Offene Gastro gefordert: „Restaurants können sicherer sein als Wohnung.“

Der Lockdown dauert an und zehrt an unseren Nerven. Und an vielen Existenzen.

Ein wichtiges Beispiel sind hier Gastronomen. Viele (aber längst nicht alle!!!) können sich mit einem Lieferservice oder Speisen zum Abholen über Wasser halten. Und trotzdem, die finanziellen Einbußen sind enorm.

Besonders bitter: Nach dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 hatten viele Gastronomen einen Batzen Geld in tolle Hygienekonzepte und -einrichtungen investiert.

Jetzt hat sich Hendrik Streeck im Rahmen der Debatten um den Weg aus dem Lockdown dafür ausgesprochen, Gastronomiebetriebe probeweise aufzumachen. Der Focus zitiert den Bonner Virologen: „Man sollte jetzt testweise Restaurants öffnen und diverse Hygienemaßnahmen, von der Distanz zwischen den Tischen über die Lüftung bis hin zur Kontaktnachverfolgung, auf den Prüfstand stellen. Derzeit herrscht die Tendenz vor, alles zu schließen. Dabei könnten Restaurants mit guten Vorkehrungen sicherer sein als der häusliche Bereich!“

Auch den neuen Schwellenwert von 35 sieht er skeptisch:

„Das Problem an diesen Richtwerten ist, dass sie keine wissenschaftliche Grundlage haben, sondern eher politischer Natur sind“, sagt Hendrik Streeck. Abhängig von der Belegung der Kliniken mit Covid-19-Patienten, der nach Altersklassen unterteilten Zahl von Neuansteckungen und dem Reproduktionsfaktor sollte sie jeweils auf Rot, Gelb oder Grün gestellt werden. Und so gelockerte oder eben wieder angezogene Maßnahmen nach sich ziehen.

Laura Dieckmann

Als waschechte Hamburgerin lebe ich mit meinem Freund und unserer fünfjährigen Tochter in der schönsten Stadt der Welt – Umzug ausgeschlossen! Bevor das Schicksal mich zu Echte Mamas gebracht hat, habe ich in verschiedenen Zeitschriften-Verlagen gearbeitet. Ich mag leckeres Essen, laute Rockmusik und ab und zu sogar ein bisschen Sport.

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