Wie man eine lange Autofahrt mit Kindern übersteht:

Die beste Zeit des Jahres ist jetzt: Urlaubszeit!!! Wenn man sich nur gleich an den Strand beamen könnte, ohne die Anreise…
Der Flug, oder noch schlimmer, eine lange Autofahrt, ist leider oft das „Übel“, dass man überwinden muss, bevor die sonnige Familienauszeit startet.
Ich kann mich nicht erinnern, dass meine Eltern großes Aufheben um unsere Autofahrten in den Urlaub gemacht haben – nach jahrelangen Trips an die Ostsee war die längste Fahrt sicher ein Wohnwagen-Trip an den Balaton nach Ungarn.

Meine Schwester und ich haben uns ein „Nest“ auf dem Rücksitz eingerichtet – auch der Fußraum war voller Gepäck, fanden wir super, wir haben einfach Decken ausgebreitet und die Liegefläche war noch größer. Dann haben wir aus dem Rückfenster geschaut und mit den Armen auf- und abgewedelt und versucht, die hinter uns fahrenden Menschen zum Winken zu bewegen. Angeschnallt waren wir damals natürlich nicht, wir kugelten auf unserer Liegefläche herum wie es uns gefiel, und schrieben die Kennzeichen von Autos, die wir hübsch fanden in ein kleines Buch.

Heute stehen wir als Mamas vor ganz anderen Herausforderungen. Zuerst das, was für die Kids wohl am schlimmsten ist: Die ganze Zeit angeschnallt zu sein. Kann man nicht ändern. Außerdem gibt es auf jeder Raststätte MacDonalds. Nicht einfach, wenn man versucht, den verführerischen goldenen Bögen nicht nachzugeben. Und dann das Thema Ipad. Schenkt ein paar Stunden Ruhe, aber manche Kinder drehen dann erst richtig auf, wenn man es ihnen wieder wegnimmt.

Wir haben Tipps zusammengestellt, wie man eine lange Autofahrt mit den Kindern auf der Rückbank besser übersteht.

  • Nicht mehr als 500km am Tag planen – egal, wie alt das Kind ist.
  • Vor allem mit Babies mindestens alle zwei Stunden Pause machen, um sie mal aus der Babyschale zu nehmen und auf einer Decke ausgestreckt liegen zu lassen.
  • Die Strecke vorher auf der Karte anschauen: Besonders wenn das Wetter schlecht ist und man nicht auf dem Rastplatz toben kann, vorher Orte raussuchen, die nah an der Autobahn sind und etwas für Kinder bieten – Spielzeug-Museum, Indoorspielplatz… Irgendetwas, wo sich die Kinder zwei Stunden auspowern können. Auch hilfreich: Die Rasthofscout-App, die Rastplätze mit Spielplatz anzeigt, die Joyoyoy-App, für alle Aktivitäten mit Kids in ganz Deutschland.
  • Versucht, die Routine eures Kindes in die Fahrt zu integrieren. Manche finden es am einfachsten, nachts zu fahren. Für alle, denen bei monotonen Fahrten schnell die Augen zufallen, ist es besser, kurz vor dem Mittag loszufahren. Dann können die Kinder im Auto essen, und danach Mittagsschlaf halten – und dann heißt es fahren, was das Zeug hält!
  • Eine Spielzeugtasche oder -beutel packen, mit kleinen unterhaltsamen Dingen (aus dem 1-Euro-Store) darin, die NEU sind – also das Kind vorher noch nicht gesehen hat. Wenn ihr die Sachen in zwei Lagen Geschenkpapier verpackt, ist es noch unterhaltsamer!
  • Nur Geräusch-Spielzeug (Bücher mit Ton, etc) mitnehmen, wenn ihr starke Nerven habt. Die begeistern die Kids erfahrungsgemäß recht lang, aber sind für alle anderen anstrengend.
  • Hörspiele können vor allem ältere Kinder einige Stunden beschäftigen. Sie sind teuer, am besten aus der Bibliothek leihen.
  • Wenn es der Platz zulässt: Packt das Kinder-Kissen ein. Kinder mögen Dinge, die sie kennen, vor allem, wenn sie an fremden Orten schlafen müssen.
  • Wenn die Kinder ihre Spielsachen selbst aussuchen, funktioniert das oft nicht gut. Natürlich muss der Lieblingsteddy mit. Aber Kinder können nicht einschätzen, womit sie wohl am Urlaubsort spielen. Für sie ist alles wichtig – auch die Spielzeugauto-Sammlung, wenn es an den Strand geht. Lass sie ein paar Dinge in einen kleinen Rucksack packen, den Rest sucht Mama aus, wenn sie schlafen.
  • Überhaupt: Lieber packen, wenn die Kinder schlafen. Einige Kinder werden tatsächlich „urlaubskrank“, prompt, bevor die Reise losgeht. Kinder sind sensibel, sie nehmen Änderungen in ihrer Routine und Aufregung wahr, und manche reagieren mit Fieber.
  • Immer in greifbarer Nähe sollten sein: Feuchttücher, Plastiktüte (falls sich jemand übergeben muss), Wechselklamotten für die kleinen Kinder, Aufladegerät für’s Handy, Desinfektionsspray und Pflaster, Wasser und Snacks.

