Hätte ich nur reagiert
Zu Hause angekommen denke ich über die Situation nach. Und ich ärgere mich über mich selbst. Wieso habe ich denn nicht reagiert. Ich bin doch selbst Mutter und weiß, wie es ist, mit einem trotzenden Kleinkind im Supermarkt zu stehen. Ich kenne die Blicke der anderen Einkaufenden. Und auch ihre Kommentare. Ich überlege, was ich hätte sagen sollen. Und mache mir folgende Liste, für das nächste Mal.
1. Kann ich helfen?
Es ist nie falsch, seine Hilfe anzubieten. Gerade in einer Situation, in der bei jeder Mama die Nerven blank liegen. Hier hilft es, zu signalisieren: Du bist nicht allein.
2. Ich verstehe dich.
Ich kann ihr zeigen: Ich bin eine Mutter. Genauso, wie du. Auch ich habe ein Kind zu Hause, das ab und zu mal wütend ist. Das über die Strenge schlägt. Und wir sollten zusammenhalten und uns nicht gegenseitig verurteilen. Wir sind alle Mütter und wir sind alle gut so, wie wir sind.
3. Diese Blume ist für dich. Für starke Nerven.
Eine Kleine Aufmerksamkeit als Aufmunterung nach einer schwierigen Situation. Das hilft sicher jedem.
Und wie reagiert ihr, wenn ihr bei einem fremden Kind einen Trotzanfall mitbekommt? Schreibt uns gern.
Wir freuen uns auf eure Tipps. Denn wir Mütter müssen zusammenhalten.
Trotzphase: Das solltet ihr zu einer Mutter mit randalierendem Kleinkind sagen
Von
Sarah Wiedenhoeft
15. Juni 2020