Wirklich! Du kannst nichts dazu, wenn du Heißhunger auf Süßes hast!

Also, bitte alle mal still sein, wenn ihr selbst keine Naschkatzen seid!
Wir mit dem süßen Zahn können nichts für unsere Liebe zu Schokolade, Gummibärchen & Co.

Der Heißhunger auf Süßes ist wohl angeboren – das haben dänische Wissenschaftler jetzt herausgefunden.

Und zwar hängt vieles von dem Hormon FGF21 ab, das in der Leber gebildet wird (Das steht für „Fibroblasten-Wachstumsfaktor 21“).

Eine Studie der Universität von Kopenhagen ergab, das Menschen mit zwei speziellen Gen-Varianten des FGF21 Hormons eine 20 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit haben, heiß auf Süßigkeiten zu sein, als die Probanden ohne diese Varianten. Untersucht wurden dafür 6500 Dänen.

Gemein, oder?!

„Ob man leckeres Essen wie Süßigkeiten mag und wie viel man davon isst, wird von der Biologie des Menschen kontrolliert. Funktioniert diese Kontrolle nicht, könnte sie ungesundes Essen, Übergewicht und Krankheiten fördern,“ bestätigen die Autoren der Studie.

Die Wissenschaftler nehmen an, dass die Leber eine größere Rolle spielt in dem, was wir essen, als bisher angenommen.

Hey, jetzt aber bitte nicht den Kopf in den Sand zu stecken und vor jedem Süßkram kapitulieren! Wir sind ja auch nicht Sklaven unserer Gene.

Es hilft ja schon, beim nächsten Mal die Schokolade nicht so runterzuschlingen, sondern langsam zu genießen.

Da schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe: Du darfst weiterhin Schokolade essen, bist aber auch eher satt – und isst deshalb weniger.

Das liegt daran, dass der Körper rund 20 Minuten braucht, bis sich das Sättigungsgefühl einstellt. Ist es dann aber da, nimmt dein Appetit ab…

 

Tamara Müller

Als süddeutsche Frohnatur liebe ich die Wärme, die Berge und Hamburg! Letzteres brachte mich vor fünf Jahren dazu, die Sonne im Herzen zu speichern und den Weg in Richtung kühleren Norden einzuschlagen. Ich liebe die kleinen Dinge im Leben und das Reisen. Und auch wenn ich selbst noch keine Kinder habe, verbringe ich liebend gerne Zeit mit ihnen.

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