Warum du mit deinem Baby Haut an Haut kuscheln solltest – und Papa auch!

Haut an Haut kuscheln mit deinem Baby. Gibt es etwas Schöneres? Dieses kleine Wunder, DEIN kleines Wunder, so hübsch und perfekt, so gut duftend, so zart und weich…

Neben all diesen emotional überwältigenden Punkten hat es auch wissenschaftlich gesehen viele Vorteile, wenn ihr beiden euch so pur –  Haut an Haut – kennenlernt. Die American Academy of Pediatrics (APA) hat festgestellt, dass das intensive Kuscheln Herzfrequenz und Atmung des Babys stabilisiert, dass das Baby weniger weint und dass es sogar das Stillen erleichtern kann.

Zudem ist bekannt, dass Schmusen Haut an Haut hilft, die Bindung zwischen Mama und Kind zu stärken, die Körpertemperatur des Babys stabil zu halten und dass das  Immunsystem des Babys gestärkt wird. Und, und das ist für Neu-Mamas natürlich ein ganz besonders interessanter Punkt: Auch auf die Schlaflänge und -tiefe soll sich das nackte Kuscheln positiv auswirken.

Gut „gekuschelte“ Kinder schlafen besser – das gilt nicht nur für Neugeborene. Foto: Bigstock

Und was ist mit Papa? Natürlich ist es für einen verliebten Vater ebenfalls ein wunderschönes Gefühl, sein Kind so natürlich und nah zu spüren. Das ist gar nicht die Frage.

Aber: Gibt es noch mehr Gründe, warum auch Papa sich unbedingt die Zeit nehmen sollte, um Haut an Haut mit eurem Baby zu kuscheln? Ach, natürlich gibt es die:

  1. Mama gewinnt Zeit und Freiraum

Je mehr Zeit Babys kuschelnd verbringen, desto besser. Aber so schön es auch ist – wenn Mama kuschelt, kann sie nichts anderes tun. Deswegen ist es auch aus unromantischen, rein praktischen Gründen von Vorteil, wenn Papa sich regelmäßig euer Baby schnappt und es sich auf die Brust legt.

2. Die Bindung zwischen Papa und Kind wird gestärkt

Du hast dein Baby eine wirklich lange Zeit in deinem Körper beherbergt, du hast es zur Welt gebracht und stillst es vielleicht. Die Bindung zwischen dir und deinem Schatz ist also quasi naturgegeben. Es kann passieren, dass sich der Vater dabei ein bisschen außen vor fühlt. Na, da hilft sicher eine Runde Hautkontakt.

3. Papas Bakterien sind eine zusätzliche Stimulation für das Immunsytem

Ist euer Baby gerade erst auf die Welt gekommen, besitzt es wenige Antikörper, die du ihm durch deine Plazenta zugeführt hast. Diese werden allerdings schnell wieder vom Körper abgebaut. Jetzt muss dein Kind seine eigenen Antikörper herstellen. Dazu braucht sein Organismus die Reize von Keimen und Infektionen. Und seine Eltern! Denn beim Kuscheln Haut an Haut werden die persönlichen Antikörper übertragen. Umso besser, wenn es die von zwei Personen sind!

Es gibt also eine Menge Vorteile dieses Kuschelns. Und kaum einen schöneren Weg, deinem Baby etwas Gutes zu tun!

Laura Dieckmann

Als waschechte Hamburgerin lebe ich mit meinem Freund und unserer fünfjährigen Tochter in der schönsten Stadt der Welt – Umzug ausgeschlossen! Bevor das Schicksal mich zu Echte Mamas gebracht hat, habe ich in verschiedenen Zeitschriften-Verlagen gearbeitet. Ich mag leckeres Essen, laute Rockmusik und ab und zu sogar ein bisschen Sport.

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