Ihr Lieben, immer wieder erreichen uns Nachrichten von euch mit Fragen zu verschiedensten Themen. Auch unsere Community für Alleinerziehende in der ihr euch mit anderen Mamas austauschen könnt, wird immer größer und darüber freuen wir uns sehr. Wir wollen euch vernetzen und euch unterstützen. Denn wir sind alle echte Mamas, mit Stärken und Schwächen.

Wenn du alleinerziehend bist und mit deinen Kindern ohne Kontakt zum Vater lebst, taucht eine Frage immer wieder auf: Egal, ob in der Kita beim Abholen, auf dem Spielplatz oder am Wochenende beim Kindergeburtstag: Alle Kinder um dich herum scheinen in einer „heilen Welt“ zu leben, bestehend aus der Mutter, den Kindern und einem Vater. Und der ist in deiner Familie nicht da. Sicher hast du dich auch schonmal gefragt: Wie gehe ich damit um? Wie erkläre ich meinem Kind, dass es zwar einen Vater hat, der aber nicht anwesend ist?

Ich bin auch alleinerziehende Mutter eines Sohnes. Ich habe mich in meinem Freundeskreis einmal umgehört, und das sind die Top-Tipps, die anderen echten Mamas in dieser Situation geholfen haben. Und hoffentlich helfen sie auch dir.

Sei ehrlich

Wenn dein Kind nach dem anderen Elternteil fragt, beantworte seine Fragen ehrlich, aber auch rücksichtsvoll. Wenn der Vater sein Kind tatsächlich nicht sehen will, hilft es, ihm zu erklären, dass es Situationen gibt, in denen ein Mensch eigene Probleme hat, um die er sich kümmern muss. Aber sage deinem Kind auch: Du bist nicht Schuld.

Sammle Fotos und Briefe und hebe sie in einem Ordner auf

So hat dein Kind eine Erinnerung an seinen Vater und kann sich ein Bild machen. Wie sah Papa aus? Was hat er gern gemacht? Vielleicht hast du auch noch ein Video, auf dem dein Kind seine Stimme hören kann.

Alleinerziehende Mutter mit Tochter
Als alleinerziehende Mama ist es wichtig, dass du ehrlich zu deinem Kind bist. Foto: Bigstock

Bitte andere um Hilfe

Trau dich ruhig, deine Freunde und deine Familie um Rat zu fragen. Hilfe anzunehmen, ist keine Schande. Auch Organisationen und Vereine wie der Verband alleinerziehender Mütter und Väter können dir helfen, dich in deiner Situation zurecht zu finden.

Bilde ein Netzwerk

Familien sind bunt, viel bunter, als du vielleicht gerade in diesem Moment denkst. Es gibt viele Mütter, die in deiner Situation sind. Tausche dich mit anderen echten Mamas aus, zum Beispiel in unserer Facebookgruppe für Alleinerziehende Echte Mamas. Hier findest du sicher noch mehr Mütter, die dich unterstützen. Zusammen sind wir stark!

Hast du noch mehr Tipps für andere alleinerziehende echte Mamas? Wie bist du mit der Situation umgegangen? Melde dich gern bei uns, wir freuen uns auf deine Geschichte.

25 Kommentare

  • Nina

    Hallo, ich bin Mutter eines 4 jährigen Sohnes, vor 2,5 Jahren habe ich mich vom Vater getrennt weil er während der Beziehung schon kein Interesse an dem Kind hatte. Er hat seine Prioritäten bis heute nicht richtig setzen können und zahlreiche Versuche (Hilfe vom Jugendamt, beratungsstelle, etc )ihn zu einem tauglichen wochenenddad zu machen, sind fehlgeschlagen.
    Mein Sohn leidet gefühlt sehr darunter wenn er ihn anruft und er wiedermal verspricht zu kommen aber nicht auftaucht. Ich bin hilf-/und ratlos, er zahlt auch keinen Unterhalt was alles nicht einfacher macht. Ich bin jetzt an einem Punkt an dem ich meinem Sohn erklären möchte das ‚papa“ kein interesse hat aber ist das richtig? Ich muss ihn doch schützen….

    Liebe Grüße Nina

    • Mark

      Ihn zu einem tauglichen Wochenend Vater zu machen? Das ist doch eines der größten Probleme. Wollen wir doch mal ehrlich sein, wer sein Kind nur noch alle zwei Wochen für ein, zwei Tage hat ist doch kein Vater mehr, sondern nur noch künstlich erzeugter Pseudovater. Ich kann Männer verstehen, wenn sie sich hier zurückziehen. Dass er keinen Unterhalt zahlt, geht mal gar nicht.

  • Nicky

    Hallo …..Ich bin Mutter eines 8 Jährigen Jungen. Habe mich vor drei Jahren von dem Vater getrennt..Am Anfang lief es richtig Super er holte ihn alle zwei Wochen…Dann kam eine neue Frau ins Spiel…hier mal ein schlechtes Wort da mal ein schlechtes Wort als er hier ab sagte da absagte…Ich habe sie Beleidigt…Aber mich auch Entschuldigt . Und dann plötzlich kam nichts mehr…er holte ihn einfach nicht mehr ab…Gericht hin und Geticht her…Seine Antwort war nur er will das Kind nicht mehr sehen…Ich habe std bei Gericht auf ihn eingeredet …gebettelt…Bitte bitte tue ihm das nicht an…Er brauch Dich…Aber er blieb Hart…Er sagte er könne ihn nicht mehr ansehen da er aussieht wie Ich…Was garnicht stimmt. Ich muss dazu sagen er hat noch zwei Kinder wo er den Kontakt abgebrochen hat….Mein kleiner weint so um ihn…vermisst ihn schrecklich…Habe gesagt das Papa kein Kontakt möchte…Er versteht es einfach nicht…Ich bin verzweifelt….Was soll ich tun? LG

  • Sarah

    Hallo Rabia,
    Ich halte den Unterhalt an sich für ungerecht bemessen. Grundsätzlich sollten sich zwei Personen, die zusammen ein Kind aufziehen wollen ja unterstützen. Man teilt alle Lebenserhaltungskosten – nun muss aber die unterhaltspflichtige Person (gibt nicht viele Fälle aber es kann in der Theorie auch eine Frau sein) sich an den Unterhaltskosten beteiligen, wie wenn man zusammen wohnen würde – aber diese Person muss ja trotzdem Miete, Lebenserhaltungskosten uvm tragen.
    Ein schwieriges Feld.
    Zu der Frage – ich finde das wäre ein guter Vorschlag