reichweite. Es scheint nicht gut verarbeitet. Insgesamt bewertet mit AUSREICHEND (3,8).

Nun zu den Modellen mit Videoübertragung. Hier wurden insgesamt fünf Modelle getestet. Wir stellen euch die beiden besten Babyphones und das Modell, das am schlechtesten abgeschnitten hat, vor:

Der Testsieger: Philips SCD630/26

 

Das Philips Avent SCD630/26 (ab 160 Euro) ist einfach in der Handhabung und funktioniert zuverlässig. Seine Videos sind im Dunkeln etwas verrauscht, das Kind ist aber zu erkennen. Die Reichweite ist befriedigend. Bewertet mit BEFRIEDIGEND (2,6).

2. Platz: Motorola MBP48

 

Das MBP48 (ab etwa 130 Euro) wurde mit BEFRIEDIGEND (2,7) von den Testern bewertet. Es hat keine lange Akku-Laufzeit und die Übertragung lässt etwas zu wünschen übrig.


Das Schlusslicht unter den Babyphones mit Bild:

Platz 5: Reer Mix&Match Cam, Display L

Das Modell von Reer (Kamera ab rund 100 Euro, das Display wird nach Wahl dazugekauft) fiel bei den Umwelteigenschaften (Verarbeitung, Stabilität, Stromverbrauch…) durch. Auch die Übertragung und der Akku überzeugten die Tester nicht wirklich. Bewertet mit AUSREICHEND (4,5).

Eine gute Nachricht zum Schluss: In Sachen Elektrosmog geben die Tester bei allen Geräten Entwarnung. Sie unterschreiten die Grenzwerte des Bundes-Immissionsschutzgesetzes, was die Stärke des elektrischen Felds angeht, deutlich! Getestet wurde dieser Wert in einem Meter Abstand zum Bettchen. Steht das Babyphone weiter weg, sind die Werte – na klar – noch geringer.

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Laura Dieckmann

Als waschechte Hamburgerin lebe ich mit meiner Familie in der schönsten Stadt der Welt – Umzug ausgeschlossen! Bevor das Schicksal mich zu Echte Mamas gebracht hat, habe ich in verschiedenen Zeitschriften-Verlagen gearbeitet. Seit 2015 bin ich Mama einer wundervollen Tochter.

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