So schön schwanger: Auf diese Kosmetik solltest du in der Kugelzeit lieber verzichten

Die neun Monate der Schwangerschaft sind eine aufregende Zeit. Verantwortung für zwei zu tragen, kann einen schnell mal verunsichern. Wir wollen schließlich alles richtig machen und unserem Baby soll es an nichts fehlen! Eine gesunde Ernährung, der Verzicht auf Alkohol und Zigaretten sollten selbstverständlich sein. Aber was ist eigentlich mit unseren Lieblings-Beauty Produkten? Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass zwischen dem Gebrauch bestimmter Kosmetik in der Schwangerschaft und Erkrankungen des Babys ein Zusammenhang besteht. Durch das Auftragen der Produkte auf unsere Haut werden die Inhaltsstoffe auch auf unser Baby übertragen.

Damit du in der Schwangerschaft unbesorgt im Badezimmer stehst, zeigen wir dir die einige Kosmetikprodukte, auf die du in der Schwangerschaft vorsorglich verzichten solltest.

Die Produkte

Pickel Creme: In der Schwangerschaft kann sich deine sonst so reine Haut verändern und schlechter werden. Trotzdem solltest du auf eine Anti-Pickel-Creme verzichten. Diese enthält häufig die gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffe Salicylsäure und Retinol. Dadurch wird die körpereigene Produktion von Prostaglandinen gehemmt und schädigt so Nieren und Herz des Babys. Es gibt zum Glück eine gute Nachricht für alle betroffenen Bald-Mamas: Das Hautbild wird ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel in den meisten Fällen von ganz allein besser.

Anti-Schuppen-Shampoo: In zahlreichen Anti-Schuppen-Shampoos ist ebenfalls die gesundheitsschädliche Salicylsäure enthalten. Du solltest beim Kauf also unbedingt einen Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe riskieren. Unser Tipp: Entscheide dich in der Schwangerschaft lieber für ein sensitives Shampoo.

Deodorant mit Aluminiumsalzen: Antitranspirant ist ein wirklich hilfreiches Mittel, um lästige Achselnässe zu besiegen. Es gibt aber leider einen Haken an der Sache. Grundsätzlich wirkt das Aluminium nur äußerlich und schließt die Hautporen. Es kann dennoch sein, dass die Aluminiumsalze in unseren Körper gelangen. Außerdem stehen sie unter Verdacht, das Brustkrebsrisiko zu erhöhen. Am besten, du entscheidest dich in der Schwangerschaft für ein Deodorant ohne Aluminiumsalze. Wenn du gar nicht darauf verzichten kannst, solltest du direkt vor dem Auftragen des Deos auf keinen Fall deine Achseln rasieren. Durch die kleinen Verletzungen in der Haut gelangt das Aluminium direkt in deinen Körper. Achtung: Es gibt Deo-Kristalle, die „Alaun“ oder „Alum“ als Inhaltsstoff haben. Dabei handelt es sich auch um Aluminium!

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Foto: Bigstock

Permanent Make-Up: In der Schwangerschaft fühlt man sich auch mal erschöpft und hat vielleicht so gar keine Lust sich zu schminken. Permanent Make-Up ist im ersten Moment eine gute Idee. Aber: Die Wirkung von Permanent Make-Up auf unseren Körper ist, genau wie bei Tätowierungen, bislang kaum erforscht. Du solltest in der Schwangerschaft also lieber auf Nummer sicher gehen und darauf verzichten.

Zahn-Bleaching: In der Schwangerschaft neigt das Zahnfleisch dazu, sehr empfindlich zu sein. Durch Zahnfleischentzündungen kann Paradontose entstehen, die für dein ungeborenes Baby durchaus gefährlich sein kann. Du solltest auf alles, was dein Zahnfleisch unnötig strapaziert verzichten. Vor allem das Aufhellen der Zähne kann dein Zahnfleisch zusätzlich angreifen. Alternativ ist eine professionelle Zahnreinigung eine tolle Alternative und lässt deine Zähne strahlen!

Körperschmuck: Die wunderschöne runde Babykugel mit einem Piercing schmücken? Lieber nicht. Durch den Fremdkörper können Entzündungen und Allergien auftreten, warte mit dem Stechen lassen also lieber bis nach der Schwangerschaft. Übrigens: Durch die Hormonumstellung kann es auch bei bereits vorhandenem Körperschmuck zu Entzündungen kommen. Wenn ein Piercing in der Schwangerschaft Probleme macht, dann nimm es vorsorglich raus.

Nagellack und Nagellackentferner: Grundsätzlich kannst du Nagellack und Nagellackentferner auch in der Schwangerschaft bedenkenlos auftragen. Die schädlichen Inhaltsstoffe sind in so geringen Mengen vorhanden, dass du dir keine Sorgen machen musst. Trotzdem solltest du sicherheitshalber darauf achten, Nagellack nicht in großen Mengen einzuatmen. Meide am besten den Besuch eines Nagelstudios und lackiere deine Finger bei geöffnetem Fenster. Dann kannst du auch in der Schwangerschaft deine Lieblingsfarbe bedenkenlos auf den Nägeln tragen. Tipp: Am besten solltest du – wie im „normalen“ Leben auch – darauf achten, dass im Nagellack-Entferner kein Aceton enthalten ist.

Künstliche Sommerbräune: Wie schön wäre es, die runde Babykugel mit einem Hauch Sommerbräune zu veredeln? Grundsätzlich spricht nichts gegen Bräunungscreme. Sie zieht nur in die oberste Hautschicht ein und ist für dich und dein Baby nicht gefährlich. Es gibt einige, wenige Cremes die den bräunungsbeschleunigenden Stoff Psoralene enthalten. Da der Inhaltsstoff als krebserregend erforscht wurde, solltest du vor allem in der Schwangerschaft zu einer Alternative greifen. Achte beim Kauf von Bräunungscreme also unbedingt auf die Inhaltsstoffe.

Apropos Sommer: Laut einer Öko-Test Studie ist Sonnencreme nicht ganz unbedenklich. Die Duft- und Inhaltsstoffe in der Sonnencreme können eine hormonelle Wirkung haben. Versuche am besten auf eine natürliche Alternative zurückzugreifen.

Enthaarungscremes: Diese Cremes riechen nicht nur nach einer Chemiekeule, sie sind es auch! Die Wirkung, die Enthaarungscreme auf dich und dein Baby haben kann, ist bisher nicht genau erforscht. Wir raten dir aber lieber auf Nummer Sicher zu gehen und zum Rasierer zu greifen. Übrigens: Auch beim Epilieren solltest du vorsichtig sein. In der Schwangerschaft neigt man dazu, ein sensibleres Schmerzempfinden zu haben.

Puh! Das hört sich jetzt erstmal viel an. Letztendlich sind es aber nur Kleinigkeiten, auf die du achten kannst. Vieles liegt im eigenen Ermessen, weil nichts passieren MUSS – aber eben kann. Wir empfehlen dir möglichst auf Naturkosmetik zurückzugreifen – damit bist du auf der sicheren Seite.

Ein prima Helferlein ist die App ToxFox, mit der du bedenkliche Inhaltsstoffe auf einen Blick erkennen kannst!

Und das Wichtigste ist, dass du dir die Freude an deiner Kosmetik Routine nicht nehmen lässt. Genieße noch einmal die Zeit, in der du dich ganz in Ruhe im Bad fertigmachen kannst. Wenn dein kleiner Schatz erstmal auf der Welt ist, wirst du für deine täglichen Beauty-Rituale eher weniger Zeit haben!

Wir danken Lisa Butschalowski ganz herzlich für diesen Text!

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