7 Hinweise: Wird dein Sohn mal ein echter Traum-Mann?

Haben wir Mamas zu unseren Söhnen eine andere Beziehung als zu unseren Töchtern? Vielleicht. Immerhin können wir uns in das kleine Mädchen, das uns vielleicht auch noch relativ ähnlich ist, ziemlich gut reinversetzen. Wie es ist, ein kleiner Junge zu sein, wissen wir (leider) nicht. Trotzdem ist die Beziehung zwischen Mutter und Sohn häufig eine ganz besondere. Ein bisschen anders zwar als zwischen Mutter und Tochter, aber mit genau soviel Liebe. Und mit dem Gedanken, dass wir unseren kleinen Schatz zu einem Mann erziehen wollen, wie wir Frauen ihn uns wünschen. Ein cooler Typ, ein feiner Kerl – kurz gesagt: ein toller Partner!

Und es gibt einige Anzeichen dafür, dass wir auf einem guten Weg sind:

In ein paar Wochen wird mein Sohn 3 Jahre alt. Manchmal kann ich es nicht fassen, dass mein „Baby“ schon so groß geworden ist. Seine große Schwester hat es nicht immer leicht. Weder mit ihm, noch mit Mama. Denn lange Zeit hatte ich das Gefühl, dass ich den „Kleinen“ beschützen muss. Teilweise erwische ich mich heute noch dabei. Dabei weiß der Zwerg inzwischen sehr genau, was er will – und wie er es häufig auch bekommt. Und das ist gut so! Denn es ist eines der Anzeichen dafür, dass Sohnemann auf dem besten Weg ist, ein richtig cooler Typ zu werden.

1. Er ist ein Meister darin, andere um den Finger zu wickeln

„Mamaaaa!“ Mein Sohn stürmt lachend auf mich zu, springt in meine Arme, schlingt seine kleinen Ärmchen um meinen Hals und drückt mir einen Kuss auf die Wange. Und während mein Mutterherz vor Liebe fast platzt, stellt er mir die Frage aller Fragen: „Darf ich Schokolade?“. Dabei setzt er seinen treusten Dackelblick auf und grinst mich schelmisch an. Wer könnte da schon widerstehen?

Manchmal ist es wirklich unglaublich, wie manipulativ die Kleinen schon sein können. Und noch viel unglaublicher: Es funktioniert. Jedenfalls bei mir. Nicht immer, aber ganz schön oft. Weil ich dann lachen muss und einfach nicht „Nein“ sagen kann.
Aber wisst ihr was? Eigentlich ist das gut! Also nicht das Nicht-Nein-Sagen, sondern das Manipulieren. Denn was muss ein cooler Typ unbedingt können? Richtig: Flirten! Oder wie soll er sonst seine Traumfrau von sich überzeugen?

2. Dein Sohn darf auch mal wild(er) sein

Die Unterschiede zwischen Mädchen und Jungs sind heute (zum Glück) nicht mehr so riesig wie noch vor ein paar Jahrzehnten. Mädchen klettern genauso auf Bäume, Jungs dürfen genauso mit Puppen spielen. Und trotzdem: Wenn Jungs miteinander spielen, geht es oft eine Nummer wilder zu als bei einer reinen Mädelsrunde. Sie tragen gern kleine Wettkämpfe untereinander aus, kabbeln sich oder liefern sich den ein oder anderen Ringkampf. Da tobst du gern eine Runde mit? Gut so! Denn damit hilfst du deinem Sohn, Selbstvertrauen und ein gesundes Selbstbild aufzubauen.

3. Dein Sohn hat gelernt, dass er kein Pascha ist

„Mama, kannst du meine Jacke aufhängen?“ Die Frage stellt mein Sohn mir regelmäßig. Und ja, ich mache das dann für ihn. Allerdings nur, weil er im Moment noch nicht selbst an den Kleiderhaken herankommt. Seine Schuhe bringt er (meistens) von allein ins Kinderzimmer und stellt sie dort an ihren Platz. Finde ich unglaublich wichtig, dass die Zwerge solche Dinge selbst erledigen. Und auch beim Tischdecken, Abräumen usw. gebe ich ihnen gern kleine Aufgaben. Das macht den beiden zum einen Spaß, zum anderen lernen sie gleich, dass jeder einen Teil zum Familienleben beitragen muss. Denn ganz ehrlich: Welche Frau möchte denn später einen Mann, der sich rund um die Uhr bedienen lässt?