 

25 Tipps, wie dein Kind besser schläft (Kostenloser Download)

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Hier gibt es noch Praktisches für unterwegs und einige Spielzeugtipps für jedes Alter:

 

1: Musikspaß Tamburin, spielt Melodien, gesungene Lieder und erste Wörter ab (ca. 10 €) 2: Stoffbuch Affe Lino, Babybuch mit Knitterfolie, Spiegel und Quietsche (ca. 17 €) 3: Baby-Spiel-Ringe (24 St.), zum Greifen, Spielen und Schnuller halten (ca. 8 €) 4: Schmusetuch Hase zum Kuscheln (ca. 10 €) 5. Spieltrainer Wiesenfreund für die Babyschale (ca. 35 €) 6. Babybuch Haba (ca. 10 €) 7: Oball mit Rasselperlen (ca. 10 €)

 

 

1: Farb-/ Wachsmalstifte mit denen man auch das Fenster bemalen kann, 10 St. (ca. 15 €) 2: Buch-/Tablethalter Bookmonster für Malblock, Bilderbücher oder Ipad (ca. 30 €) 3: Tier Klavier mit Tierstimmen oder Tönen (ca. 34 €) 4: Magnet-Spiel Kuh (ca. 20 €) 5: Badeset (ca. 14 €) für Stoffpuppe Krümel (ca. 29 €)

1: Sticker Buch Frühlingsspaß (ca. 5 €) 2: Fädelspiel Sonnenschein (ca. 5 €) 3: Mega Marker, Set mit 5 Stück (ca. 7 €) 4: Magnetspiel-Box Peters und Paulines Bauernhof (ca. 18€) 5: Figurenset Frozen (ca. 30 €)

 

Praktisches für Unterwegs:

1: Knietablett für den Kindersitz (ca. 28 €) 2. Kinder-Autotasche für den Rücksitz (ca. 10 €) 3: Kinder Künstler Reisebuch für alle Urlaubserinnerungen (ca. 13 €) 4: Trunki Kinderkoffer Firetruck (ca. 60 €) 5: Munchkin Snack Becher – dass die Cracker oder Apfelschnitze nicht überall im Auto verteilt werden (ca. 6 €) 6: Schlafkissen SleepFix – dass der Kopf beim Schlafen nicht wegkippt (ca. 40 €)

1: Babyschale Platinum Cloud Q von Cybex – kann man außerhalb des Autos in eine flache Liegefunktion bringen (ca. 229 €) 2: Auto-Sonnentuch Slide & Shade (ca. 10 €) 3: Extragroßer Rücksitzspiegel dass man das Baby im Blick hat (ca. 17€)

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