„Mein diesjähriger Neujahrs-Vorsatz: Überleben!“ Dieser Post hat mir das Jahr gerettet

Ach ja, die guten Vorsätze. Ich verfalle ihnen jedes Mal aufs Neue, wenn sich das Jahr seinem Ende zuneigt. Die Vorstellung, alles „auf Anfang“ zu stellen – mich, mein Leben, meine Gewohnheiten – ist einfach zu reizvoll! Es klingt so logisch, so einfach, so machbar…

Doch schon wenige Tage nach Silvester merke ich immer wieder, dass ich schludrig werde. Heute zum Beispiel ist das Jahr gerade mal zarte 8 Tage alt. Und schon schleichen sich kleine (und größere) Schokoriegel und lange Abende auf dem Sofa in meinen Diät- und Fitnessplan. Es ist eben Fakt: Es ändert sich nichts an Neujahr, nur die Jahreszahl. Und so verbringe ich die wenige „Zeit für mich“, die ich als Mama überhaupt noch habe, eben auch weiterhin am liebsten gaaaanz gemütlich und voller Genuss.

Ist das doof! Ich bin doof! Ich könnte mich schwarz ärgern! Oder auch einfach ein bisschen entspannen. Ich habe heute diesen Post von Eliza Morrill gesehen. Die Vierfach-Mama ist Mitgründern des Elternblogs Momstrosity und hat über eben genau dieses Thema geschrieben.

Ach, herrlich. Und so wahr. Elizas Post, lose übersetzt:

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Das M in Mama steht für müde 😴 Das andere M auch 😅

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„Hier sind wir wieder, Freunde. Der Beginn eines neuen Jahres. Mein Newsfeed ist voller positiver Ankündigungen für die nächste Sonnenreise. Voller Vorsätze, einen Halbmarathon zu laufen. Öfter Abendessen zu kochen. Regelmäßig ins Fitnessstudio zu gehen. Lesen.“

Und normalerweise ist Eliza wie ich:

„In den meisten Jahren bin ich voll dabei. In meinem Kopf habe ich eine Liste mit einer Länge von fünf Meilen erstellt – von all den Dingen, die ich im nächsten Jahr erreichen möchte. Versionen meines besten Selbst. Gewohnheiten, um mich zu einer besseren Mutter, einer besseren Frau, einer besseren Freundin und einer besseren Passform für diese eng anliegende Jeans zu machen.“

Doch dann folgt der wirklich vernünftige Teil:

„Aber dieses Jahr lege ich das ab.

Ich kann nicht.

Die Wahrheit ist, ich habe mich gerade im Dickicht verfangen. Ich stecke im Wann-wollen-meine-Kinder-wieder-schlafen-Dickicht. Ich stecke fest im Die-vielen-kleinen-Kinder-mit-vielen-großen-Bedürfnissen-Dickicht.

Ich stehe knietief in den wählerischen Essern, den schmutzigen Windeln, in Wutanfällen, gesundheitlichen Problemen und sich wiederholenden Abendessen.“

Dieses erschöpfte Gefühl, dass Eliza mit ihren Zeilen transportiert, das kenne ich genau. Eliza ist aber im Gegensatz zu mir so schlau, die Situation richtig einzuschätzen und von Anfang an auf all die klischeehaften Vorsätze zu pfeifen:

„Dies ist nicht mein Jahr für einen Marathonlauf. Dies ist nicht mein Jahr, um zwei Liter Wasser pro Tag zu trinken oder jeden Abend gesunde, hausgemachte Mahlzeiten zuzubereiten. Es ist mein Jahr, um zu überleben.

Dies ist mein Jahr zum Schlafen, wenn ich kann. Um gnädig mit mir selbst zu sein, immer. Um das Chaos zu umarmen.“

Denn:

„Ich denke, als Mütter üben wir großen Druck auf uns selbst aus, ob wir es erkennen oder nicht. Kleine Unvollkommenheiten während des Tages entsprechen in unseren Augen unseren eigenen, grundlegenden Unzulänglichkeiten. ,Unordentliches Haus? Ich muss mehr putzen!` „Keine sauberen Socken? Ich hänge total mit der Wäsche hinterher!` ,Kind fällt in der Schule auf? Ich lasse es zu oft Frozen schauen!`

Wir müssen aufhören. Ich muss aufhören.

Denn die Realität sieht so aus: Meine Kinder brauchen keine Mutter, die in Leggings gut aussieht. Oder eine Mutter, die fürs Schulfest für jedes Kind in der Klasse individuelle Quiches zubereitet. Sie brauchen eine Mutter, die ihr Bestes tut, um sie zu lieben – mit all ihren kleinen Fehlern und allem.“

Ahhhh, sie hat so recht, oder? Wir müssen nicht nur nicht die perfekte Mama, die perfekte Schönheit, die perfekte Ehefrau… sein – wir können es auch nicht, ohne, dass etwas auf der Strecke bleibt. Mindestens wir. Und das ist nicht in Ordnung.

„Also in diesem Jahr, wenn du es brauchst (Spoiler-Alarm: Und das wirst du zu 99 Prozent) – sei gnädig mit dir… Einige Jahre sind eben nicht rekordverdächtig. Einige Jahre wollen nur überlebt werden.“

Ich wünsche euch allen ein wundervolles, entspanntes, gesundes und herrlich unperfektes Jahr!

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