Gleicher Vorname für alle Kinder? Diese Familie polarisiert

In dieser Familie teilen vier Schwestern mehr als nur das Zuhause: ihr Vorname verbindet sie alle – auch mit ihrer Mutter, die diese Tradition gegen Kritik verteidigt.

Wenn ihr beim Abendessen schon durcheinanderkommt, weil mehrere Kinder gleichzeitig „Mamaaa!“ rufen – dann stellt euch bitte kurz Folgendes vor: Ihr selbst heißt Mary und eure vier Kinder ebenfalls. Was nach Chaos klingt, ist für Mary Heffernan aus Kalifornien ganz normaler Familienalltag – und eine Tradition, hinter der viel Überzeugung steckt.

Netz-Phänomen: Die fünf Marys aus Kalifornien

Die 47-Jährige lebt mit ihrem Mann Brian (53) auf einer Ranch in den Bergen Nordkaliforniens. Gemeinsam haben sie vier Töchter. Und ja: alle vier heißen Mary. Genau wie ihre Mutter. Wenn du gerade kurz schlucken musstest, verständlich. Für die Familie selbst ist das aber alles andere als verrückt.

„Mary ist ein starker Name“, sagt Mary Heffernan im Gespräch mit dem People Magazine. Er stehe für Stärke, Demut und Beständigkeit – Werte, die sie ihren Kindern mitgeben möchte. Und genau deshalb kam für sie kein anderer Name infrage.

Unter dem Account-Namen „fivemarys” zeigt die Familie immer wieder Einblicke in ihren Alltag.

„Mary” sei tief in der Familiengeschichte verwurzelt

Die Namensidee sei tief in der katholischen Familiengeschichte verwurzelt. Auf beiden Seiten der Familie habe es viele starke Frauen namens Mary gegeben, erzählt sie der Daily Mail. Als die erste Tochter geboren wurde, fühlte es sich einfach richtig an, den Namen einer Großmutter weiterzugeben. Und dann – Überraschung – kamen noch drei weitere Töchter dazu.

„Wir hätten ehrlich gesagt nicht gedacht, dass wir vier Mädchen bekommen“, sagt Mary lachend. „Aber zum Glück hatten wir noch genug starke Marys, nach denen wir sie benennen konnten.“

Mädchen haben individuelle Rufnamen

Damit im Alltag niemand völlig den Überblick verliert, haben die Mädchen natürlich alle ihre eigenen Rufnamen, die sich an ihren Zweitnamen orientieren: MaryFrances heißt Francie, MaryMarjorie wird Maisie genannt, MaryJane hört auf JJ und MaryTeresa auf Tessa.

Spätestens seit die Geschichte viral ging, ist die Familie eine kleine Internet-Berühmtheit. Und wie das Internet nun mal so ist, kommt neben viel Neugier auch Kritik. Ein häufiger Vorwurf: Die Mädchen könnten ihre Individualität verlieren. Doch Mary bleibt entspannt. „Das Internet hat immer Meinungen“, sagt sie trocken. „Unsere Familie braucht keine Zustimmung von außen. Die Mädchen lieben ihre Namen – und das ist das Einzige, was zählt.“

Könntest du dir vorstellen, dass deine Töchter sich einen Mädchennamen teilen?

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Lena Krause

Ich lebe mit meinem kleinen Hund Lasse in Hamburg und übe mich als Patentante (des süßesten kleinen Mädchens der Welt, versteht sich). Meine Freundinnen machen mir nämlich fleißig vor, wie das mit dem Mamasein funktioniert. Schon als Kind habe ich das Schreiben geliebt – und bei Echte Mamas darf ich mich dabei auch noch mit so einem schönen Thema befassen. Das passt einfach!

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