Wow 😆! So viel Zeit verbringen Eltern damit, ihre Kinder ins Auto zu setzen

„Kommt, MĂ€use – Abfahrt! Wir mĂŒssen los!“

So oder so Àhnlich lauten die magischen Worte von Eltern, die eine ganze Kette von Ereignissen nach sich ziehen:

Plötzlich ganz dringende Toilettenbesuche, akute SchmuseanfĂ€lle, unauffindbare Schuhe, unauffindbare Kinder… Ist man endlich am Auto angekommen, geht es weiter – ein Kind wird in den Sitz gehievt, das zweite rennt ums Auto. HĂ€lt man es davon ab, auf die Straße zu rennen, ist das erste wieder ausgestiegen. Es gibt Kichern und Streiche, es gibt TrĂ€nen beim Anschnallen, es gibt GebrĂŒll.

Mann, das kann dauern, oder?

 

Das weiß auch der Autohersteller SEAT. Im Zuge seines Marketings fĂŒr den aktuellsten Familien-SUV hat der daher Eltern befragt, wie viel Zeit sie in der Regel damit verbringen, ihre Kinder abfahrbereit ins Auto zu bringen.

Die Studie wurde in Deutschland, Spanien und UK durchgefĂŒhrt. Ihr erstaunliches Ergebnis:

Eltern brauchen im Jahr vier volle Tage, um ihre Kinder im Kindersitz anzuschnallen.

96 Stunden, die an den Nerven aller Beteiligten zerren.

Und dabei hat die Befragung schon gezeigt, dass Eltern im Schnitt 20 Extra-Minuten einplanen, wenn sie mit ihren Kindern im Auto fahren wollen – „wobei 10% der Spanier und 6% der Deutschen sogar angeben, dass sie mindestens 40 Minuten lĂ€nger vorsehen mĂŒssen, falls es lĂ€nger dauert.“

Aber was kostet denn nun am meisten Zeit?

Alle befragten Mamas und Papas sind sich einig: Am meisten Zeit beansprucht es, die Kinder dazu zu bewegen, sich vor dem Hinausgehen Schuhe und Jacken anzuziehen. Aber auch WC-Besuche in letzter Sekunde stellen die Eltern vor Probleme, wenn ZuspĂ€tkommen droht. (Kennt ihr das? Dabei hatte man vorher schon rund drei Mal gefragt, ob das Kind noch mal auf Toilette will.) Das In-den-Sitz-setzen und Anschnallen dauert aber natĂŒrlich auch seine Zeit.

Stimmung!

Und genau deswegen graut es vielen Eltern auch vor dieser Situation: Über 70% der spanischen mamás und papás bekommen schon graue Haare, wenn sie nur daran denken. Das betrifft „nur“ 58% der Deutschen.

Motivation ist alles

Aber Eltern wĂ€ren nicht Eltern, wenn sie nicht ihre ganz eigenen Tricks entwickeln wĂŒrden. So locken diverse Eltern ihre Kinder mit dem Versprechen, ihnen bei der Ankunft am Ziel etwas zu schenken. Die lieben Kleinen dĂŒrfen wĂ€hrend der Fahrt auf dem Tablet ihre Lieblingsserie schauen oder mit SĂŒssigkeiten und anderen Snacks das Auto vollkrĂŒmeln. Dabei sind in Spanien Belohnungen am weitesten verbreitet: Fast drei Viertel aller Eltern setzen sie ein. In Deutschland geben 60% an, dass sie sich auf diese Taktik verlassen, wĂ€hrend es nur 25 % der britischen Mums and Dads tun.

Nun sagt ihr doch mal: Wie ist es bei euch?

Laura Dieckmann

Als waschechte Hamburgerin lebe ich mit meiner Familie in der schönsten Stadt der Welt – Umzug ausgeschlossen! Bevor das Schicksal mich zu Echte Mamas gebracht hat, habe ich in verschiedenen Zeitschriften-Verlagen gearbeitet. Seit 2015 bin ich Mama einer wundervollen Tochter.

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