4. Dein Sohn lernt früh, sich um etwas zu kümmern

„Leise, Mama, Püppi will schlafen!“ Wenn mein Kleiner mit leuchtenden Augen den Puppenwagen seiner Schwester durch die Wohnung schiebt, bin ich mir sicher: Er wird später mal ein toller Papa sein. Und damit hätten wir auch gleich mit dem Vorurteil aufgeräumt, dass Puppen nur etwas für Mädchen sind. Völliger Quatsch! Besser können die Kleinen doch nicht lernen, Verantwortung zu übernehmen und sich um jemanden (oder etwas) zu kümmern.

Und wenn es keine Puppe ist, ist es vielleicht der Lieblingsteddy oder später irgendwann ein Haustier. Dann muss die Herzdame später auch keine Angst haben, dass Papa ihr komplett das Feld überlässt, wenn es darum geht, sich um den Nachwuchs zu kümmern.

5. Dein Sohn lacht andere nicht aus

Dein Sohnemann weiß, was er besonders gut kann – und dass andere es vielleicht nicht so gut können. Trotzdem ist es kein Grund für ihn, sie damit aufzuziehen, zu ärgern, oder sie sogar auszulachen. Herzlichen Glückwunsch, du hast verdammt viel richtig gemacht! Denn überhebliche Männer, die ihre Stärken ausnutzen, um andere klein zu machen, braucht nun wirklich niemand!

6. Gefühle sind für euch kein Tabu-Thema

„Und, wie war es in der Kita?“ Auf meine Standardfrage, wenn ich meine Zwerge abgeholt habe, bekomme ich von beiden meist die erschöpfende Standardantwort: „Gut“. Wirklich auskunftsfreudig sind die beiden nicht, zumindest nicht in diesem Moment. Was sie beschäftigt, damit rücken die zwei meistens erst später raus. Deshalb nutze ich oft die ruhige Zeit kurz vor dem Einschlafen, um noch einmal nachzufragen, wie der Tag war – und ob sie etwas besonders beschäftigt.

Auf der anderen Seite sage ich den beiden auch – natürlich in Maßen – wie es in mir aussieht. Zum Beispiel, wenn sie soviel Quatsch machen, dass ich wütend werde und eine kurze Auszeit brauche. Oder wenn ich mich über irgendetwas besonders freue oder gerade traurig bin.

Das mache ich bei meiner Tochter genauso wie bei meinem Sohn, auch wenn er mit seinen knapp 3 Jahren natürlich nicht immer etwas damit anzufangen weiß. Völlig egal! Hauptsache, der Kleine merkt, dass es völlig okay und sogar wichtig ist, über seine Gefühle zu sprechen. Das können die wirklich coolen Männer nämlich auch.

7. Respekt ist in deiner Partnerschaft selbstverständlich

Kinder suchen sich Vorbilder und schauen sich unglaublich viel von Mama und Papa ab. Das sollte uns immer bewusst sein. Deshalb ist es wichtig, dass wir ihnen vorleben, wie eine glückliche, harmonische und vor allem respektvolle Partnerschaft aussieht. Wenn der Sohnemann sieht, dass Papa die Mama gut behandelt und respektvoll mit dir und den Kindern umgeht, dann hast du schon viel gewonnen. Denn du kannst relativ sicher sein, dass der Kleine versuchen wird, so zu sein wie sein großes Vorbild.

Ob die Punkte jetzt auf deinen Sohn zutreffen oder nicht – am wichtigsten ist es doch, dass aus unseren Kleinen irgendwann selbstbewusste, empathische und vor allem glückliche Erwachsene werden. Und dafür geben wir Mamas jeden Tag unser Bestes.

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Wiebke Tegtmeyer

Nordisch bei nature: Als echte Hamburger Deern ist und bleibt diese Stadt für mich die schönste der Welt. Hier lebe ich zusammen mit meinem Mann und unseren beiden Kindern. Ich liebe den Hafen, fotografiere gern, gehe gern zu Konzerten und zum Fußball. Bei Echte Mamas kann ich meine Leidenschaft für Social Media und Texte ausleben – und darüber freue ich mich sehr.

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