Schwanger dank Menstruationstasse: Verrückt oder einen Versuch wert?

Nach dem Sex die Beine hochlegen, um die Chancen auf eine Schwangerschaft zu verbessern? Das war gestern… Frauen auf der ganzen Welt haben einen „neuen“ Trick, um einer Schwangerschaft auf die Sprünge zu helfen.

Denn um endlich den Babywunsch zu verwirklichen, gibt es einiges zu beachten: Wann ist der nächste Eisprung? Wann sind die fruchtbaren Tage? Und wie kann man sicherstellen, dass die Spermien es auch bis zur Eizelle schaffen? Der neueste (zugegeben, im ersten Moment etwas kurios wirkende) Trick, um den Samenzellen den richtigen Weg zu weisen: ein kleiner Silikonbecher, genauer gesagt eine Menstruationstasse. Eigentlich ist sie als umweltfreundliche Alternative zu Tampon und Binde gedacht.

Schwanger dank Tampon-Alternative – wie jetzt?

Auch wenn es anfangs komisch klingt, weltweit schwören schon Frauen auf diesen besonderen Nutzen der Menstruationstasse. Unterstützung bekommen sie nun von der amerikanischen Gynäkologin und Autorin Sherry Ross, die den Ratgeber „She-ology: The Definitive Guide to Women’s Intimate Health Period“ verfasste. Sie stellt sogar verschiedene Methoden vor, die Empfangswahrscheinlichkeit zu erhöhen.

Spätestens jetzt bin ich neugierig geworden und will es doch genauer wissen!

Wenn es sich schwierig gestaltet mit dem Kinderwunsch, kann man auch mal unkonventionelle Hilfe testen. Schadet doch nicht! Foto: Bigstock

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Wie soll das denn funktionieren?

Im Prinzip ganz einfach. Entweder die Menstruationstasse direkt nach dem Sex einführen, damit das Sperma nicht entweichen kann. Oder das Sperma direkt mit dem winzigen Behälter einfangen und dann einführen. Die simple Rechnung: Je mehr Sperma in die Scheide gelangt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden. Und hier wird das Sperma gleich direkt bis vor den Muttermund gebracht. Am besten schiebt man sich dann noch ein Kissen unter den Po.

Klar, so wird die Sache mit der Empfängnis eine ganz schön technische Angelegenheit – Romantik sieht ein wenig anders aus. Aber so lange nicht jede Frau, die es sich wünscht, von Liebe und Leidenschaft alleine schwanger wird…

Vielleicht ist es ja doch einen Versuch wert?

Inzwischen denke ich deshalb: Für viele lohnt sich vielleicht ein zweiter Blick auf die Tasse, wenn es bislang mit der Schwangerschaft nicht geklappt hat. Ein besonderer Clou an dem Menstruations-Coup: Er kann Frauen helfen, die mit dem Vater ihres Kindes keinen Sex haben wollen – etwa, weil sie in einer lesbischen oder gar keiner Beziehung leben und auf einen Samenspender angewiesen sind. Vor allem ist es ein preiswertes Experiment – die Tassen sind für rund 20 Euro zu haben. Da schmerzen die Preise in der Kinderwunschklinik schon mehr, wenn nicht gerade die Krankenkasse zahlt. Natürlich kann sich herausstellen, dass im individuellen Fall doch härtere Maßnahmen inklusive Hormonbehandlung notwendig sind. Aber einen Versuch scheinen die Tassen wirklich Wert zu sein.

Jana Seidel

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